Freshworks Systemhäuser für SaaS gesucht

Von Dr. Stefan Riedl

Freshworks will mehr vertriebliche PS in die Partnerlandschaft bringen und hat das Partnerprogramm gestrafft und ergänzt. Es geht um Produktivsysteme für Support-, IT- und Vertriebs-Teams, die via Channel betreut sowie vermarktet werden und als SaaS daherkommen.

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Bei Freshworks wird SaaS groß geschrieben.
Bei Freshworks wird SaaS groß geschrieben.
(Bild: SergeyBitos - stock.adobe.com)

Stand heute bildet das Freshworks-­Partnerprogramm eine organisatorische Klammer für rund 500 Reseller, 20 System­integratoren, 350 ISVs (Independent Software Vendors) in rund 50 Ländern. Insgesamt 1.100 Anwendungen, auch aus dem Partnerumfeld, werden am Freshworks Marketplace gehandelt.

Neues Partnerprogramm

Jens Leucke, General Manager DACH, Freshworks
Jens Leucke, General Manager DACH, Freshworks
(Bild: Cedric Schanze)

Das Partnergeschäft der reinen SaaS-Company läuft also bereits in geregelten Bahnen; dennoch stehen einige Neustrukturierungen an. Jens Leucke, der als General Manager bei Freshworks für die DACH-­Region zuständig ist, skizziert die wichtigsten ­Anpassungen: „Wir haben nun für System­integratoren ein neues Zertifizierungs-Framework im Partnerprogramm eingeführt.“ Diese reihen sich nun im Channel neben Resellern, Professional-Services-Dienstleistern und ISVs ein. Zu den ­ISVs zählt beispielsweise Teamviewer, das mitunter als Standard-Integration in den Produktlinien verfügbar ist: Customer ­Services, Service-Management-Tools und ­Customer-Relationship-Management.

Services, Tickets und Onboarding, CRM

Bei Customer Services geht es beispielsweise darum, einem Online-Shop eine Plattform zu geben, mit der der Kundenkontakt über verschiedene Kanäle wie E-Mail, Telefon und Social Media gemanaged wird.

„Sagen wir, der Kunde eines Online-Shops hat sein bestelltes T-Shirt in einer falschen Größe erhalten, dann liefern wir mit Freshdesk die Tools für den Anbieter, diese Angelegenheit zu aller Zufriedenheit zu lösen“, so Leucke.

Die Service-Management-Tools splitten sich auf in IT-Service- und IT-Operations-­Management- sowie Enterprise-Service-Management-Tools. Bei ersterem handelt es sich um ein Ticketsystem für Supportfälle – beispielsweise Probleme mit dem VPN oder einer App. „Im Bereich Enterprise-Service-Management bilden wir Marketing oder HR-Prozesse digital ab“, erläutert der General Manager. Im HR-Bereich gehe es beispielsweise darum, Onboarding-Prozesse weitgehend zu automatisieren, sprich dem neuen Mitarbeiter eine Arbeitsumgebung von Laptops bis hin zur benötigten Software für seine Aufgaben bereitzustellen. Die Produktlinie in diesem Umfeld heißt Freshservice.

Das CRM-Umfeld ist das dritte Standbein, welches das SaaS-Unternehmen in den Ausprägungen Vertriebsmanagement (mit Freshsales) und Marketing-Automatisierung (mit Freshmarketer) angeht.

Weiße Flecken auf der Vertriebslandkarte

Das Partnerprogramm sieht drei Stufen vor: Preferred, Authorized und Registered. Für die ersten beiden Kategorien werden gemeinsam Business-Pläne erarbeitet, die auch gemeinsame Marketing-Aktionen, Umsatzvereinbarungen und Konditionen beinhalten. Als Registered-Partner können sich alle interessierten Systemhäuser anmelden.

Neben dem einen oder anderen weißen ­Flecken auf der vertrieblichen Landkarte sucht das Unternehmen in einer vertikalen Betrachtung speziell Partner für öffentliche Auftraggeber und Partner mit Erfahrung im Segment Manufacturing und ­Retail. Für Zertifizierung und Trainings fallen keine Kosten an.

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