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Oneplus 7 Pro: Pop-Up-Kamera und Oberklasse-Ausstattung

| Autor: Sarah Böttcher

Die Pop-Up-Kamera des Oneplus 7 Pro fährt durch das Drücken auf die Kamera-App heraus. Beim Verlassen der App, dem Wechsel auf die rückwärtige Kamera sowie das Ausschalten des Displays fährt die Kamera wieder ein.
Die Pop-Up-Kamera des Oneplus 7 Pro fährt durch das Drücken auf die Kamera-App heraus. Beim Verlassen der App, dem Wechsel auf die rückwärtige Kamera sowie das Ausschalten des Displays fährt die Kamera wieder ein. (Bild: Oneplus)

Zwei neue Smartphones präsentiert Oneplus, eine Tochter von BKK Electronics. Das Oneplus 7 und das 7 Pro bringen frischen Wind in die Smartphone-Oberklasse und zeigen sich konkurrenzfähig gegenüber Apple, Samsung und Co.

Seit 2013 ist der chinesische Hersteller Oneplus auf dem Smartphone-Markt unterwegs. Nun stellt das Tochterunternehmen des BKK-Electronics-Konzerns neue Smartphone-Modelle vor: das Oneplus 7 und das Oneplus 7 Pro. Vor allem durch die Kameras und die Oberklasse-Ausstattung sollen die Geräte sich von der Konkurrenz abheben.

Oneplus 7 Pro

Die Pro-Version unterscheidet sich vom Oneplus 7 vor allem in der Kameraausstattung. Das Besondere ist die sogenannte Pop-Up-Kamera mit einer Auflösung von 16 MP und einer f/2.0-Blende, die die herkömmliche Frontkamera ablöst. Dadurch fällt auch die Display-Notch, eine kleine, meist mittige Aussparung am oberen Displayrand weg. Das 6,67 Zoll große AMOLED-Display mit einer Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixel zieht sich somit unterbrechungsfrei über die komplette Smartphone-Vorderseite. Die Triple-Kamera auf der Rückseite besteht aus drei Sensoren: Der Hauptsensor ist von Sony (IMX586) und liefert eine Normalbrennweite, einen optischen und elektronischen Bildstabilisator und löst mit 48 MP auf. Mit der integrierten f/1.6-Blende sollen auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Aufnahmen möglich sein. In der zweiten Kamera ist ein Ultra-Weitwinkel-Sensor mit einer Auflösung von 16 MP integriert. Die f/2.2-Blende liefert ein 117 Grad weites Sichtfeld. Die dritte Kamera ist ein Teleobjektiv mit 8 MP und einem dreifachen optischen Zoom. Zudem ist die Kamera auch mit einem Bildstabilisator versehen. Bei der Blende handelt es sich um eine f/2.4. Die Triple-Kamera ermöglicht Videos in 4K.

Als Betriebssystem ist das von Oneplus entwickelte OxygenOS auf Android-Basis (9 Pie) aufgespielt. Verbaut ist zudem eine Adreno-640-Grafikkarte sowie ein Qualcomm-Snapdragon-855-Prozessor mit einer Taktfrequenz von bis zu 2,84 GHz. Das Oneplus 7 Pro soll es mit einem 6, 8 oder 12 GB großen Arbeitsspeicher sowie einem internen Speicher von 128 GB oder 256 GB geben. Der 4.000-mAh-Akku verfügt über eine Schnellladefunktion, durch die das Gerät bereits in 20 Minuten vollgeladen sein soll. Via Gesichtserkennung und Fingerabdrucksensor kann das Smartphone entsperrt werden. Das Device ist LTE-, Bluetooth-5.0-, NFC-, Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac sowie Dual-Nano-SIM-fähig. Zudem wird es das Oneplus 7 Pro auch als 5G-fähiges Gerät geben, allerdings dem Hersteller zufolge erstmal nicht in Deutschland. Das Gerät misst 162,6 x 75,9 x 8,8 Millimeter und wiegt 206 Gramm.

Oneplus 7

Das Oneplus 7 ist etwas kleiner (157,7 x 74,8 x 8,2 Millimeter) und leichter (182 Gramm). Aufgrund dessen ist auch das AMOLED-Display nur 6,41 Zoll groß. Der größte Unterschied beider Smartphones besteht aber in der Frontkamera. Denn das Display des Oneplus 7 wird wieder durch eine Notch, in der die Frontkamera integriert ist, unterbrochen – eine Pop-Up-Kamera ist hier nicht verbaut. Die Frontkamera bietet einen Sony-IMX 471-Sensor, eine Auflösung von 16 MP und eine f/2.0-Blende. Die Kamera auf der Geräterückseite besteht aus einem Doppelobjektiv. Die Hauptkamera verfügt über einen Sony-IMX586-Sensor mit 48 Megapixel, einer f/1.7-Blende sowie über eine optische und elektronische Bildstabilisierung. Die zweite Kamera bietet fünf Megapixel mit einer f/2.4-Blende. Videos in 4K-Qualität sind auch mit dem Oneplus 7 möglich.

Im Inneren unterscheiden sich die beiden Smartphones hingegen kaum: beide Geräte besitzen den gleichen Prozessor, Grafikkarte, Betriebssystem sowie Konnektivität. Verfügbar sein wird das Oneplus 7 mit einem 6 oder 8 GB großen Arbeitsspeicher sowie einem internen Speicher von 128 GB oder 256 GB. Der Akku des Oneplus 7 ist etwas weniger leistungsstark (3.700 mAh), kann jedoch auch über eine Schnellladefunktion aufgeladen werden.

Preise und Verfügbarkeit

Die Pro-Version wird in drei Speichervarianten und Farbkombinationen (Mirror Gray, Almond und Nebula Blue) zu unterschiedlichen Preisen verfügbar sein:

  • 6 GB RAM, 128 GB Flash-Speicher, Mirror Gray für 709 Euro (UVP) ab dem 21. Mai,
  • 8 GB RAM, 256 GB interner Speicher, Mirror Gray oder Nebula Blue für 759 Euro (UVP) ab dem 21. Mai,
  • 8 GB RAM, 256 GB interner Speicher, Almond für 759 Euro (UVP) ab Juni,
  • 12 GB RAM, 256 GB interner Speicher, Nebula Blue für 829 Euro (UVP) ab dem 21. Mai.
Ergänzendes zum Thema
 
Konkurrenz für Apple, Samsung und Co.: BBK Electronics

Das Oneplus 7 wird ab Juni in Deutschland ausschließlich in der Farbe Mirror Gray verfügbar sein:

  • 6 GB RAM, 128GB Flash-Speicher für 559 Euro (UVP) und
  • 8 GB RAM, 256GB Flash-Speicher für 609 Euro (UVP).
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