Umsatz stagniert, Kostendisziplin zeigt Wirkung Cancom steigert Profitabilität im ersten Quartal 2026

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der IT-Dienstleister Cancom hat im ersten Quartal 2026 trotz nahezu stabilem Umsatz seine operative Profitabilität signifikant erhöht. Verantwortlich für die deutlichen Ergebnissteigerungen sind ein verbesserter Rohertrag und konsequente Kostendisziplin.

Cancom legte die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. (Bild:  Cancom)
Cancom legte die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor.
(Bild: Cancom)

Cancom hat die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2026 mit einer deutlich verbesserten Profitabilität abgeschlossen. Der Umsatz lag mit 407,0 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau (Q1 2025: 410,5 Millionen Euro). Alle anderen Ergebniskennzahlen konnte der Münchner IT-Dienstleister steigern.

Rohertrag und Margen deutlich verbessert

Der Rohertrag kletterte auf 174,7 Millionen Euro (Q1 2025: 169,2 Millionen Euro), was einer Rohertragsmarge von 42,7 Prozent entspricht. Maßgeblich hierfür war eine positive Margenentwicklung sowie eine starke Nachfrage nach Software.

Das EBITDA wuchs im ersten Quartal um 28,1 Prozent auf 27,0 Millionen Euro (Q1 2025: 21,1 Millionen Euro), die EBITDA-Marge verbesserte sich von 5,1 auf 6,6 Prozent. Noch deutlicher fiel die Steigerung beim EBITA aus: Hier verzeichnete Cancom ein Plus von 69,2 Prozent auf 13,2 Millionen Euro. Das EBIT hat sich auf 11,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Restrukturierungsmaßnahmen zeigen Wirkung

Hintergrund der Ergebnissteigerungen sind die fortwirkenden Effekte der Restrukturierungsmaßnahmen aus 2025 sowie eine disziplinierte Kostensteuerung, die zu stabilen Aufwendungen führten.

„Im ersten Quartal 2026 haben wir unsere Profitabilität spürbar gesteigert und die Ergebnisqualität deutlich verbessert. Das zeigt, dass unser Geschäftsmodell auch in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld belastbar ist“, kommentiert Rüdiger Rath, CEO bei Cancom. „Entscheidend dafür waren die konsequente Umsetzung unseres Kosten- und Effizienzprogramms sowie eine klare operative Disziplin.“

Segment Deutschland mit starker Entwicklung

In Deutschland verzeichnete Cancom einen Umsatzanstieg auf 265,4 Millionen Euro (Q1 2025: 250,6 Millionen Euro). Das EBITDA stieg deutlich auf 15,4 Millionen Euro nach 8,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal – die EBITDA-Marge verbesserte sich von 3,5 auf 5,8 Prozent.

International erzielte der Dienstleister einen Umsatz von 141,6 Millionen Euro (Q1 2025: 159,9 Millionen Euro). Trotz des geringeren Umsatzvolumens verbesserte sich auch hier die EBITDA-Marge von 7,6 auf 8,2 Prozent bei einem EBITDA von 11,6 Millionen Euro.

Prognose für 2026 bestätigt

Der Vorstand bestätigt die im Geschäftsbericht 2025 veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr 2026: Cancom rechnet mit einem Umsatz zwischen 1.750 und 1.850 Millionen Euro, einem EBITDA von 110 bis 130 Millionen Euro sowie einem EBITA von 55 bis 75 Millionen Euro. Der gute Auftragsbestand sowie die stabile Nachfrage trotz steigender Preise für Infrastruktur- und Speicherkomponenten stützen diese Erwartungen.

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