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Die Beziehung zur Service-Schwester
Das Geschäft der Fujitsu Services lasse sich zwar insgesamt dem Outsourcing zurechnen, während Fujitsu Technology Solutions mehr und mehr im Bereich IT-Infratruktur angesiedelt sei, erläuterte Kai Flore. Beim Kunden werde man aber eng zusammen arbeiten. Insbesondere hier gilt dann das Kredo, als eine Company – nämlich Fujitsu – aufzutreten. Ein Zusammenlegen von Fujitsu Services und FTS sei zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls nicht angepeilt.
Umbau des Portfolios
Fujitsu Siemens Computers hat in den letzten zwölf Monaten in verschiedenen Bereichen, besonders im Consumer-Segment, Marktanteile verloren, räumte Flore ein. »Wir waren in großen Deals teilweise nicht präsent«. Daher rührt auch der Umsatzrückgang. Bei den berühmten 100.000-PC-Deals sei zwar eine Menge Umsatz drin, aber in Hinblick auf die Profitabilität kaum etwas zu holen. Deshalb hatte sich FSC hier zurückgezogen.
Mit einem gewandelten Portfolio, mit mehr Server-, Storage-, Service- und Infrastruktur-Geschäft habe man eindeutig die lukrativeren Geschäftsfelder besetzt. PCs und Notebooks werde man zwar weiterhin fertigen, aber nicht mehr im Low-Budget-Segment. Vielmehr verstehe man das Client-Geschäft als Teil des Infrastruktur-Geschäftes, skizziert Flore die neue Marschroute im Konzern.
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