Dell XPS 15, XPS 17, G15 und Alienware m15R6 Tiger Lake H45 für Dell XPS und Alienware

Autor: Klaus Länger

Dell bringt eine neue Generation der Premuim-Consumer-Notebooks XPS 15 und XPS 17 auf den Markt. Sie und die beiden Gaming-Notebooks Dell G15 und Alienware m15R6 basieren auf Intels Core-H-CPUs der 11. Generation und nutzen Nvidia neue RTX-3050-Karten.

Firmen zum Thema

Dell stattet das XPS 15 und die Gaming-Notebooks G15 sowie das Alienware m15R6 mit den neuen Tiger-Lake-H45-CPUs von Intel aus. Sie verfügen über sechs oder acht Prozessorkerne.
Dell stattet das XPS 15 und die Gaming-Notebooks G15 sowie das Alienware m15R6 mit den neuen Tiger-Lake-H45-CPUs von Intel aus. Sie verfügen über sechs oder acht Prozessorkerne.
(Bild: Dell)

Dell stellt eine neue Generation der XPS-Modelle 15 und 17 vor und bietet mit dem G15 und dem Alienware m15 R6 zwei neue 16,6-Zoll-Gaming-Notebooks an. Alle vier basieren auf Intel-Core-Prozessoren der 11. Generation mit sechs oder acht CPU-Cores. Diese 10-nm-Prozessoren der Tiger-Lake-H45-Serie liefern mit ihrer Willow-Cove-Architektur eine deutlich höhere Rechenleistung wie die bisherigen 14-nm-CPUs der Comet-Lake-H-Serie.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

XPS 15 und 17

Das XPS 15 und das XPS 17 kommen am 1. Juni auf den Markt. Beim XPS 15 setzt Dell ein 16:10-Display ein, für das drei verschiedene Panels zur Wahl stehen: IPS mit 1.920 x 1.200 Pixel, IPS mit 4K-Auflösung und Touch sowie als Top-Option OLED mit 3.456 x 2.160 Bildpunkten. Alle Optionen bieten eine hohe Helligkeit und eine Entspiegelung. Bei der CPU bietet der Hersteller das Hexacore-Modell Core i5-11400H und die beiden Achtkerner Core i7 11800H und Core i9 11900H an. Der aus zwei gesteckten SO-DIMMs aufgebaute Arbeitsspeicher kann bis zu 64 GB groß sein. Bei den M.2-SSDs reicht die Variantionsbreite vom 256-GB-Modell mit PCIe-3.0-Interface bis hin zur PCIe-4.0-SSD mit vier TB Speicherplatz.

Als Grafikoptionen bietet der Hersteller entweder die im Prozessor integrierte UHD-Grafik oder als zusätzliche Optionen die neuen „kleinen” RTX-Karten 3050 und 3050 Ti mit vier GB GDDR6 als Grafikspeicher. Weitere Ausstattungsmerkmale sind zwei Thunderbolt-4-Ports, eine weitere USB-C-Buchse und ein Fullsize-SD-Card-Reader. Als WLAN-Modul ist Intels Killer Wi-Fi AX1650 eingebaut. Zusätzlich sitzt in dem 18 mm flachen und ab 1,81 kg schweren Notebook aus Aluminium und Carbonfaser ein 56- oder 86-Wh-Akku. Beim technisch ansonsten identischen XPS 17 gibt es den übertaktbaren Core i9-11980HK als zusätzliche Prozessoroption und einen größeren 97-Wh-Akku. Beim 17,3-Zoll-16:10-Display fehlt die OLED-Variante.

Dell G15 und Alienware m15 R6

Die Gaming-Notebooks Dell G15 und Alienware m15 R6 komplettieren das Tiger-Lake-H45-Quartett. Das G15 spielt dabei eher in der Einsteigerklasse mit RTX-Grafikkarten bis zur RTX 3060. Das 15,6-Zoll-Full-HD-Display ist mit 120 oder 165 Hz Bildwiederholrate wählbar. Von einem anderen Kaliber ist das Alienware m15 R6 mit dem Core i9-11900H und einer Geforce RTX 3080 in der Maximalkonfiguration. In der Einstiegsvariante stecken ein i5-11400H und eine Geforce RTX 3050 TI. Beim Display bietet der Hersteller entweder Full-HD-Panels mit 165 beziehungsweise 360 Hz oder ein 240-Hz-QHD-Panel. Die beiden letzteren unterstützen Nvidia G-Sync.

Der Speicher kann bis zu 32 GB ausgebaut werden. Zudem zählen Thunderbolt 4 und Killer Wi-Fi AX1650 zur Ausstattung. Ein Killer-LAN-Adapter ist ebenfalls an Bord. Weitere Gaming-Features sind eine leistungsfähige Kühlung mit Kupferheatpipes, eine konfigurierbare RGB-Beleuchtung und optional ein Keyboard mit superflachen mechanischen Cherry-Schaltern.

Preise für die vier Notebooks nennt Dell erst ab Verfügbarkeit. Mit der Kombination aus Tiger Lake H45 und Geforce RTX soll im Sommer zudem eine neue X-Serie erscheinen,die mit dem Einsatz von Gallium-Silikon in den Kühlelementen die dünnsten Allenware-Gaming-Notebooks werden sollen.

(ID:47413421)

Über den Autor

 Klaus Länger

Klaus Länger

Redakteur