Identitätssicherheit im Browser Neue Keeper-Funktion prüft Login-Seiten direkt im Browser

Von Ira Zahorsky 1 min Lesedauer

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Keeper ergänzt die Browser-Erweiterung um Phishing-Schutz. Eine lokale KI soll gefälschte Domains, manipulierte Seiten und verdächtige Login-Formulare erkennen, bevor Nutzer Zugangsdaten eingeben. Unternehmen verwalten die Funktion zentral.

Keeper Security stellt einen Phishing-Schutz im Browser für mehr Identitätssicherheit vor: Eine lokale KI identifiziert Fake-Domains, manipulierte Seiten und auffällige Anmeldeformulare, bevor Nutzer ihre Zugangsdaten preisgeben.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Keeper Security stellt einen Phishing-Schutz im Browser für mehr Identitätssicherheit vor: Eine lokale KI identifiziert Fake-Domains, manipulierte Seiten und auffällige Anmeldeformulare, bevor Nutzer ihre Zugangsdaten preisgeben.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Nahezu 40 Prozent der Sicherheitsvorfälle standen laut dem Verizon Data Breach Investigations Report 2026 mit kompromittierten oder missbräuchlich verwendeten Zugangsdaten in Verbindung. Keeper Security führt deshalb eine Phishing-Erkennung für seine Browser-Erweiterung ein. Sie soll Nutzer warnen, bevor sie ihre Zugangsdaten auf einer betrügerischen Website eingeben.

„Phishing-Angriffe sind längst keine einfachen E-Mail-Betrugsversuche mehr“, sagt Darren Guccione, CEO und Mitgründer von Keeper Security. Angreifer nutzten generative KI, um täuschend ähnliche Domains und Login-Seiten zu erstellen. Herkömmliche Sicherheitsfilter könnten solche Seiten laut dem Unternehmen mitunter nicht rechtzeitig erkennen.

Lokale Analyse im Browser

Die Funktion arbeitet mit einem KI-Modell, das Webseiten direkt auf dem Gerät prüft. Keeper zufolge werden dabei keine Nutzerdaten weitergegeben. Die Analyse sucht unter anderem nach:

  • Domain-Imitationen: etwa vertauschten oder ähnlichen Zeichen sowie Markennamen auf nicht offiziellen Domains
  • Verschleierter Infrastruktur: darunter Zugangsdaten in URLs, verdächtige IP-Adressen oder ungewöhnliche Linkstrukturen
  • Irreführenden Anfragen: nicht vertrauenswürdigen Seiten, die zur Eingabe von Passwörtern auffordern

Wird eine Seite als verdächtig eingestuft, zeigt Keeper eine Warnung mit Informationen zum erkannten Bedrohungsmuster an. Nutzer können sich die Details ansehen, die Warnung schließen oder den Schutz für die betreffende Website deaktivieren. Einzelanwender und Administratoren können den Zugriff später wiederherstellen beziehungsweise die automatische Formularausfüllung für eine Seite erneut zulassen.

Aktivierung bleibt freiwillig

Phishing Protection ist optional und zunächst ausgeschaltet. Unternehmen können die Funktion über die Keeper Admin Console aktivieren und verwalten. Einzelne Nutzer passen die Einstellungen in der Browser-Erweiterung an. CTO und Mitgründer Craig Lurey zufolge läuft die KI-Engine „vollständig lokal auf dem Gerät“. Die Funktion soll außerdem die automatische Formularausfüllung vor gefälschten Domains schützen.

Phishing Protection ist ab Version 18.2.0 der Keeper-Browser-Erweiterung verfügbar.

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