Lenovo Notebooks und Tablets Neue Mobilrechner auf Lenovos Tech World 2021

Autor: Klaus Länger

Auf der Tech World stellt Lenovo zwei Yoga-Notebooks mit Windows 11 vor, eines davon mit OLED-Display. Zudem zeigt der Hersteller ein OLED-2-in-1-Chromebook und neue Android-Tablets, die auch als Wireless-Display für Lenovo-Rechner nutzbar sind.

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Eine der Neuheiten auf der Lenovo Tech World 2021 ist das schlanke 16-Zoll-Notebook Yoga Slim 7 Pro mit AMD Ryzen 5000H, Geforce-RTX-3050-Grafik und 120-Hz-Display.
Eine der Neuheiten auf der Lenovo Tech World 2021 ist das schlanke 16-Zoll-Notebook Yoga Slim 7 Pro mit AMD Ryzen 5000H, Geforce-RTX-3050-Grafik und 120-Hz-Display.
(Bild: Lenovo)

Einen Übergang zu einem hybriden Lebensstil, bei dem sich Arbeit und Freizeit, Büro und Zuhause immer mehr vermischen, postuliert Lenovo auf der Tech World 2021, die passenderweise dieses Jahr virtuell stattfindet. Notebooks und Tablets für diese Ära zeigt der Hersteller auch gleich in Form der Yoga-Notebooks Slim 7 Pro und Slim 7 Carbon, des Chromebooks IdeaPad Duet 5 und der Android Tablets Tab P12 Pro und Tab P11 5G.

Yoga mit AMD

Bei den beiden Yoga-Notebooks Slim 7 Pro und Slim 7 Carbon handelt es sich um Clamshell-Geräte, bei denen Lenovo auf AMD-Prozessoren setzt. Im 16-Zöller Slim 7 Pro arbeitet ein Ryzen-Prozessor der auf maximale Leistung ausgelegten 5000H-Serie, im kleineren und leichteren Carbon-Modell findet ein sparsames Ryzen-5000U-Modell Platz. Beim Yoga 7 Pro hat der Hersteller Kreative im Blick, die das Notebook beruflich und privat nutzen wollen. Daher ist das schlanke Yoga mit einer Nvidia Geforce GTX 1650 oder RTX 3050 lieferbar. Beim Prozessor besteht die Wahl zwischen dem 6-Kerner Ryzen 5 5600H und der Octacore-CPU Ryzen 7 5800H. Die Zen-3-Prozessoren können auf 16 GB RAM zugreifen, die M.2-SSD fasst 512 GB oder ein TB. Das fast rahmenlose 16-Zoll-IPS-Display im angesagten 16:10-Format liefert die 2,5K-Auflösung mit 2.560 x 1.600 Bildpunkten. Lenovo bietet hier neben einem 60-Hz-Panel eine Option mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz. DisplayHDR 400 und einen Blaulichtfilter bieten beide. Mit AI-gestütztem Power-Management soll das 2,1 kg schwere Yoga Slim 7 Pro eine Akkulaufzeit von bis zu 12,5 Stunden erreichen.

Beim kleineren und mit 1,1 kg deutlich leichteren Yoga Slim 7 Carbon koppelt Lenovo einen Ryzen 5 5600U oder Ryzen 7 5800U auf Wunsch mit eine Nvidia Geforce MX450, falls dem Interessenten die Leistung der integrierten Radeon-GPU nicht ausreicht. Der Speicher ist hier 8 oder 16 GB groß, die SSD-Ausstattung entspricht dem Yoga Slim 7 Pro. Beim Display setzt Lenovo hier ein 16:10-OLED-Panel mit 2.880 x 1.800 Pixel ein, auf Wunsch mit Touch und Gorilla-Glas als Schutz. Das Display kann um fast 180 Grad aufgeklappt werden. Bei der Akkulaufzeit verspricht Lenovo sogar bis zu 14,5 Stunden.

Beide Geräte kommen mit Windows 11. Das Yoga Slim 7 Carbon soll im November mit einem Preis ab 1.099 Euro (UVP) verfügbar sein. Beim Yoga Slim 7 Pro kommen Informationen zu Verkaufsstart und Preis erst später.

