Neue Flaggschiff-Plattform FlashArray//XL Pure Storage launcht FlashArray//XL

Mit einem neuen Topmodell seiner FlashArray-Produkte adressiert Pure Storage High-End-Anwendungen. Mit dabei: die aktuelle Betriebssystem-Software Purity 6.2. Die Speicherkapazität liegt bei der Plattform FlashArray//XL bei bis zu 5,5 Petabyte.

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Leistung erheblich höher: Die neue Flaggschiffplattform von Pure Storage, Flash Array//XL
Leistung erheblich höher: Die neue Flaggschiffplattform von Pure Storage, Flash Array//XL
(Bild: Pure Storage)

Am oberen Ende des Leistungsspektrums der FlashArray-Serie bewegt sich die neue, ab sofort über die üblichen Quellen verfügbare Plattform FlashArray//XL. „Wir adressieren damit besonders Kunden, die bislang das FlashArray//X nutzen, aber noch einige Applikationen haben. Es gibt auch durchaus Anwender, denen dieser Baustein noch gefehlt hat, um sich für eine komplette Migration auf Pure zu entscheiden,“ erklärt Markus Grau, Principal Systems Engineer im EMEA.

Die neue Plattform, die in zwei Varianten angeboten wird, setzt sich in Leistung und Kapazität deutlich von den bisherigen Modellen ab. So steigt die Performance des Modells //XL 170 um 70 Prozent, die Kapazität um 68 Prozent. In Zahlen: Die Speicherkapazität liegt bei FlashArray//XL bei 5,5 Petabyte effektiv respektive etwa 1,4 PB roh. Der Durchsatz beträgt bis zu 36 GB/s statt 20 GB/s. Die etwas kleinere Variante //XL 130 fasst maximal 3,53 PB (968 PB Rohkapazität).

Im System stecken größere CPUs aus der aktuellen Xeon-Serie. Weil damit auch mehr Abwärme verbunden ist, wurde das Chassis vergrößert. Es misst jetzt fünf Höheneinheiten, nicht mehr drei. Dafür gibt es 40 statt zwanzig interne Flash-Bays. Die Zahl der Erweiterungs-Shelves bleibt bei zwei, genau wie bisher sind die Komponenten zum Upgrade geeignet und wiederverwendbar.

Integriert ist weiter die Version 4.0 von PCIe, die Zahl der Ports aller Art wurde verdoppelt. Mitgeliefert werden jetzt ab Werk zwei GbE-Ports. Erweitert werden kann mit jeweils bis zu zwei Karten. Zur Verfügung stehen Zweiport-Karten für 10/25 GbE mit NVMe/ROCE, für 40/100 NVMe/ROCE und für 16/32/64 Gbit/Fibre Channel mit NVMe/FC sowie eine Vierport-Karte für letztgenannte Technologien. Die aktuelle Ausstattung unterstützt also auch neue, hochleistungsfähige Ethernet-Karten. Die Latenz soll minimal 150 Mikro- und maximal eine Millisekunde dauern. Die Verfügbarkeit gibt Pure mit 99,9999 Prozent an.

Weiter wurde der NVRAM in die Module integriert, so dass nun jedes Modul sein eigenes NVRAM besitzt. Das soll Bottlenecks verhindern, wenn das System durch höher integrierte Platten oder schnellere CPUs sich weiterentwickelt.

Wie die bisherigen Pure-Systeme ist auch Flash Array//XL redundant ausgelegt, hat also zwei Controller. Auch zum Cloud-ähnlichen Betriebsmodell für On-Prem, Pure Fusion, passt die XL-Plattform. Dabei werden verschiedene Pure-Systeme zu unterschiedlichen Speicherschichten innerhalb einer zentral gesteuerten Storage-Umgebung beim Anwender.

Die aktuelle Betriebssystemversion Purity 6.2 ist inkludiert; Anwender müssen sich also nicht mit den eventuellen Bugs einer brandneuen Software-Generation herumschlagen. Die Plattform schaltet jetzt automatisch den Safe Mode ein, der dafür sorgt, dass auch bei ausgefeilten Ransomware-Attacken immer noch eine intakte Datenversion im Hintergrund wartet. Die im Safe Mode erzeugten Snapshots lassen sich auch von Administratoren nicht ohne Weiteres löschen.

Anwendungsfelder der Lösung sind laut Grau leistungshungrige Anwendungen wie SAP HANA, Oracle, SQL Server oder konsolidierte Workloads. Über Preise spricht Pure wie üblich nicht.

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