Auf dem Tech World Kickoff in Berlin hat Lenovo die Partner auf die nächste Stufe der Künstlichen Intelligenz eingestimmt. Im Mittelpunkt standen skalierbare und wirtschaftlich tragfähige KI-Use-Cases für den Mittelstand.
Was KI, den BVB, den Nürburgring und Lenovo verbindet, haben die Teilnehmer auf dem Lenovo Tech World Kick-off 2026 in Berlin erfahren.
(Bild: Michael Schwettmann)
Was verbindet den BVB, den Nürburgring und Lenovo? Tatsächlich ist es mehr als die meisten vermuten würden. Motorsport und Fußball nutzen bereits in vielen Bereichen KI. Und die kommt beim BVB und bei Nürburgring TV von Lenovo. Wie viele Daten dabei analysiert, bewertet und in welche Aktionen sie einfließen, haben die über 300 Teilnehmer auf dem Lenovo Tech World Kickoff in Berlin erfahren.
Mit diesen ebenso spannenden wie herausfordernden Beispielen, will Lenovo nicht nur zeigen, was mit KI heute alles machbar ist. Vielmehr ist es ein Appell an die Partner, mit dem KI-Einstieg nicht länger zu warten. Dabei hebt Michael Neuhold, Head of Channel Deutschland und Österreich bei Lenovo hervor, dass die Experimentierphase vorbei sei. 2026 müsse für Channel und Technologiebranche in Deutschland das Jahr werden, in dem KI kommerzialisiert werden. Zahlreiche Use Cases gebe es schon. Sie müssten jetzt umgesetzt werden, so dass echte Returns, Skalierbarkeit, Flexibilität, aber auch Profitabilität möglich werden.
Der Mehrwert von KI zeigt sich heute vor allem im operativen Einsatz.
Michael Neuhold, Head of Channel Germany & Austria bei Lenovo
Lenovo mit historischem Rekordumsatz und Gewinn
Dass KI durchaus profitabel ist, zeigt ein Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen des Technologie-Konzerns. Demnach schließt Lenovo das letzte Quartal und das Geschäftsjahres 2025/26 mit einem Rekordergebnis ab. Im vierten Quartal liegt der Gesamtumsatz der Gruppe auf 21,6 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der bereinigte Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr hat sich auf 559 Millionen US-Dollar verdoppelt. Dabei hat sich vor allem der Umsatz im Bereich KI als stärkster Wachstumsmotor erwiesen: Im Vergleich zum Vorjahr ist er um 84 Prozent gestiegen und macht insgesamt 38 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe aus. Der Tech-Gigant mausert sich damit vom PC- und Serverhersteller zum KI-Anbieter und Enabler. So verändert sich der Markt weg vom klassischen Product Selling zu einem ganzheitlichen Ansatz mit KI als Treiber.
KI kommerzialisieren
Damit auch Partner vom KI-Boom profitieren, müssen sie raus aus der Experimentier-Phase. Es gehe jetzt um die Umsetzung. Und Lenovo biete das passende Ökosystem dazu. Allerdings bedeute dieser Schritt auf die nächste Stufe der KI einen klaren Wandel und möglicherweise etwas Startup-Mentalität. Zudem rücken Beratung, Integration und Services stärker in den Mittelpunkt.
Partner werden dabei immer mehr zu strategischen Begleitern ihrer Kunden. Sie helfen, KI-Lösungen wirtschaftlich nutzbar zu machen und weiterzuentwickeln. Für Partner und Kunden berge das viel Potenzial, ist Neuhold überzeugt. Er betont aber auch, dass erfolgreiche KI-Projekte nicht auf dem Reißbrett entstehen, sondern gemeinsam mit Partnern und Kunden. Doch sei Lenovo als Vollsortimenter und Enabler in der Lage, die Partner im KI-Universum umfänglich zu unterstützen. Partnern hätten dennoch genug Platz, sich selbst mit Dienstleistungen und Services zu positionieren. So biete KI die größte Profitabilitäts-Chance.
„Unsere Partner haben die Fähigkeiten aufgebaut, um diese Entwicklung gemeinsam mit uns beim Kunden umzusetzen. Wir unterstützen sie dabei mit einem starken Ökosystem, konkreten Angeboten und den richtigen Voraussetzungen, um neue Lösungen zu etablieren und weiter zu skalieren.“
Wie business-relevante Lösungen aussehen könnten, brachten Vertreter aus Politik und Wirtschaft den Partnern auf dem Channel-Kick-off näher.
So führte Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, aus, wie sich mit KI der Bürokratie-Wust verringert lässt. So ließen sich Genehmigungsverfahren mit KI-Agenten erheblich verkürzen. Schließlich können sie im Handumdrehen die gesamte Korrespondenz – die üblicherweise mehrere 100.000 Briefe umfassen – durchforsten und richtig ein- und zuordnen sowie die nächsten Schritte einleiten. Aber auch für den Mittelstand seien KI und moderne IT Infrastruktur zentrale Hebel, um Produktivität zu steigern und skalierbares Wachstum zu ermöglichen. Bei KI bestehe das einzige Risiko dabei, die Chancen zu verpassen.
Gemeinsam mit Borussia Dortmund hat Lenovo zudem Lösungen entwickelt, die Spiel- und Leistungsdaten analysieren und für Vorbereitung und Auswertung nutzbar machen. Und in Zusammenarbeit mit dem Nürburgring sind Projekte entstanden, die datenbasierte Einblicke, Analysen und Fan-Erlebnisse auf ein neues Level heben. Darüber hinaus bringt Lenovo seine Expertise auch als Technologiepartner in die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 ein.
Stand: 08.12.2025
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