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Acer Global Press Conference 2019

Neue Modellreihe für Kreative, viel Gaming und noch mehr Notebooks

| Autor: Klaus Länger

Neben neuen Gaming-Rechnern und einer ganzen Reihe von Notebooks von Einsteiger- bis Premiummodellen präsentierte Acer mit ConceptD gleich eine komplett neue Modellsparte, zu der auch eine MR-Brille mit hoher Auflösung zählt.
Neben neuen Gaming-Rechnern und einer ganzen Reihe von Notebooks von Einsteiger- bis Premiummodellen präsentierte Acer mit ConceptD gleich eine komplett neue Modellsparte, zu der auch eine MR-Brille mit hoher Auflösung zählt. (Bild: Acer)

Gaming-Hardware und leichte Premium-Notebooks sind Wachstumsbringer bei Acer. Daher präsentierte der Hersteller in New York etliche neue Modelle. Mit Concept D gibt es zudem eine komplett neue Modellfamilie für Kreative, die Wert auf Design und Leistung legen.

Gaming ist schon seit Jahren eine Erfolgsgeschichte für Acer. Daher lüftete der Hersteller in New York den Vorhang für eine ganze Reihe neuer Gaming-Produkte. Die spektakulärste Neuvorstellung ist das 17,3-Zoll-Notebook Predator Helios 700 mit einem übertaktbaren Intel Core i9 Prozessor der 9. Generation sowie einer Geforce RTX 2080 oder 2070 mit voller Leistung. Dazu kommen bis zu 64 GB DDR4-Speicher und einer Killer Doubleshot Pro für die Netzwerkanbindung. Sie bündelt die Killer Wi-Fi 6 AX 1650 und den 2,5-GBit-LAN-Controller E3000. Das 17,3-Zoll-IPS-Display mit der unter Spielern immer noch beliebten Full-HD-Auflösung arbeitet mit 144 Hz und unterstützt Nvidia G-Sync. Die große Besonderheit des Helios 700 ist aber die so genannte Hyperdrift-Tastatur. Sie ist ist verschiebbar und gibt dabei zwei zusätzliche Lufteinlässe für die beiden Lüfter des aufwändigen Kühlsystems frei. Dabei wird die Handballenauflage mit integriertem Touchpad über die Vorderseite des Notebooks herausgeschoben und schräg gestellt. Diese Konstruktion verbessert laut Acer nicht nur die Kühlleistung, sondern auch die Ergonomie, da der Abstand zwischen dem Gaming-Keyboard mit RGB-Beleuchtung und dem Display vergrößert wird. Die verbesserte Kühlung soll auch der Übertaktung zugute kommen, die sich per Turbo-Taste schnell aktivieren lässt. Das Predator Helios 700 soll ab Juli mit einem Preis ab 2.499 Euro (UVP) auf den Markt kommen.

Das Predator Helios 300 ist für Acer laut eigener Aussage der Top-Seller unter den Gaming-Notebooks. Es wird mit den kommenden Core-i7-Prozessoren der neunten Generation sowie einer Nvidia Geforce RTX 2070 Max-G verfügbar sein. Beim Massenspeicher können zwei NVMe-SSDs als RAID 0 gekoppelt werden. Acer wird das Midrange-Gaming-Notebook im 15,6-Zoll- und im 17,3-Zoll-Formfaktor mit 144-Hz-Full-HD-IPS-Panel auf den Markt bringen. Der Marktstart soll im Juni erfolgen und der Einstandpreis bei 1.499 Euro (UVP) liegen.

Neue Nitro-Notebooks und ein schlankerer Predator-Tower

Für schmalere Geldbeutel bringt Acer die Gaming-Notebooks der aktualisierten Nitro-5- und der neuen Nitro-7-Serie. Beim Full-HD-15,6-Zöller Nitro 7 verwendet Acer ein schlankes Aluminiumgehäuse mit knapp zwei Zentimetern Höhe. Als Antrieb dienen Intel-Core-Prozessoren der neunten Generation sowie nicht näher definierte Nvidia-GPUs. Beim Massenspeicher reicht die Auswahl bis zu zwei M.2-NVMe-SSDs im RAID 0 und einer zusätzlichen Zwei-TB-HDD. Das mit 15,6 oder 17,3-Zoll-Full-HD-Display gebaute Nitro 5 erhält ein Update auf die neuste Intel-CPUs und Nvidia-GPUs. Das Nitro 7 gibt es im Juni ab 1.599 Euro (UVP). Das Nitro 5 startet bereits im Mai mit einem Preis ab 999 Euro.

Der einzige neue Gaming-PC ist der Predator Orion 5000 mit optional wassergekühltem Octacore-Prozessor der neunten Intel-Core-Generation, bis zu 64 GB RAM, einer Nvidia Geforce RTX 2080 und 2,5-GBit-Ethernet. Acer hat für den Rechner ein etwas schlankeres Gehäuse mit 30 Litern Volumen entwickelt, das natürlich RGB-beleuchtbar ist. Marktstart für den Predator Orion ist Juni mit Preisen ab 1.499 Euro. Dazu passend bringt Acer die Gaming-Maus Predator Cestus 330, das Keyboard Aethon 300 mit blauen Cherry-MX-Schaltern und das Headset Galea 311.

Auf den 4K-Gaming-Monitor CG437KP mit 43 Zoll Displaydiagonale muss man dagegen noch bis zum vierten Quartal warten.

