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Dell Latitude und Precision

Schlankheitskur für Dells Mobilcomputer

| Autor: Klaus Länger

Die neuen Latitude- und Precision-Mobilrechner basieren auf den neusten Comet-Lake-CPUs von Intel. Alle Geräte sind durch die auf ein Minimum geschrumpften Displayränder sehr kompakt.
Die neuen Latitude- und Precision-Mobilrechner basieren auf den neusten Comet-Lake-CPUs von Intel. Alle Geräte sind durch die auf ein Minimum geschrumpften Displayränder sehr kompakt. (Bild: Dell)

Dell stattet seine neuen schlankeren Latitude-Notebooks und Precision-Mobile-Workstations mit Intel-vPro-Prozessoren der 10. Generation aus. Das Latitude 9510 ist sogar für 5G gerüstet, während das Latitude 7410 mit einem 4K-Display erhältlich ist.

Kleiner und leichter, aber trotzdem schneller und mit längerer Akkulaufzeit: Diese Fortschritte will Dell mit den Premium-Notebooks und Convertibles der brandneuen Latitude-9000-Serie und neuen Geräten der 7000er-Reihe erreicht haben. Bei beiden Serien besteht das Gehäuse aus gebürstetem Aluminium und die Displays sind in schmale Rahmen gefasst. Zudem setzt Dell die gerade vorgestellten Intel-vPro-CPUs der 10. Core-Generation ein. Sie gehören zu Intels Comet-Lake-U-Serie mit vier Kernen und 15 Watt TDP.

Latitude 9510, 9410 2-in-1 und 7410 2-in-1

Die Latitude-9000-Serie besteht aus dem als 15-Zöller Latitude 9510 und dem 14-Zoll-Convertible Latitude 9410. Das 9510 bietet der Hersteller in zwei Varianten an: Als Clamshell-Gerät mit 1 ,4 kg Gewicht oder als 2-in-1-Convertible, das 100 Gramm mehr auf der Waage bringt. Das 400 Nits helle Full-HD-Display mit Touch- und Stifterkennung ist dabei durch Gorilla Glass DX geschützt. Damit ist es laut Hersteller nicht nur besser gegen Kratzer geschützt, sondern es spiegelt auch weniger, als bei den bisherigen 2-in-1-Geräten von Dell. Das Clamshell-Modell bietet keine Touch-Funktionalität. Beim Prozessor besteht die Wahl zwischen dem Intel Core i5-10210U und dem neuen vPro-Prozessor Core i5-10310U, der zudem mit 1,7 statt 1,6 GHz Basistakt arbeitet. Damit ist das Latitude 9510 das erste Project-Athena-verifizierte Business-Notebook mit vPro-CPU der zehnten Generation. Der 52-Wh-Akkus soll für eine Laufzeit von bis zu 30 Stunden sorgen.

Der nicht erweiterbare Arbeitsspeicher ist 8 oder 16 GB groß und besteht aus LPDDR3-Chips. Als Massenspeicher dient eine PCIe-SSD im M.2-Formfaktor mit 256 GB Kapazität. Die Geräte unterstützen Wi-Fi 6, Bluetooth 5 und optional LTE. Ab Mitte es Jahres wird Dell auch ein 5G-Modul als Option anbieten. Mit vier Lautsprechern und Mikrofonen mit intelligenter Geräuschunterdrückung soll es sich zudem besonders gut für Telefonate oder Videokonferenzen eignen. Im oberen Displayrahmen sitzt eine sehr kompakte Kamera mit IR-Modul für Windows Hello. Ein zusätzlicher Näherungssensor sorgt für eine automatische An- und Abmeldung. Die Schnittstellenpalette umfasst neben zwei Thunderbolt-3-Ports eine USB-Typ-A-Buchse und einen HDMI-Ausgang.

Das kleinere und leichtere Latitude 9410 2-in-1 mit 14-Zoll-Touchscreen bietet Dell mit den vPro-Prozessoren Core i5-10310U oder i7-10610U an. Das i7-Modell verfügt über eine 512 GB große SSD und 16 statt 8 GB RAM. Eine 5G-Option gibt es beim Latitude 9410 2-in-1 nicht und die maximale Akkulaufzeit liegt laut Dell bei über 27 Stunden.

Preise und Ausstattungsvarianten

Das Latitude 9510 wird derzeit mit einem Preis ab .2.051 Euro (UVP) angeboten. Das 9415 kostet ab 2.164 Euro (UVP).

Einen günstigeren Startpreis aber mehr Ausstattungsvarianten bietet Dell beim neuen Latitude 7410 2-in-1. Das Convertible ist mit Full-HD- oder mit einem 4K-Panel lieferbar, das mit Low-Blue-Light-Technologie aufwartet. Beim Prozessor besteht ebenfalls die Wahl zwischen Core i5 und Core i7, LTE ist ebenfalls optional an Bord. Als Betriebssystem kann alternativ zu Windows 10 Pro auch Ubuntu-Linux vorinstalliert werden. Das mit Alu- oder Carbonfasergehäuse lieferbare 2-i-1-Notebook kostet ab 1.700 Euro (UVP).

Abgespeckt nur beim Gewicht: Dell Precision

Die mobilen Workstations der Precision-Serien sind in der neuen Generation kleiner und leichter geworden, legen aber bei der Leistung zu. Das 15,6-Zoll-Modell Precision 5550 ist laut Hersteller die kleinste und flachste mobile Workstation in ihrem Formfaktor. Das mit Comet-Lake-H-Prozessoren bis hin zu Sechskerner Core i7-10850H ausgestattete Gerät wiegt 1,84 kg. Es bietet bis zu 32 GB RAM und kann mit Nvidia-Grafikkarten bis zur Quadro T2000 bestückt werden. Beim Display besteht die Wahl zwischen zwei Sharp-IGZO-Panels mit Ausflösungen von 1.920 x 1.200 Pixel oder 3.840 x 2.400 Bildpunkten. Das mit den selben Auflösungen lieferbare 17-Zoll-Modell Precision 5750 ist kaum größer als viele 15.6-Zöller. Mit dem Octacore-Prozessor Intel Xeon W-10885M sowie einer Nvidia Quadro RTX 3000 als Grafikkarte soll der 17-Zöller VR-, AR- und AI-fähig sein. Das gilt auch für die um 20 Prozent kompakter gewordenen Modelle Precision 7550 und 7750.

Die Precision 5550 ist bereits zu einem Preis ab 1.739 Euro (UVP) verfügbar. Die Precisions der 7000-Serie folgen ab 28. Mai und das Precision 5750 am 9. Juni. Hier hat Dell noch keine Preise kommuniziert.

Optimierungssoftware mit künstlicher Intelligenz

Die Latitude-Notebooks, die Precision-Workstations und die Optiplex-Desktop-Rechner sind nun mit der Software Dell Optimizer ausgestattet. Sie soll mittels AI aus dem Verhalten der Anwender lernen und soll so die Performance und auf Mobilgeräten die Akkulaufzeit verbessern. Zudem verspricht der Hersteller ein schnelleres Einloggen mittels Annäherungssensor und eine bessere Qualität bei Telefonkonferenzen. Dabei werden die Adaptix-Technologie von Intel sowie Waves NX-Technik genutzt.

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