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2-in-1-Chromebook mit OLED-Panel

Eine Weltpremiere ist laut Lenovo das IdeaPad Duet 5 Chromebook: Das erste Detachable-Chromebook mit OLED-Display. Das 700 Gramm leichte und 7,25 mm dünne Tablet mit ausklappbarem Kickstand ist mit einem 13,3-Zoll-Full-HD-Panel von Samsung ausgestattet, das sowohl Touch- als auch Stifteingaben erkennt. Es deckt den DCI-P3-Farbraum zu 100 Prozent ab und ist 400 Nits hell. Als Antrieb dient der ARM-SoC Snapdragon 7c Gen2 von Qualcomm, der Arbeitsspeicher ist 4 oder 8 GB groß. Beim Massenspeicher kommt eMMC-Flash mit Kapazitäten zwischen 64 und 256 GB zum Einsatz. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu 15 Stunden an. Zur weiteren Ausstattung des in Blau oder Grau lieferbaren Ideapad Duet 5 zählen vier Lautsprecher, zwei Kameras mit 5MP- und 8MP-Sensor, AC-WLAN mit Bluetooth 5.1 sowie ein Keyboard mit magnetischer Befestigung. Als Zubehör gibt es einen UPI-Stift, der für den Transport magnetisch an der Rückseite des Tablets haftet.

Das IdeaPad Duet 5 Chromebook soll im November in den Handel kommen und ab 499 Euro (UVP) kosten.

Android-Tablets und Project Unity

Zwei Premium-Tablets mit Android als Betriebssystem runden die Palette der auf der Tech World gezeigten Mobilrechner ab. Das Lenovo Tab P12 Pro ist ein 12,6-Zoll-Gerät mit 16:10-AMOLED-Display. Das Panel mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel und S-Stripe-RGB-Subpixel-Layout ist mit 600 Nits sehr hell und unterstützt HDR10+. Zudem kann es bei herkömmliche Anwendungen mit 60 Hz betrieben werden, was der Akkulaufzeit zugute kommt, und bei Spielen mit 120 Hz für ein flüssiges Gameplay. In dem 5,63 mm dünnen und 565 Gramm leichten Tablet übernimmt ein Qualcomm Snapdragon 870 mit integrierter Adreno 650 GPU die Rechenarbeit und die Grafikdarstellung. Das Tab P12 Pro unterstützt Wi-Fi 6 und optional 5G. Ein großer Akku sorgt für bis zu 17 Stunden Video-Streaming, bis das Tablet wieder an die Steckdose muss. Für passenden Kino-Sound sorgen vier JBL-Lautsprecher mit Quad-Channel. Ein Keyboard-Dock mit Trackpad gehört zum Lieferumfang, der Lenovo Precision Pen 3 ist optional. Er wird vom Tablet induktiv geladen.

Beim Lenovo Tab P11 5G gehört der schnelle Datenfunk bereits zur Grundausstattung. Das 11-Zoll-Gerät mit 2K-IPS-Panel ist kompakter und mit 520 Gramm noch etwas leichter, als das P12 Pro. Hier nutzt Lenovo einen Snapdragon 750G als Prozessor und der Akku soll für bis zu 12 Stunden Video-Steaming ausreichen. Ein passendes Keyboard und der Lenovo Precision Pen 2 sind kostenpflichtiges Zubehör. Informationen zu Preis und Verfügbarkeit gibt es hier noch nicht. Das Lenovo Tab P12 Pro soll Ende Oktober oder Anfang November kommen und ab 899 Euro (UVP) kosten.

Beide Tablets sind bereits für das neue Wireless-Connectivity-Framework von Lenovo gerüstet, das der Hersteller als Project Unity bezeichnet. Dabei dienen die Tablets als Wireless-Displays für Lenovo-Rechner mit Windows 10 oder 11. Windows Programme können dabei vom Tablet aus per Touch und Stift bedient werden, während Android-Apps parallel weiterlaufen. In den kommenden Monaten soll der Funktionsumfang von Project Unity noch wachsen. Dabei sind sind weitere Funktionen für Gerätekonnektivität, Verwaltung und Datenspeicherung geplant.

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