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Business Continuity

HP Device as a Service mit Tech Pulse

Mit DaaS auf dem Weg in die Workplace-Zukunft

| Autor: Klaus Länger

Die DaaS-Lösung von HP soll den Weg zu modernen und flexiblen Workspace-Konzepten ebnen.
Die DaaS-Lösung von HP soll den Weg zu modernen und flexiblen Workspace-Konzepten ebnen. (Bild: © ilyaf - stock.adobe.com)

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Der PC-Hersteller HP will Computer-Hardware zukünftig verstärkt als Service verkaufen und setzt dabei auf seine Partner, speziell aus dem Office-Automation-Segment. Die Fachhändler und Systemhäuser sollen sich dafür vermehrt mit HPs Security-Lösungen auseinandersetzen.

Der digitale Workplace wandelt sich in Richtung flexible Office-Konzepte wie Home Office und mobile Arbeit. Hier ist ein Umdenken beim Channel nötig, betont ­Susanne Kummetz, Director Commercial Channel and Midmarket Sales bei HP. Beim Office der Zukunft spielen laut der Channel-Chefin das Design der Geräte und deren Sicherheits- sowie Privatsphärenfunktionen eine zunehmende Rolle. Zu letzteren zählen etwa abschaltbare Webcams, sowie Sureview-Panels bei Notebooks und Monitoren. Der Hersteller unterstützt die Partner bei der Auswahl des passenden Zubehörs aus dem HP-Portfolio wie Monitore oder Docking-Stations für Notebooks. Seit November 2018 bekommen Partner bei Projekten über ihr Online-Tool das zum Rechner ­passende Zubehör vorgeschlagen. Zusätzlich wird HP nun auch in Europa Apple-Geräte in sein DaaS-Angebot (Device as a Service) aufnehmen. Es umfasst neben iPhones und iPads auch Macs und Zubehör. In den USA gibt es das Angebot schon seit einiger Zeit.

Analysen und Reports mit HP Tech Pulse

Beim Vertriebsweg setzt der Hersteller verstärkt auf Device-as-a-Service-Lösungen mit Lifecycle-Services, Datenanalyse und proaktivem Management. Bei der Lösung wird laut HP die Auslastung der Geräte erfasst und so der Gerätepark an den Bedarf des Kunden angepasst. Neben einer Standard-Stufe, die im Wesentlichen die individuelle Hardware abdeckt, bietet HP bei DaaS eine Enhanced-Stufe mit erweitertem Sicherheits- und Windows-Management sowie eine Premium-Stufe, bei der auch Applikationen mit verwaltet werden. Die Partner können das HP-Angebot durch eigenen Leistungen ergänzen und As-a-Service-Dienste von Distributoren integrieren. Ein neues, webbasiertes Tool soll bei der Zusammenstellung des passenden DaaS-Portfolios und Finanzierungsmodells helfen und gleich als Schnittstelle für die Bestellung beim Distributor dienen.

Das Werkzeug für Analysen und Reports ist HP Tech Pulse. Die Technologie soll Kunden und Partnern die Möglichkeit geben, nicht nur Geräte von HP proaktiv zu managen, sondern auch die anderer Hersteller. Zusätzlich werden neben Windows 10 auch andere Betriebssysteme abgedeckt. So sollen Predictive Analytics für Android- und Mac-Geräte Probleme mit Festplatte und Akkus bereits im Vorfeld erkennen. Für Mac-Geräte bietet Tech Pulse zudem eine Funktion, die thermische Probleme proaktiv lösen soll. Kunden, die noch primär Windows 7 nutzen, bekommen von Tech Pulse Reports über die voraussichtliche Kompatibilität zu Windows 10, um eine Migration auf das aktuelle Microsoft-Betriebssystem zu erleichtern. Dazu kommen Verbesserungen bei der Inventarisierung, etwa durch das manuelle Hinzufügen von Geräten, sowie einen Funktion, die potenzielle Schwachstellen auf BIOS-Ebene identifizieren soll. Schließlich bietet Tech Pulse laut HP eine Integration der von Microsoft erhobenen Telemetrie-Daten.

