Identitäts- und Zugriffsmanagement steuern Barracuda kauft Evo Security für mehr Identitätssicherheit

Von Natalie Forell 2 min Lesedauer

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Barracuda übernimmt den Identitätsspezialisten Evo Security und erweitert damit das Identitäts- und Zugriffsmanagement der BarracudaONE-Plattform. Kunden erhalten künftig Zugriffskontrolle, Rechteverwaltung und Bedrohungserkennung aus einer Hand.

Barracuda integriert den IAM-Spezialisten Evo Security in BarracudaONE.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Barracuda integriert den IAM-Spezialisten Evo Security in BarracudaONE.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Barracuda Networks übernimmt den Identitätsspezialisten Evo Security und baut damit die Identitätssicherheit der eigenen BarracudaONE-Plattform aus. Kunden bekommen damit Zugriff auf Privileged Access Management, Zugriffskontrolle und Bedrohungserkennung in einer einzigen Plattform statt in vier verschiedenen Tools.

Bestehende Lösungen reichen nicht

„Im Zeitalter von Agentic AI ist der Schutz von menschlichen wie auch nicht-menschlicher Identitäten entscheidend für Cyber-Resilienz“, erklärt Rohit Ghai, Chief Executive Officer (CEO) von Barracuda. Bestehende Lösungen seien laut dem CEO oft „teuer, komplex“ und würden „den Anforderungen von Managed Service Providern nicht gerecht“. Evo Security wurde speziell für MSPs entwickelt. Kunden erhalten dadurch eine Multi-Tenant-Umgebung, die Endkunden modernen Schutz bieten soll, ohne dass noch mehr Tools miteinander verknüpft werden müssen.

Vier Ebenen der Identitätssicherheit

BarracudaONE vertieft mit der Übernahme die Integration von Identitätssicherheit und bietet eine Architektur mit vier Ebenen:

  • 1. Die Identity-Access-Management-Tools (IAM) von Evo Security zeigen Partnern, wer wann und wie auf welche Ressourcen zugreift und zugreifen darf. Das vereinfacht die Authentifizierung für Nutzer, Geräte und Endpunkte.
  • 2. Barracuda SecureEdge ZTNA (Zero Trust Network Access) führt identitätsbasierte Least-Privilege-Kontrollen ein. Das reduziert weitreichende und riskante Zugriffspfade, verkleinert die Angriffsfläche und erleichtert die Governance.
  • 3. Barracuda Entra ID Backup sichert Nutzer, Gruppen, Richtlinien und Konfigurationen zusätzlich ab, sodass im Ernstfall eine schnelle Wiederherstellung möglich ist. Das schützt vor unbeabsichtigten oder böswilligen Änderungen an Microsoft Entra ID.
  • 4. Barracuda Managed XDR (Extended Detection and Response) setzt Signale aus E-Mails, Endpunkten, Netzwerk und Cloud in Kontext zueinander. So lassen sich identitätsbasierte Angriffe frühzeitig erkennen und stoppen.

Michael Roth, Chief Executive Officer und Gründer von Evo Security, sagt zur Übernahme: „Als Teil von Barracuda erhalten wir die Größe, Reichweite und Ressourcen, um diese Mission weltweit voranzutreiben. Unser ‚Identity-First‘-Ansatz wurde von Anfang an für die Nutzung durch MSPs entwickelt, und gemeinsam mit BarracudaONE können wir nun moderne Identitätssicherheit, Privileged Access Management und Automatisierung deutlich mehr Partnern und den von ihnen geschützten Kunden bereitstellen.“

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