Ingram-Micro-Chef Gerhard Schulz: „Wir werden auch 2011 der größte Distributor hierzulande bleiben“

Ingram Micro IM.Top 2011 toppt Besucherrekorde

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Einweihung des Schulprojekts in Poing

Auf einer Fläche von insgesamt 100 Quadratmetern konnten sich Messebesucher am Education-Stand von Hard- und Software über fachgerechte Montage bis hin zu Transportlösungen über alles informieren, was es für die Ausstattung eines multimedialen Klassenzimmers bedarf.

Dabei zeigten Ingram Micro und ihre Partner interaktiv das Zusammenspiel der verschiedenen Medien für innovativen Unterricht: Apple präsentierte das neue iPad 2; die Messebesucher konnten hierbei direkt an einer „Schulstunde“ teilnehmen und als „Schüler“ an den iPads vom „Lehrer“ am MacBook Pro „unterrichtet“ werden. Was die Whiteboards von Smart und NEC mit 3D-Projektionen für den Unterricht leisten, war hier ebenfalls live zu erleben. Für die Sicherung und den mobilen Einsatz der Medien zeigte Mobile IT Service Sicherheits- und Transportmöglichkeiten.

Über maßgeschneiderte Komplettlösungen für leichteres Lehren und Lernen, mit besonderem Blick auf umfassende Beratung und individuellen Service, informiert die Initiative edukick 2.0, die Braingame, Stiefel, Lenovo, BenQ, Microsoft und Ingram Micro Anfang des Jahres ins Leben rief.

Als ein Messe-Highlight entpuppte sich das „Digitale Klassenzimmer“, das Ingram Micro in Kooperation mit den Herstellern Acer, Mobile IT Service sowie dem Münchner Systemhaus Brünings & Sander in der Volksschule Poing eingerichtet hat. Im Rahmen des Projekts wurde, nach konkreten Anforderungen und genau abgestimmt auf die Bedürfnisse der Schule, eine Komplett-Lösung zusammengestellt. Das Projekt wurde am Tag der Messe feierlich eingeweiht. Ein Shuttle-Bus brachte die Besucher von der Messe zur Grundschule in Poing.

Premiere feierte auf der IM.Top außerdem das runderneuerte Education-Portal, das Partnern Informationen über einzelne Hersteller und Produkte sowie den praktischen Konfigurationsservice für die Zusammenstellung von Multimedia-Lösungen für das Klassenzimmer vermittelt.

High-Runner DC/PoS

In einem eigenen Bereich stellte die DC/PoS-Unit auf der Messe die gesamte Bandbreite an Lösungen für die mobile Datenerfassung und Weiterverarbeitung vor. „Dieses Geschäft macht richtig Spaß“, betonte Schulz. „Wir haben hier im ersten Quartal dieses Jahres eine Wachstumsrate von 120 Prozent hingelegt. Die Hälfte dieses Wachstums wurde mit dem klassischen IT-Fachhandel generiert – also mit Partnern, die komplett neu in dieses Thema eingestiegen sind.“

Die Vielfalt an Projekten, die bislang umgesetzt wurden, zeigten deutlich, dass im Geschäft mit DC/PoS auch langfristig noch viel Luft nach oben ist. „Unsere Partner haben Projekte in der Gastronomie, der Logistik, bei der Polizei und bei Spediteuren umgesetzt. Jedes Unternehmen und jede Behörde, die mobil sein muss, ist ein potenzieller Kunde“, so Schulz.

Chancen für ISVs

Viele dieser Projekte wurden gemeinsam mit ISVs (Independent Software Vendors) umgesetzt, die für die jeweiligen Branchen die passenden Applikationen entwickelten. Um diese Lösungen breiter streuen zu können, plant Ingram Micro den Aufbau eines eigenen Portals, in dem ISVs ihre Branchen-Lösungen einstellen können, um sie auf diesem Wege anderen Partnern für ähnlich gelagerte Projekte zum Weiterverkauf anzubieten. Reseller, die ein entsprechendes Projekt an Land gezogen haben, können auf dieser Plattform nicht nur die passende Applikation finden, sondern auch ihr Projekt registrieren.

Umgekehrt will Ingram Micro bei Projekten, die bei vielen Herstellern im DC/PoS-Bereich noch über den Direktvertrieb gewonnen werden, Fachhandelspartner miteinbinden. „Wir wählen anhand unserer im CRM-System hinterlegten Informationen die Partner aus, die das jeweils erforderliche Know-how mitbringen“, so Schulz.

Die Rohfassung des Portals steht zwar bereits, bis zur offiziellen Freischaltung wird es allerdings noch etwas dauern. „Da sind noch einige Details feinzuschleifen“, erklärt der Manager.

In welchen neuen Kanälen Ingram Micro künftig aktiv sein will, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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