Wie Musik und Videos einfach vom PC in das Wohnzimmer gelangen

Teac erschließt sich neue Kanäle abseits von Festplatten und MP3-Playern

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Vielfältig einsetzbar

Richtig mobil wird es dann mit dem Digi Drive Movie. Die Multimedia-Platte zum Mitnehmen bietet 120 Gigabyte Speicher und kann dank ihres 2,5-Zoll-Displays als Fotoalbum, Fernseher oder MP3-Player verwendet werden. Im Digi Drive Movie ist ein Kartenlesegerät für die gängigste Formate integriert. Für die Filmwiedergabe beherrscht das Gerät MPEG4. Die Lithium-Ionen-Batterie kann über den USB-Anschluss auch am PC wieder aufgeladen werden. Das Digi Drive Movie wird es bereits zum Weihnachtsgeschäft Ende November zu einem Preis von 199 Euro geben.

Musik auf der Couch verwalten

Auch im Bereich der MP3-Player hat sich Teac etabliert. Mit einem Marktanteil zwischen fünf und sechs Prozent gehört das Unternehmen zwar nicht zu den »Großen« der Branche, konnte aber im Verlauf des letzten Jahres seine verkauften Stückzahlen verdoppeln. Jetzt erweitert das Unternehmen seine Palette. »Gerade bei MP3-Playern muss man preislich unter den Apple Produkten bleiben, um überhaupt Geschäft generieren zu können«, erläutert Schweigart die Gesetzmäßigkeiten dieses umkämpften Marktes.

Als neues Highlight wird es den MP-370 mit Flash-Speicherkapazitäten von einem, zwei und vier Gigabyte geben. Der Player stellt auf einem 1,5-Zoll-Display sowohl Daten zu den Musiktiteln, als auch Videos oder Bilder dar. Im Lieferumfang ist auch eine Konvertierungssoftware für MPEG4 enthalten. Je nach Speichergröße sollen die Geräte 45, 55 und 80 Euro kosten.

Musik aus dem Internet ohne Kabelwirrwarr, dafür sorgt der WAP-5000. Der Streaming Audio-Receiver verfügt über eine bi-direktionale Fernbedienung, mit der die Musiksammlung auf dem PC per W-LAN oder LAN auf die Audio-Anlage übertragen werden kann. Ebenso funktioniert dies aber mit Musik, die sich auf einem USB-Gerät befindet. Dieses wird dann einfach an den USB-Port angedockt. Die bi-direktionale Bluetooth-Fernbedienung verfügt außerdem über ein Display. Hier werden neben der Verbindungsqualität auch sämtliche Wiedergabefunktionen sowie Akku- und Netzwerk-Status angezeigt. Praktisch ist das Display auch bei großen Plattensammlungen, denn hier kann in Ruhe auf der Couch gestöbert und dann der entsprechende Song abgespielt werden.

Senioren sind interessante Zielgruppe

Ganz neue Wege geht Teac bei seinen Kopfhörern. In Japan testet das Unternehmen gerade einen Kopfhörer, der vor allem Hörgeschädigten helfen soll, Musik wieder in vollem Umfang zu genießen. Denn gerade im Alter lässt das Hörvermögen im Bereich der Höhen nach. Dieses Manko gleicht der Kopfhörer aus und soll bei Erfolg in Japan dann auch in Deutschland eingeführt werden. Den Vertrieb könnte sich TEAC auch bei Hörspezialisten vorstellen.

»Wir müssen auch neue Käuferschichten erschließen. Die Gruppe der Senioren wird in den nächsten Jahren immer größer. Aber auch Jugendliche haben immer öfter bereits Hörschäden. Der Vertrieb solcher Produkte unterliegt dann aber auch anderen Gesetzmäßigkeiten«, sagt Schweigart. Zwar vertreiben auch die großen Flächenmärkte wie Media Markt und Saturn immer öfter »seniorengerechte Produkte«, Schweigart kann sich aber auch die Hörgeräteakustiker als potenzielle »Fachhändler« vorstellen.

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