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Forcierter Wachstumskurs Netgo kauft CSM MeinSystemhaus

| Autor: Michael Hase

Das Borkener Systemhaus Netgo übernimmt den Mitbewerber CSM aus Warendorf. Damit setzt das Unternehmen, dessen Mitarbeiterzahl sich seit dem vergangenen Herbst um 250 auf 600 erhöht hat, seinen beschleunigten Wachstumskurs fort.

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Benedikt Kisner, Geschäftsführer bei Netgo, baut die Unternehmensgruppe konsequent aus.
Benedikt Kisner, Geschäftsführer bei Netgo, baut die Unternehmensgruppe konsequent aus.
(Bild: Netgo)

Die Einkaufstour geht weiter: Netgo übernimmt mit CSM MeinSystemhaus einen weiteren Mitbewerber, nachdem die Gruppe mit Hauptsitz im westfälischen Borken erst im Juli dieses Jahres die beiden Berliner Dienstleister Commehr und Workbees akquiriert hat. Diesmal verstärkt sich Netgo primär in der heimischen Region. Neben der Zentrale in Warendorf unterhält CSM weitere Niederlassungen in Westfalen (Bad Salzuflen, Lüdenscheid, Rheda-Wiedenbrück, Siegen, Unna) und Hessen (Butzbach, Mittenaar).

Das mittelständische Systemhaus, das bereits 1977 gegründet wurde und dessen Kürzel für Computer Systeme Müller steht, ist durch den Ausbau seines Leistungsspektrums sowie durch Zukäufe kontinuierlich gewachsen. Derzeit beschäftigt es rund 150 Mitarbeiter. CSM versteht sich als Full-Service-Anbieter, wobei ein Schwerpunkt auf Datev-konformen Lösungen für Steuerberater liegt. Verkäufer ist Martin Müller, der das Unternehmen bislang geleitet hat und als Geschäftsführer weiterhin an Bord bleibt.

Investor im Rücken

Durch die Akquisition kommt die Netgo-Gruppe auf nahezu 600 Mitarbeiter an 29 Standorten in Deutschland und den Niederlanden. Damit sei der IT-Spezialist nun „ein One-Stop-Shop-Systemhaus, an dem so gut wie kein Weg mehr vorbeiführt“, betont Benedikt Kisner, Geschäftsführer und Mitgründer des Unternehmens. An Netgo ist seit Oktober 2019 der niederländische Investor Waterland beteiligt. Durch den zusätzlichen Gesellschafter steht der Gruppe frisches Kapital für Akquisitionen bereit, mit denen sie ihr Wachstum forciert. So haben Kisner und sein Geschäftspartner Patrick Kruse seither fünf Firmen zugekauft, wodurch sich die Zahl der Mitarbeiter um rund 250 und die Zahl der Standorte um 12 erhöht hat.

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 Michael Hase

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Chefreporter