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Plattform „Cumulocity IoT“ Strategische IoT-Partnerschaft zwischen Software AG und GFT

Autor: Sarah Nollau

Um die Internet-of-Things-Plattform „Cumulocity IoT“ bei Unternehmen zu implementieren und Unterstützung dabei zu leisten, startet die Software AG eine strategische Partnerschaft mit GFT Technologies.IoT ist immer noch eine Herausforderung für den deutschen Mittelstand.

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Oft trauen sich Unternehmen nicht an das Thema Internet of Things. Die Partnerschaft zwischen GFT und Software AG hat das Ziel, Unternehmen bei der Implementierung der „Cumulocity IoT“-Plattform zu unterstützen.
Oft trauen sich Unternehmen nicht an das Thema Internet of Things. Die Partnerschaft zwischen GFT und Software AG hat das Ziel, Unternehmen bei der Implementierung der „Cumulocity IoT“-Plattform zu unterstützen.
(Bild: Pixabay / CC0 )

GFT Technologies arbeitet nun mit der Software AG zusammen, um die Internet-of-Things-Plattform „Cumulocity IoT“ bei Unternehmen zu implementieren und diese dabei zu unterstützen. Mit der strategischen Partnerschaft baut die Software AG auf die ersten Erfahrung der GFT, die verschiedene digitale Plattformlösungen bereits bei internationalen Banken realisieren und auch erste Erfahrungen mit Industrieunternehmen sammeln konnte. Um für die Einführung der „Cumulocity IoT“ fit zu sein, absolvierte das GFT-Team in den letzten Wochen ein Training zur Plattform.

IoT als Herausforderung für den Mittelstand

„Die Partnerschaft ermöglicht es uns, das spezifische Beratungs-Knowhow von GFT mit der IoT-Plattform-Expertise der Software AG zu verbinden. Digitale Plattformen werden in den nächsten Jahren der wichtigste Innovationstreiber in nahezu jeder Branche sein. Sie sind der entscheidende Faktor bei der Entwicklung neuer Produkte, Services und Geschäftsmodelle. Viele Mittelständler haben jedoch noch zu großen Respekt vor dem Internet of Things“, kommentiert Dr. Wolfram Jost, CTO der Software AG.

Basierend auf erprobten Methoden und Vorgehensmodellen für die Software-Entwicklung, entwickelt die GFT zusammen mit den Firmenexperten individuelle IoT-Applikationen und ganzheitliche End-to-End-Lösungen. Das ermöglicht den Kunden der Plattform, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren und dennoch von den Möglichkeiten des Internet of Things zu profitieren. „Die digitale Transformation verlangt den bisher wenig IT-getriebenen Unternehmen einiges ab: vor allem neues Denken, agile Herangehensweisen und technologische Aufgeschlossenheit. Die ersten Schritte im Veränderungsprozess sind dabei immer die schwierigsten – aber unter dem Strich auch die entscheidenden“, so Marika Lulay, CEO bei GFT.

Plattform „Cumulocity IoT“

Die Plattform „Cumulocity IoT“ ist cloudbasiert und vernetzt Geräte sowohl untereinander als auch mit dem Internet. Die Standardkomponenten wie das Device Management erlauben die Registrierung der Geräte jeglicher Art und das ganzheitliche Management. Die Gerätedaten können jederzeit zur Steuerung und Überwachung eingesetzt werden. Sie können auch als Basis für die Entwicklung neuer, cloudbasierter IoT-Services dienen. Ebenfalls zum Einsatz kommen Integrations-, Geschäftsprozess-, Analyse- und Machine-Learning-Funktionen. Wachsen die Projekte und die Anforderungen, wächst auch die Plattform mit. Die Nutzung kann individuell an das jeweilige Tempo und die jeweiligen Vorstellungen des Unternehmens angepasst werden, so Dr. Wolfram Jost. Gerade für deutsche mittelständische Unternehmen sei die Unterstützung hilfreich, da es hier oft an IT-Experten mangele. Den Erfolg von Data-Analytics- oder Machine-Learning-Projekten kann eine Plattform allein nicht erzielen. Es bedarf Personal.

Dabei wäre es wichtig, das Thema IoT so frühzeitig wie möglich zu bearbeiten. Marktforschungsunternehmen wie Gartner und MarketsandMarkets prognostizieren ein schnelles Marktwachstum bis ins Jahr 2022. Letzteres schätzt die Wachstumsrate der Umsätze mit Industrie-4.0-Lösungen bis 2022 auf jährlich 15 Prozent. Das größte Potenzial bieten Technologien wie Cloud, Künstliche Intelligenz, Data Analytics und Virtual sowie Augmented Reality.

Erweiterung um Blockchain

Für die Zukunft plant die GFT zusammen mit der Software AG eine Erweiterung um Blockchain-Use-Cases. Der Erfahrungsschatz der GFT reicht hier vom Supply-Chain-Management für die Pharmabranche bis hin zum interoperablen EU-Bankennetzwerk auf Basis von Corda, einer Open-Source-Plattform.

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 Sarah Nollau

Sarah Nollau

Redakteurin