Fairphone 6+ Fairphone 6+: reparierbar und leistungsstark

Von Margrit Lingner 2 min Lesedauer

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Das neue Fairphone 6+ ist auf dem Markt. Es soll sich nicht nur durch modulare und nachhaltige Elektronik auszeichnen. Vielmehr arbeiten in dem Smartphone jetzt der Qualcomm-Prozessor Snapdragon 7s Gen 4 Mobile Platform und Android 16.

Das neue Fairphone 6+ besteht dem Anbieter zufolge zu mehr als 50 Prozent aus fair gewonnenen oder recycelten Materialien.(Bild:  Fairphone)
Das neue Fairphone 6+ besteht dem Anbieter zufolge zu mehr als 50 Prozent aus fair gewonnenen oder recycelten Materialien.
(Bild: Fairphone)

Der niederländische Anbieter Fairphone hat ein neues modular aufgebautes Smartphone präsentiert. Das Fairphone Gen. 6+ knüpft wie die Vorgängermodelle an bereits Bewährtes an und verfolgt die Strategie einer maximalen Gerätelebensdauer. Das Smartphone verfügt über zwölf leicht austauschbare Bauteile. Die verschiedenen internen Komponenten sollen sich so mit einem einzigen Schraubenzieher austauschen lassen. Zudem gewährt der Hersteller fünf Jahre Garantie und Software-Support bis einschließlich 2033. Das Fairphone läuft mit Android 16 ohne Bloatware und verfügt über eine neu entwickelte Fairphone-Galerie-App. Darüber hinaus hat das auf Langlebigkeit ausgelegte Gen. 6+ dem Hersteller zufolge Falltests nach Militärstandard erfolgreich bestanden und soll robust und alltäglichen Herausforderungen gewachsen sein.

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Fairphone-Ausstattung

Das neue Fairphone ist erstmals mit 12 GB DDR5-Arbeitsspeicher ausgestattet und im Inneren arbeitet die Snapdragon-7s-Gen-4-Mobile-Platform. Der Prozessor soll nicht nur leistungsfähiger sein, sondern auch schnelleres Laden ermöglichen. Außerdem bietet das Smartphone ein 6,31 Zoll großes LTPO-OLED-Display und ein Dreifach-Kamerasystem. Integriert ist dabei der 50-MP-Lytia-700C-Sensor inklusive optischer Bildstabilisierung (OIS) von Sony. Der verbaute Akku soll Laufzeiten von bis zu 53 Stunden pro Ladung garantieren.

Passend zu der neuen Farbe Kobaltblau gibt es Zubehör in derselben Farbe. Schließlich ist es dank der modularen Rückseiten möglich, praktisches Zubehör wie Fingerschlaufen, Lanyards oder Kartenhalter mit nur zwei Schrauben anzubringen und auszutauschen. So bleibt das Konzept unverändert: hohe Funktionalität bei geringem Materialeinsatz sowie ein Smartphone, das sich den Bedürfnissen der Nutzer anpasst.

Funktionsupdates gab es außerdem etwa bei „Fairphone Moments“. Über einen physischen Schalter ist es möglich, zwischen einem vollständigen Android-Erlebnis und einem minimalistischen, ablenkungsfreien Modus wechseln. Das reduziere digitale Ablenkungen und spare wertvolle Zeit.

Fairphone und Nachhaltigkeit

Auch das Fairphone Gen. 6+ besteht dem Anbieter zufolge zu mehr als 50 Prozent aus fair gewonnenen oder recycelten Materialien. Auch das Zubehör wird aus recycelten Materialien gefertigt, darunter recycelte Kunststoffe und Aluminium. Zudem erzielt Fairphone mit rund 30 kg CO₂ pro Smartphone den bislang niedrigsten CO₂-Fußabdruck der Unternehmensgeschichte. Möglich wird dies unter anderem durch den Einsatz erneuerbarer Energien in der Endmontage sowie bei der Herstellung zentraler Komponenten wie Display, Kameras und Akku. Wie schon sein Vorgänger bleibt auch das neue Fairphone vollständig E-Waste-neutral.

Insgesamt enthält das Gerät 14 fair gewonnene oder recycelte Materialien: Kobalt, Aluminium, Kupfer, Gold, Indium, Magnesium, Nickel, Kunststoffe (über 93 % Post-Consumer-Rezyklat), Seltene Erden, Silber, Stahl, Zinn, Wolfram und Zink. Fairphone fördert einen verantwortungsvollen Bergbau durch Partnerschaften mit Organisationen wie der Initiative for Responsible Mining Assurance (IRMA) und der Fair Cobalt Alliance (FCA). Darüber hinaus engagiert sich Fairphone für gerechte Löhne und bessere Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette.

Das Fairphone 6+ ist in den Farben Forest Green, Horizon Black und Cobalt Blue für 649 Euro (UVP) erhältlich.

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