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Lenovo Thinkpad 2020er-Generation

Thinkpads mit Intel Core Gen10 und AMD Ryzen Pro 4000

| Autor: Klaus Länger

Das Thinkpad X13 ist ausschließlich mit Intels Core-vPro-Prozessoren der 10. Generation lieferbar. Ansonsten fährt Lenovo bei der neuen Thinkpad-Generation zweigleisig und bietet die Geräte größtenteils auch mit Ryzen-Pro-4000-Mobile-Prozessoren von AMD an.
Das Thinkpad X13 ist ausschließlich mit Intels Core-vPro-Prozessoren der 10. Generation lieferbar. Ansonsten fährt Lenovo bei der neuen Thinkpad-Generation zweigleisig und bietet die Geräte größtenteils auch mit Ryzen-Pro-4000-Mobile-Prozessoren von AMD an. (Bild: Lenovo)

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Lenovo lässt den Kunden die Wahl: Die neuen Thinkpad-Modelle sind mit Intels vPro-Core-Prozessor oder den neuen AMD Ryzen Pro 4000 erhältlich. Zudem bieten alle Geräte Wi-Fi 6 und auf Wunsch schnelles LTE.

Als erster Hersteller wird Lenovo Notebooks mit Ryzen-Pro-4000U-Prozessoren von AMD anbieten, der Business-Variante der mit bis zu acht Cores und integrierter Vega-GPU ausgestatteten Zen-2-Mobilprozessoren mit dem Codenamen „Renoir”. Sie unterscheidet sich von der Consumer-Variante durch zusätzliche Sicherheits- und Management-Funktionen analog zu Intels vPro-Modellen. Alle Thinkpads, auch die mit AMD-Prozessor, verfügen über Thunderbolt 3 als schnelle Docking-Schnittstelle und über einen 802.11ax-WLAN-Adapter. Optional sind alle Geräten mit einem schnelle LTE-Modul erhältlich. Lenovo gibt hier CAT 9, oder bei den Premium-Modellen zusätzlich CAT 16 als Ausstattungsvarianten an.

Wie bei Thinkpads üblich sind die Gehäuse schwarz und robust. Die Geräte erfüllen 22 der Mil-Spec-Anforderungen, und sind mit Touchpad sowie Trackpoint ausgestattet. Neu sind bei den beleuchteten Tastaturen die Sondertasten für UC-Funktionen.

Thinkpad X13 und X13 Yoga

Die kompaktesten unter den neuen Thinkpad-Modellen, das X13 und das X13 Yoga, wiegen weniger als 1,3 kg. Das X13 in der Clamshell-Variante kommt sowohl mit AMD- als auch mit Intel-Prozessoren auf den Markt. Für die Intel-Variante gibt Lenovo nur an, dass sie mit Core-Prozessoren der 10. Generation bis zum Core i7 erhältlich sein wird. Die integrierte UHD-Grafik als Angabe für die Grafiklösung und die vPro-Fähigkeit deuten aber auf die 14-nm-Comet-Lake-Modelle mit bis zu sechs Cores hin.

Das X13 ist maximal mit 13,3-Zoll-Full-HD-Displays bestückt, wahlweise mit Touch oder mit Privacyguard-Funktion zur Beschränkung des Blickwinkels auf Knopfdruck. Das X13 Yoga gibt es nur mit Intel-Prozessor, dafür aber in der Spitzenversion mit einem 4K-OLED-Panel. Die Clamshell-Modelle können mit bis zu 32 GB RAM bestückt werden, das Yoga nur mit 16 GB DDR4. Bei der PCIe-SSD ist die maximale Kapazität beim AMD-X13 auf ein TB limitiert, die Intel-Modelle bieten bis zu zwei TB.

Die maximalen Akkulaufzeiten des AMD- und des Intel-X15 sollen 17,5 beziehungsweise 17 Stunden betragen. Das X13 Yoga soll bis zu 15,5 Stunden abseits der Steckdose durchhalten.

Das X13 mit Intel Prozessor und das X13 Yoga sollen Ende Mai mit Preisen von 1.049 Euro (UVP) beziehungsweise 1.199 Euro (UVP) auf den Markt kommen. Das X13 mit AMD Ryzen folgt laut Hersteller Ende Juni mit einem Startpreis von 999 Euro (UVP).

Thinkpad T14s, T14 und T15

Die Thinkpad T14s mit Intel- oder AMD-CPU entsprechen größtenteils dem X13. Allerdings misst das Display 14 Zoll in der Diagonale. Beim Intel-Modell ist dabei auch ein 4K-IPS-Panel auf der Ausstattungsliste. Bei der Intel-Variante besteht zudem die Möglichkeit einer zusätzlichen Nvidia-Geforce-MX330-Grafikkarte. Darüber hinaus kommen größere 57-Wh-Akkus zum Einsatz, die Laufzeiten von bis zu 20 Stunden ermöglichen sollen. Das Gewicht der T14s-Notebooks liegt trotzdem unter 1,3 kg. Für die Akkulaufzeit aller Modelle nennt Lenovo bis zu 16 Stunden.

Für die Preise gibt Lenovo 1.149 Euro (UVP) beim Intel- und 1.099 Euro (UVP) beim AMD-Modell an. Etwas schwerer und dicker, dafür aber jeweils 200 Euro günstiger sind die T14-Modelle mit AMD- oder Intel-CPU.

Das Thinkpad T15 gibt es ausschließlich mit Intel-Core-Prozessor und optionaler Geforce MX330. Das 1,75 kg schwere 15,6-Zoll-Notebook mit Full-HD- oder UHD-IPS-Panel, aber ohne Privacy-Screen-Option, unterstützt bis zu 48 GB RAM und hat einen Ethernet-Anschluss an Bord. Der Startpreis liegt bei 999 Euro (UVP).

Thinkpad L für knappere Budgets

Günstiger als die X- und die T-Serie sind die Thinkpad-L-Modelle. Das Thinkpad L13 und das L13 Yoga mit Intel-Core-Prozessor ohne vPro sind ab sofort für 699 Euro (UVP) respektive 799 Euro (UVP) erhältlich. Sie sind mit maximal 16 GB RAM und PCIe-SSDs mit bis zu einem TB erhältlich, zudem fehlen Thunderbolt 3 und die LTE-Option.

Ende Mai und Ende Juni folgen die Thinkpad-Modelle L14 und L15 mit Intel-vPro- beziehungsweise AMD-Ryzen-Pro-4000-Prozessor und optionalem LTE-CAT9-Modul. Hier fehlt zwar auch Thunderbolt 3, dafür können die Notebooks bis zu 64 GB RAM aufnehmen. Bei den Intel Modellen stehen zudem eine optionale AMD-Radeon-625-Grafik sowie eine HDD mir bis zu zwei TB als zusätzliches Speichermedium auf der Ausstattungsliste. Die Akkulaufzeiten gibt der Hersteller mit 12 Stunden (L14) und 11 Stunden (L15) an.

Das L14 soll in der Intel-Variante ab 849 Euro (UVP) kosten, das L14 mit AMD-Ryzen-CPU ab 799 Euro (UVP). Das Thinkpad L15 ist in beiden Prozessorvarianten jeweils 30 Euro teurer.

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