Business- und Consumer-Notebooks

Ein leichtes aber ausdauerndes Business-Notebook soll das Travelmate P614-51 sein. Der 1,1 kg leichte 14-Zöller mit Full-HD-IPS-Panel ist in ein Gehäuse aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung gehüllt, das Stürze aus 122 cm Höhe und 60 kg Druck überstehen soll. Bei der Akkulaufzeit sollen, je nach Konfiguration, bis zu 20 Stunden möglich sein. Anwender, die höheren Wert auf die Leistung legen, bekommen das Travelmate auch mit Core-i7-CPU der achten Generation und mit Geforce-MX250-Grafik. Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine bis zu einem TB große PCIe-SSD, ein Display mit 180-Grad-Scharnier, Thunderbolt 3 und optional LTE. Das Leichtgewicht soll ab 1.199 Euro (UVP) kosten und ab Juni verfügbar sein.

Ebenfalls auf Business-Kunden zielt der Hersteller mit den Chromebooks 714 und 715. Die Full-HD-Notebooks mit 14- oder 15,6-Zoll-Display verfügen über Prozessoren vom Pentium Gold bis zum Core i5 der achten Generation, stecken in Alu-Gehäusen und können mittels Citrix auch Windows-Anwendungen ausführen. Marktstart ist ebenfalls Juni mit Preisen ab 599 Euro.

Bei den Aspire-Reihen 3, 5 und 7 präsentierte Acer aktualisierte 2019er-Modelle. Das Spitzenmodell Aspire 7 richtet sich dabei laut Hersteller an Prosumer, Designer und Content-Ersteller. Das teilweise in Aluminium gehüllte 15,6-Zoll-Notebook mit Full-HD-IPS-Panel ist mit Intel Core-Prozessoren der achten Generation bis zum Core i7 und Nvidia-GPU verfügbar. Dazu kommen auch hier bis zu zwei NVMe-SSDs als Stripe-Set und eine zusätzliche HDD.

Beim 15,6-Zöller Aspire 5 besteht nur das Top-Cover aus Alu. Und beim als 15,6-Zöller oder 17,3-Zöller gebauten Aspire 3 besteht das Chassis komplett aus Kunststoff. Diese Modellen bietet Acer nicht nur mit Intel-CPU und optionaler Nvidia-GeforceMX-GPU an, sondern auch mit AMD-Ryzen-Prozessoren der zweiten Generation und Radeon-Grafik. Für den Marktstart ist der Juli vorgesehen. Die Preise beginnen bei 699 Euro für das Aspire 5 und 499 Euro für das Aspire 3.

Concept D: Hardware für Creative

Viele professionelle Anwender in kreativen Berufen wie etwa für Grafikdesigner, Video-Producer, Architekten oder Softwareentwickler benötigen leistungsfähige Notebooks oder PCs, finden die benötigte Hardware aber nur bei Gaming-Rechnern oder Workstations. Beide Gerätekategorien passen aber in der Optik nicht unbedingt zu den Ansprüchen dieser Clientel, vor allem wenn es Präsentationen beim Kunden geht.

Für diese Käuferschicht bringt Acer mit Concept D eine neue Modellreihe, die in New York Premiere feierte. Den Anfang machen dabei die Notebooks Concept D 5, 7 und 9 mit von Pantone validierten 4K-Displays mit 100 Prozent Adobe-RGB-Abdeckung. Das schlanke, nur 1,5 kg schwere 15,6-Zoll-Notebook Concept D 5 kombiniert einen Intel Core i7 der achten Generation mit einer AMD Radeon RX Vega M GL Grafikkarte. Das Gehäuse des Concept D 5 besteht aus einer Magnesium-Aluminium- und einer Magnesium-Lithium-Legierung. Das 4K-Display wird durch ein sehr schmales Bezel eingerahmt.

Das mit 2,1 kg etwas schwerere Modell 7 ist im Prinzip ein Max-Q-Gaming-Notebook im Designer-Gehäuse. Es ist mit einem Core i7 der 9. Generation sowie einer Geforce RTX 2080 ausgerüstet und bietet einen Thunderbolt-3-Port.

Auch das Hochleistungs-Convertible Concept D 9 ist im Prinzip eine Abwandlung eines Gaming-Notebooks. Es nutzt dieselbe Basis wie das auf der CES angekündigte aber noch nicht auf dem Markt eingeführte Triton 900. Als CPU dient maximal ein mobiler Core i9 der neunten Generation und als GPU eine RTX 2080. Das 17,3-Zoll-Display ist in einer U-förmigen Scharnierkonstruktion horizontal drehbar aufgehängt. Das Touch-Display erkennt auch Eingaben mit einem Wacom-EMR-Stift mit 4.096 Druckstufen.

Mit dem Windows-Mixed-Reality-Headset OJO reagiert Acer auf die Tatsache, dass VR-Brillen zwar bei Gamern auf nur geringes Interesse stoßen, bei professionellen Anwender dagegen sehr begeht sind. Das OJO-Headset ist mit einem hochauflösenden Display ausgestattet, das mit 4.320 x 2.160 Bildpunkten für jedes Auge die 2K-Auflösung liefert. Eine patentierte IPD-Technologie misst den Augenabstand und stimmt das Display optimal auf die Augen des Nutzers ab. Ein spezielles Soundpipe-Design sorgt für positionierten Sound ohne Kopfhörer. Durch Inside-Out-Tracking mit Kameras kann auf zusätzliche Sensoren oder Beacons verzichtet werden. Der professionellen Nutzung der Brille kommen auch die auswechselbaren Polster entgegen, die leicht gereinigt werden können. Sie sind in zwei Varianten mit unterschiedlicher Härte erhältlich. Später sollen auch noch Desktop-PCs und Notebooks die Concept-D-Familie erweitern.

Die Creator-Notebooks der Concept D 5-Serie sind voraussichtlich ab Juni zu einem Preis ab 1.699 Euro erhältlich. Bei den restlichen Geräten nennt Acer noch keine Erscheinungsdaten und Preise.

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