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Angetestet: HP Elitebook x360 1040 G5

Premium-Convertible mit Security-Extras

| Autor: Klaus Länger

Mit dem HP Elitebook x360 1040 G5 kann das Homeoffice auch gut unterwegs stattfinden. Das Convertible wird auch mit LTE angeboten.
Mit dem HP Elitebook x360 1040 G5 kann das Homeoffice auch gut unterwegs stattfinden. Das Convertible wird auch mit LTE angeboten. (Bild: HP)

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Das 14-Zoll-Convertible-Notebook HP Elitebook x360 1040 G5 ist nicht nur eines der kompaktesten seiner Klassen, sondern sicher auch eines der schicksten. Und es soll auch eines der sichersten sein. Wir haben uns das Premium-Convertible im Hands-on-Test angesehen.

Mit dem Elitebook x360 1040 G5 hat es HP geschafft, ein 14-Zoll-Convertible-Notebook an den Start zu bringen, das nicht größer ist als übliche 13,3-Zoll-Modelle. Es ist etwa zehn Prozent kleiner als das Vorjahresmodell. Mit einem Gewicht von 1,35 kg ist es für seine Klasse zudem sehr leicht. Trotz seiner kompakten Bauweise und des niedrigen Gewichts hinterlässt das Elitebook x360 einen außerordentlich soliden Eindruck. Das Gerät hat laut HP auch diverse MIL-Spec-Tests erfolgreich absolviert. Das keilförmig zulaufende Unibody-Chassis aus gebürstetem Aluminium ist zudem unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Einer der ganz wenigen Kritikpunkte des Testers am Elitebook betrifft die diamantgeschliffenen Kanten des Gehäuses und des Displaydeckels: Sie sehen zwar elegant aus, sind aber etwas scharfkantig, wenn man den Tablet-Modus für Notizen nutzt und es dabei in einer Hand hält.

Damit wären wir beim Stift, der beim Testgerät zum Lieferumfang gehört. Er ist zwar prinzipiell ein optionales Zubehör, wird aber derzeit von HP in einem Bundle mit dem Notebook angeboten. In der getesteten Konfiguration mit Intel Core i5-8250U, 512-GB-SSD, Sure-View-Display und LTE kostet der Rechner 2.280 Euro (UVP). Der aktive Pen mit 4.096 Druckstufen bietet ein angenehmes Schreibgefühl, er liegt gut in der Hand und besitzt eine Zusatztaste, mit der ein vordefiniertes Programm gestartet werden kann. Dafür nutzt der Pen eine Bluetooth-Verbindung. Der im Stift eingebaute Akku wird über USB-C geladen. Damit entfällt die lästige Suche nach einer passenden Batterie, wenn dem Pen auf Reisen der Strom ausgehen sollte. Wird der Stift nicht benötigt, dann kann er an der linken Seite des Elitebook magnetisch befestigt werden. Erstaunlich gut für ein derart flaches Notebook sind die vier Lautsprecher.

Display mit zuschaltbarem Blickschutz

Im Notebook-Betrieb gefallen die sehr gute Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und Spritzschutz sowie das präzise Touchpad mit Grasoberfläche. Lediglich die Cursortasten für oben und unten sind etwas klein geraten. Praktisch sind hingegen die für ­typische Business-Applikationen vordefinierten Funktionstasten. Dort sitzt beim Testgerät auch die Taste für den zuschaltbaren Blickschutz HP Sure View, der den sehr breiten Blickwinkel des Full-HD-IPS-Displays so weit einschränkt, dass etwa Sitznachbarn im Zug oder Flugzeug Inhalte auf dem Display nicht mitlesen können. Das entspiegelte 14-Zoll-Display ist zudem mit 700 cd/ m² so hell, dass man es im Freien gut verwenden kann.

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Sure View: Blickschutz auf Knopfdruck

Über dem Display sitzt eine Full-HD-Webcam mit zusätzlichem Infrarotsensor für eine schnelle Anmeldung an Windows. Der integrierte Fingerabdrucksensor kann für die Sure-Start-Funktion genutzt werden, die vor dem Start von Windows als weitere Authentifizierung genutzt werden kann. Zusätzlich dient er als Passwortersatz bei der Konfiguration der Sicherheitsfunktionen des Notebooks.

