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Output Management

Systemhaus-Portrait: IT-Haus

Global Player im Dreiländereck

| Redakteur: Wilfried Platten

Die Gründer und Eigner Ulrich Simon, Ingo Burggraf und Dr. Thomas Simon (v. l.).
Die Gründer und Eigner Ulrich Simon, Ingo Burggraf und Dr. Thomas Simon (v. l.). (Bild: IT-Haus)

Was haben Föhren, New York und Singapur gemeinsam? Ganz einfach: Hier werden die Geräte in den drei Staging Centern für das stark expandierende Exportgeschäft von IT-Haus vorbereitet.

Auf den ersten Blick wirkt das, was das im Dreiländereck Deutschland-Luxemburg-Belgien gelegene IT-Haus so macht, nicht besonders aufregend. Server/Storage-Infrastrukturen, Managed Printing Services und Desktop & Mobility, dazu ein eigenes Testcenter. Jährlich gehen jeweils rund 30.000 Drucker und PCs/Notebooks ins Rollout, plus 3.000 Server. Für Druckerhersteller wie HP und Kyocera ist das Systemhaus einer der Top3 in Deutschland. Das klingt nach gut geöltem Brot- und Butter-Geschäft.

Interessanter ist da schon die bundesweite Präsenz. IT-Haus ist an 23 Standorten in Deutschland vertreten. Dazu kommt ein Servicecenter in Erkrath bei Düsseldorf.

Logistik-Profis

So weit so gut. Doch es gibt noch einen weiteren Bereich, in dem IT-Haus aktiv ist, und da wird es spannend. Es geht um Logistik & Shipment und das damit verbundene internationale Geschäft. Aktuell liefert das IT-Haus in 134 Länder dieser Welt. Nimmt man die Uno-Liste mit ihren 193 Nationen, dann sind das rund zwei Drittel. Und die Wichtigen sind alle dabei. Für weltweit agierende Unternehmen ist das ein Pfund.

Abseits solcher Großkonzerne wird das internationale Geschäft auch für mittelständische Unternehmen immer wichtiger: „Darunter verstehen wir Firmen mit 1.000 bis 10.000 Clients, die ihre zentrale IT und Beschaffung hier in Deutschland haben und weltweit Standorte betreiben“, zieht Mitgründer und -besitzer Ulrich Simon den Rahmen. „Und davon gibt es richtig viele.“

Globales Partner-Netzwerk

Für dieses globale Exportgeschäft sind die richtigen Partner ein wichtiger Faktor. „Unser Netzwerk ist ein dedizierter, handverlesener Verbund von Gold und Platin Partnern verschiedener Hersteller, die für solche Projekte auch Sonderpreise gewähren“, erklärt Dr. Thomas Simon die dahinter stehende Struktur. Mehr will er darüber nicht verraten. „Wir haben in den letzten Jahren sehr viel Geld in die Ausbildung unserer Mitarbeiter investiert, gerade was Export- und Zollbestimmungen angeht. Das ist ein komplexes Geschäft, mit sehr vielen Fußangeln, in dem wir mittlerweile sehr viel Knowhow aufgebaut haben. Hersteller und Unternehmen schätzen es, dass wir darin richtig gut sind. Für einen IT-Hersteller aus Augsburg etwa haben wir bei einem großen deutschen Flugunternehmen das Rollout in 84 Ländern übernommen, inklusive der spezifischen Garantieregistrierungen.“

Thema Cloud Computing

Und wie hält es das IT-Haus mit dem Thema Cloud Computing? „Wenn ich einen VMware-Cluster aufbaue, dann habe ich eine Private-Cloud-Lösung“, so Ulrich Simon. „Wir haben 200 Kunden mit einem Wartungsvertrag. Das könnten wir auch Managed Services nennen. Die Nachfrage nach echten Cloud Services ist immer noch sehr verhalten. Entscheidend ist die Frage nach dem Business Case. Wir werden sicher nicht in Konkurrenz zu Amazon, HP oder Microsoft gehen. Der Markt ist einfach noch nicht so schnell, wie das Analysten und andere erwarten.“ Als Spezialist für Managed Printing Services kann IT-Haus den Wahrheitsgehalt von Prognosen leicht verifizieren: „2008 hat Gartner für 2014 einen mehr als 50-prozentigen Anteil für MPS im Druckermarkt vorausgesagt. Davon sind wir weit entfernt. Warum sollte das ausgerechnet bei der Cloud anders sein?“

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