Weiterhin auf Wachstumskurs Netgo akquiriert Arxes-Tolina

Autor: Ann-Marie Struck

Das Borkener Systemhaus Netgo setzt seinen Expansionskurs fort und übernimmt nun Arxes-Tolina. Mit dem Zukauf erweitert der Service Provider sein Dienstleistungsangebot in der Softwareentwicklung und gewinnt einen neuen Kundenstamm.

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Netgo erweitert seine Präsenz auf dem deutschen Markt und ist nun an 33 Standorten vertreten.
Netgo erweitert seine Präsenz auf dem deutschen Markt und ist nun an 33 Standorten vertreten.
(Bild: © A. Hartung - stock.adobe.com)

Die Einkaufstour geht auch im neuen Jahr weiter: Netgo kauft das Berliner IT-Systemhaus Arxes-Tolina. Mit der Akquisition stärkt das Borkener Systemhaus sein Serviceangebot in der Softwareentwicklung und erschließt parallel einen neuen Kundenkreis aus dem öffentlichen Bereich und dem Finanzdienstleistungssektor. Außerdem setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs des letzten Jahres damit fort. Denn 2020 akquirierte Netgo bereits drei Unternehmen, neben Commehr und Workbees, zuletzt auch den Mitbewerber CSM. Damit bleibt der IT-Provider nicht nur seiner angestrebten „Mergers & Acquisitions“-Strategie treu, sondern stärkt seine Marktpräsenz in Deutschland. Netgo ist in 33 Standorten in der Bundesrepublik vertreten und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter.

„Unser Ziel ist es, ein One-Stop-Shop mit Full-Service-Angebot für unsere Kunden zu werden. Die Stärkung unseres Portfolios im Bereich Softwareentwicklung sowie die Erschließung neuer Kunden in ganz Deutschland sind wichtige Schritte auf diesem Weg. Wir freuen uns deshalb, das Arxes-Tolina-Team in der Netgo Group willkommen zu heißen“, sagt Benedikt Kisner, CEO bei Netgo, zur Übernahme.

Hintergrund

Das 2002 gegründete Unternehmen Arxes-Tolina ist spezialisiert auf Services bei Software und Consulting und entwickelt intelligente Softwarelösungen zum Automatisieren und Optimieren von Geschäftsprozessen. Das Systemhaus mit Hauptsitz in Berlin beschäftigt rund 320 Mitarbeiter an sieben Standorten in Deutschland. Sein Kundenkreis kommt überwiegend aus dem Finanzsektor sowie dem öffentlichen Bereich.

Erst 2019 hat die Private Equity Investment-Gesellschaft Waterland 60 Prozent von Netgo übernommen. Die Übernahme des Finanzinvestors war Teil der Unternehmensstrategie, damit die Systemhausgruppe durch Akquisitionen weiter wachsen kann. 2020 hat Waterland auch die Direkt Gruppe, Beck et al., Binary und Infowan gekauft, um daraus eine Gruppe zu formen. Des Weiteren zählen zum Waterland-Portfolio in den Sektoren Digitalisierung, IT und Telekommunikation unter anderem auch Swyx und Enreach.

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