Die hauptsächliche Aufgabe von HP Sure Start ist aber der Schutz vor Angriffen auf das BIOS des Rechners. Die vorliegende vierte Generation dieser Schutzfunktion wird durch eine spezielle Hardwarekomponente unterstützt, den Endpoint Security Controller. Er enthält eine gesicherte Kopie des BIOS, mit der ein zur Laufzeit kompromittiertes BIOS automatisch wiederhergestellt wird.

HP Sure Run nutzt den Endpoint Security Controller für den Schutz kritischer Prozesse vor Malware. Als weitere Sicherheitsfunktionen bietet das Elitebook einen ­Device-Access-Manager, der Zugriffe auf Wechseldatenträger und Schnittstellen einschränken kann, einen Password-Manager, sowie mit Sure Click einen Browser mit Sandbox-Funktion.

Thunderbolt 3 und LTE

Als Prozessor arbeitet im Testgerät ein Intel Core i5-8250U mit 1,6 GHz Basis- und 3,6-GHz Turbo-Takt. Der Prozessor gehört noch zur Kaby-Lake-R-Generation, reicht aber für das Elitebook x360 1040 G5 vollkommen aus. Den schnelleren USB-Controller der Whiskey-Lake-Plattform benötigt das Elitebook nicht, da USB 3.1 Gen2 bereits durch den Tunderbolt-3-Chip abgedeckt ist, der zudem mit passender Thunderbolt-3-Peripherie sogar bis zu 40 Gbit/s übertragen kann. Die beiden USB-C-Ports hängen am Alpine-Ridge-Thunderbolt-3-Controller und dienen zudem als Ladebuchsen für das Netzteil und als 4K-DisplayPort-Anschluss.

Der zusätzliche HDMI-Ausgang unterstützt nur den 1.4-Standard mit Quad-HD‑Auflösung. Zusätzlich sind noch zwei Typ-A-USB-Buchsen mit USB 3.1 Gen1 eingebaut. Somit ist das HP-Notebook ohne Adapter zu älteren USB-Geräten kompatibel. Als WLAN-Adapter ist ein Dual Band Wireless-AC 8265 eingebaut mit einer maximalen Übertragungsgeschwindigkeit von 867 Mbps und Bluetooth 4.2 integriert. Im Testgerät ist noch das ebenfalls von Intel stammende LTE-Modem XMM 7560 eingebaut. Der Einschub für die Nano-SIM-Karte sitzt gut erreichbar auf der linken ­Seite des Notebooks.

In Kombination mit 16 GB DDR4-SDRAM und der schnellen WD-SSD mit NVMe-­Interface sorgt der Quadcore-Prozessor für eine hohe Systemleitung. Im Work-Acelerated-Lauf des Benchmarks Futuremark PCMark 8 erzielt das Notebook ein mit 4.625 Punkten sehr gutes Ergebnis. Die 512 GB große SSD ist über vier PCIe-Lanes angebunden und liefert im Benchmark HD Tune beim Lesen mit 2.502 MB/s ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis. Mit der im Prozessor integrierten UHD-620-Grafik ist die Spieletauglichkeit naturgemäß etwas eingeschränkt. Bei normaler Büroarbeit arbeitet der Rechner praktisch lautlos, unter ­hoher Last machen sich die beiden kleinen Lüfter deutlich bemerkbar. Bei der Akkulaufzeit, ebenfalls gemessen mit PCMark 8, erreicht das HP-Notebook bei 75 Prozent Displayhelligkeit und Dauerlast einen Wert von 4,3 Stunden. In der Praxis kann man etwa zehn Stunden abseits einer Steckdose mit dem 14-Zoll-Notebook arbeiten. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Akku nicht verklebt und die SSD nicht verlötet ist.

Fazit: Ein fast perfektes Convertible

HP hat mit dem Elitebook x360 1040 G5 ein fast perfektes Convertible-Notebook abgeliefert. Es ist kompakt und leicht, aber trotzdem solide, schnell und sehr gut ausgestattet. Für Business-Anwender sind ­zudem die Sicherheitsfunktionen, das LTE-Modem und vor allem das Sure-View-Display echte Pluspunkte. Dazu kommen die flexiblen Nutzungsmodi und die Stiftbedienung. Ein Wermutstropfen ist lediglich der hohe Preis von mehr als 2.200 Euro.

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