IT-Support als Selbstbedienung

Mit dem Tech Café Market und dem Tech Café Walk-up Center verspricht HP einen effizienteren IT-Support, der die Helpdesk-Mitarbeiter entlastet und die Anwender zufriedener macht. Der Tech Café Market setzt sich aus einer Art Verkaufsautomat für Verbrauchsmaterialien und Zubehör sowie einem Schließfachsystem für zu reparierende Geräte zusammen. Mit dem Automaten können Zubehörteile wie etwa Mäuse oder Kopfhörer und häufig benötigte Verbrauchsmaterialien durch die Verknüpfung mit Mitarbeiterausweisen automatisch den passenden Kostenstellen zugewiesen werden. Ausgaben lassen sich in Echtzeit analysieren. Über die Schließfächer mit personalisierter Zugangskontrolle können defekte Geräte rund um die Uhr für die Reparatur abgegeben und wieder abgeholt werden. Das Tech Café Walk-Up Center ist ein Kundendienstzentrum, bei dessen Einrichtung und Betrieb HP Hilfestellung leistet. Das Angebot umfasst die Planung und Einrichtung der Räumlichkeiten, Schulungen für die IT-Mitarbeiter der Kunden oder der Partner und sogar den Einsatz von HP-Kundendienstmitarbeiten.

Mit der Selbstbedienungslösung Tech Café Market will HP den IT-Support vereinfachen. Er umfasst ein intelligentes Schließfachsystem für Reparaturen sowie Ausgabeautomaten für Zubehör und Verbrauchsmaterial.
Mit der Selbstbedienungslösung Tech Café Market will HP den IT-Support vereinfachen. Er umfasst ein intelligentes Schließfachsystem für Reparaturen sowie Ausgabeautomaten für Zubehör und Verbrauchsmaterial. (Bild: HP)

DaaS auf der Partner-Roadshow

Informationen zu dem erweiterten DaaS-Angebot bekommen Partner unter anderem auf der „Partner First“-Roadshow, die 2019 an drei Standorten in Deutschland gastieren soll. Ein eigenes ­Salesteam in Barcelona, das für die Systemhäuser Leads generieren soll, unterstützt das Geschäft mit Mittelstandskunden. Besonders erfolgreiche Partner erfahren im Rahmen des „Heroes”-Programms einen erweiterten Sales-Support.

Sehr zufrieden ist Kummetz mit dem Office-Automation-Geschäft. Etwa 100 Partner seien im Managed-A3-Print-Geschäft aktiv und dort auch sehr erfolgreich. Etwa die Hälfte dieser auf Drucker spezialisierten Partner, die HP mit der Übernahme der Samsung-Printersparte gewinnen konnte, haben sich zusätzlich für das Geschäft mit Computern zertifiziert, so Kummetz. Sie seien zudem gegenüber dem Device-as-a-Service-Geschäft aufgeschlossen, da Managed Services zum Alltag gehören. Zudem seien viele dieser Partner regional orientiert und hätten Kunden aus dem SMB-Umfeld, die HP bislang nicht adressieren konnte. Die Partner wiederum hätten nun die Möglichkeit, auch Kunden mit Standorten in anderen Regionen zu erreichen, da sie dort für den Service auf HP-Strukturen zurückgreifen können.

Mit neuen Tools sollen Partner beim Thema Endgerätesicherheit unterstützt werden, das der Hersteller als wesentliches Verkaufsargument für die eigene Hardware nutzt. Den Einstieg bildet ein Fragebogen, den die Partner mit ihren Kunden durchgehen, um mögliche Sicherheitslücken zu identifizieren. Zusätzlich bietet HP begleitende Schulungen an. Bei den Drucksystemen rückt der Hersteller das Thema Sicherheit ebenfalls weiter ins Zentrum. Das Spektrum reicht hier von ­einer gegen Angriffe gehärteten Firmware bis hin zum JetAdvantage Security Ma­nager, der Sicherheitsüberprüfungen und ­Berichte automatisiert.

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