Ingram-Micro-Chef Gerhard Schulz: „Wir werden auch 2011 der größte Distributor hierzulande bleiben“ Ingram Micro IM.Top 2011 toppt Besucherrekorde

Redakteur: Regina Böckle

Rund 4.200 Besucher, darunter 3.200 Fachhandelspartner, lockte die Hausmesse von Ingram Micro gestern ins Océ Event-Zentrum nach Poing. Damit brach die Messe den bisherigen Besucherrekord. Die neuen Business Units wurden nicht nur ausgebaut, sondern sollen in Kürze um weitere verstärkt werden.

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Über 4.200 Teilnehmer waren auf der IM.Top 2011 vertreten.
Über 4.200 Teilnehmer waren auf der IM.Top 2011 vertreten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Bereits eine Viertelstunde, nachdem die IM.Top ihre Tore geöffnet hatte, strömten die Besucher in die Messehalle im Océ Event-Center in Poing – und der Strom sollte bis zum späten Abend nicht versiegen.

Live-Eindrücke von der Messe finden Sie hier in der Bildergalerie.

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Mehr als 175 Aussteller präsentierten hier Lösungen für die Bereiche Education, Digital Imaging, Virtualisierung, Data Capture/Point of Sale (DC/PoS), Mobility, UC, Networking und Software.

Zu den Highlights der Mobility-Unit zählte allen voran die Aufnahme des „Playbooks“ von Blackberry-Hersteller RIM (Research in Motion), das Ingram Micro ab Verfügbarkeit Mitte Juni anbieten wird. Ebenso neu im Portfolio sind die Xoom-WiFi-Tablets von Motorola, die ebenfalls im Juni verfügbar sein werden. „Mittels einer Bridge-Funktion kann das Playbook an ein BlackBerry-Smartphone gekoppelt werden und erlaubt auf diese Weise einfaches Arbeiten mit bekannten Benutzeroberflächen“, erklärt Wolfgang Jung, Director Systems, Mobility & Components Group bei Ingram Micro. Das Motorola Xoom WiFi ist das erste Tablet, das mit dem Google Betriebssystem Android 3.0 (Honeycomb) ausgestattet ist.

„Die Playbooks sind aber nicht nur für bestehende Blackberry-Anwender interessant, sondern vor allem auch für den Einsatz in der Industrie, wenn sie mit Applikationen von ISVs gekoppelt werden – beispielsweise für die Leitstand-Überwachung“, fügt Ingram-Micro-Chef Robert Beck hinzu. Die Markt-Chancen für Partner seien hier vor allem deshalb sehr groß, weil sich für Anwender massive Kostenvorteile durch effizientere Prozesse ergeben.

Investitionen in Business Units werden sichtbar

Dass Ingram Micro auch in allen anderen vergleichsweise neuen Spezial-Bereichen kräftig aufgerüstet hat – sowohl bei der Value Added Divsion, als auch im Unified-Communication- und DC/PoS-Segment – war auf der Messe deutlich zu erkennen. Partnern, die sich für UC-Lösungen interessieren, will der Distributor zudem ab Spätherbst 2011 am Firmensitz in Dornach ein Demo-Labor mit Show-Room zur Verfügung stellen. Im Mittelpunkt stehen dabei Video-Konferenzsysteme, digitale Telefonanlagen und Demo-Szenarien für die Einbindung unterschiedlicher Endgeräte und Software-Anwendungen in das (Cisco)-basierte Netzwerk.

In einer weiteren Ausbaustufe könnte dieses Demo-Center mit Ingram Micros outgesourctem Rechenzentrum in Frankfurt verbunden werden, so dass Partner zusätzliche Beispiel-Szenarien mit angebundenen Niederlassungen testen können.

Value-Abteilung eröffnet Technologie-Center

Premiere feierte auf der Messe außerdem das „IM.Value Center“: In der Firmenzentrale des Distributors in Dornach können Systemhäuser und Fachhändler ab sofort praxisbezogene Lösungs-Szenarien aus den Breichen Server, Storage, Virtualisierung, Backup und Security aufsetzen und durchtesten – auch gemeinsam mit ihren Kunden. Wer seinem Kunden die Szenarien lieber per Fernzugriff vorstellen möchte, kann dies ebenfalls tun. Ergänzend bietet der Distributor Schulungen und Online-Traininigs an.

„Wir haben in unserer gesamten Firmengeschichte noch nie so viele neue Business Units gegründet, um unseren Partnern mit neuen Technologien zusätzliche Geschäfts-Chancen zu eröffnen. Wir werden auch weiterhin in diesen Ausbau investieren und – zum elften Mal in Folge – in Deutschland als Marktführer in der IT-Distribution hervorgehen“, zeigte sich Ingram-Micro-Chef Gerhard Schulz kämpferisch.

Welche Schwerpunkte Ingram Micro in den Bereichen „Education“ und „DC/PoS“ setzt, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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