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Business Continuity

Microsoft Business Summit 2019

Microsoft feiert die „Shared Intelligence“

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Die Keynote auf dem MBS19 hielt Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Microsoft Deutschland.
Die Keynote auf dem MBS19 hielt Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Microsoft Deutschland. (Bild: Microsoft)

Der Microsoft Business Summit, der unter dem Hashtag #MBS19 zelebriert wird, löst die „Deutsche Partnerkonferenz“ als Format ab. Vom 22. bis 23. Oktober gilt am Veranstaltungsort in Frankfurt am Main das Motto: „Shared Intelligence – Wir gestalten. Zukunft. Jetzt.“

Etwa 2.800 Partner und Kunden aus dem Microsoft-Umfeld folgten dem Ruf nach Frankfurt am Main, um dort in rund 120 Vorträgen, Workshops und Panel-Diskussionen über aktuelle Microsoft-Themen informiert zu werden. In diesem Jahr stehen Künstliche Intelligenz und Partnerschaften im Vordergrund.

Kooperationsfähigkeit

Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland erläutert, was es mit dem Schwerpunkt der Partner- und Kundenkonferenz in diesem Jahr auf sich hat: „Shared Intelligence steht einerseits für innovative Lösungen auf Basis moderner Cloud-Technologien und künstlicher Intelligenz. Es steht aber auch für eine Neuausrichtung im Denken: Kein Unternehmen, keine Verwaltung und kein Land wird die Herausforderungen der digitalen Transformation im Alleingang bewältigen“, so die Microsoft-Managerin. Auf Kooperationsfähigkeit und menschliche Intelligenz komme es in diesem Zusammenhang an und „auf den Willen aller, in das sprichwörtlich ‚lebenslange Lernen‘ nachhaltig zu investieren. Das sei in letztlich „der Grundstein für eine wirkliche ‚Digitale Souveränität‘ in Deutschland.

Welche IT-Skills werden gebraucht?

Der digitale Arbeitsplatz als zentraler ­Baustein der Digitalisierung in Verbindung mit neuen Technologien wie KI, werde die Führungskultur und das Arbeiten in Unternehmen verändern. Ausgehend von dieser Prämisse beschäftigen sich Microsoft-Mitarbeiter, Kunden und Partner auf dem Forum mit dem Thema „IT-Skills“ – beispielsweise mit den Fragen, welche Fähigkeiten notwendig werden und welche Angebote Microsoft für die Qualifizierung macht. Der Software-Riese belässt es dabei nicht bei theoretischen Überlegungen, sondern wird mit der „Workforce of the Future“-Initiative konkret. Die Initiative aus der „One Commerical Partner Organisation“ (OCP) umfasst Bildungsangebote für Microsoft-Partner und -Kunden.

Bildungsangebote

Sechs Programme decken das Themenspektrum ab: Mit der „Cloud Sales Academy“, den „Intelligent Cloud Bootcamps“ und der „AI Academy“ hilft Microsoft seinen Partnern auf dem Weg hin zu cloud- und datenbasierten Geschäftsmodellen.

Mit der „Talent & Recruit Academy“ und den „Partners@Universities“ sollen Partner dabei unterstützt werden, gute IT-Fachkräfte zu gewinnen. So genannte „Intelligent Cloud Bootcamps“ sowie die neue „Cloud Technology Academy“ richten sich auch an unmanaged Partner im Partnerprogramm.
Neben den Vertriebspartnern ist Microsoft dabei, auch andere Zielgruppen in Sachen „IT-Qualifikation aufzuschlauen“. So wurden Programme ins Leben gerufen, die sich an Kinder, Jugendliche und Studenten, an Arbeitssuchende, Führungskräfte und Microsoft-Mitarbeiter richten.

Schlüsseltechnologie „KI“

Künstliche Intelligenz (KI) wurde als „wichtigste Schlüsseltechnologie“ ausgelobt und auf die Agenda gehoben. Das Themenspektrum reichte hierbei von technischen Möglichkeiten bei der Vernetzung von Mensch und Maschine bis hin zu ethischen Aspekten der KI-Nutzung. Der Robotik-Forscher Sami Haddadin, Direktor der Munich School of Robotics and Machine Intelligence, gab den Teilnehmern einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung.

Zusammenarbeit als Tugend

Der zweite Tag des Microsoft Business Summits (23. Oktober) gehört der Praxis: Zusammen mit Entscheidern aus der Wirtschaft diskutiert Microsoft über den Wert von Partnerschaften in einer komplexen Welt. Kunden- und Partner-Beispiele aus Unternehmen wie SAP, T-Systems, Axel Springer oder Accenture illustrieren die Kooperation von Wirtschaftsakteuren in der Digitalisierung.

„Wir leben in einer Zeit, in der die Fähigkeit zu teilen eine wichtige Tugend geworden ist“, findet Gregor Bieler, General Manager der One Commercial Partner Organisation von Microsoft Deutschland. „Niemand wird alleine erfolgreich sein – weder auf der Mikroebene einer einzelnen Organisation noch auf der Makroebene einer Branche oder einer ganzen Volkswirtschaft.“ Auch diesen Gedanken wolle man auf dem Microsoft Business Summit 2019 forcieren.

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