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Was ist eine Blende?

| Autor / Redakteur: zeroshope / Ira Zahorsky

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Blende spielt in der Fotografie eine zentrale Rolle. Sie regelt den Lichteinfall und die Schärfentiefe bei einer Aufnahme. Dabei gilt es, den richtigen Kompromiss zu finden.

Heutzutage hat fast jeder Mensch eine Kamera im Handy oder als Digicam bei sich. Die Blende ist stets enthalten und spielt eine zentrale Rolle für die Qualität der Aufnahmen. Früher funktionierte sie allerdings mechanisch. Dies hat sich inzwischen geändert: Die Funktionen einer Blende werden inzwischen überwiegend softwareseitig erledigt.

Eine Kamera ähnelt in ihrem Aufbau dem menschlichen Auge. Das Objektiv ist dabei der Bestandteil, der für die Gesamtaufnahme zuständig ist. Es ist vergleichbar mit dem gesamten menschlichen Auge. Sowohl im Objektiv wie auch im Auge sitzt die Iris („Regenbogenhaut“) – dabei handelt es sich eigentlich schon um die Blende. Die Iris regelt in beiden Fällen den Lichteinfall sowie die Schärfe des Bildes. Dabei gilt: Je weiter die Iris geöffnet ist, desto größer ist der Lichteinfall. Zugleich ist das Bild aber auch unschärfer – und umgekehrt. Diese Erfahrung hat wohl schon jeder selbst gemacht: Wer seine Augen zusammenkneift, sieht schärfer, allerdings weniger – bis sie irgendwann ganz geschlossen sind.

In einer Kamera ist die Blende also als Iris nichts weiter als die Öffnung des Objektivs. Sie bietet verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Früher wurde die Öffnung einfach per Hand über einen Lamellenverschluss vergrößert oder verkleinert. Wer eine Handykamera oder Digicam nutzt, weiß, dass es diese mechanische Lösung nicht mehr gibt. Trotzdem sind die Cams natürlich in der Lage, Aufnahmen mit beispielsweise geringer Schärfentiefe zu machen. Porträts mit dem für sie charakteristischen verschwommenen Hintergrund (Bokeh) sind hierfür ein Beispiel. Die Öffnung wird über die Software geregelt. Dies hat einen großen Vorteil gegenüber früher: Damals mussten die Fotografen einen Kompromiss zwischen Lichteinfall und Schärfe finden – heute hilft die Software dabei.

Was bedeutet die f-Zahl?

Blenden tragen eine Bezeichnung, die mit „f“ beginnt und mit „-Zahl“ fortgesetzt wird. Beispielsweise f-1,6. Der Buchstabe steht dabei für „focal length“ bzw. „Brennweite“. Gelesen werden muss das Ganze wie folgt „Brennweite geteilt durch die Zahl“. Deshalb gilt: Je kleiner die Zahl, desto größer (und besser) ist die Blende. Als Beispiel: Brennweite = 100. Brennweite/ 4 = 25. Brennweite/ 2 = 50.

Das „A“ bzw. „AV“, das manchmal ebenfalls auftaucht, steht für „Aperture“ bzw. „Aperture Value“ und ist die englische Bezeichnung für die Blendenvorwahl. Früher handelte es sich um eine Zeitautomatik für den Selbstauslöser. Heute steht stattdessen beispielsweise in der Kamera des Smartphones nur Quadrat oder ähnliches. Durch die Selfie-Cam ist ein Selbstauslöser mit Zeitautomatik nicht mehr notwendig.

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