HP: All-in-One-PCs, Notebooks und 2-in-1-Rechner Neue Designs: Die Herbstkollektion von HP

Autor: Klaus Länger

Die Welle der neuen Rechner mit Windows 10 geht weiter. Nun kündigt HP die neue Herbstkollektion der Consumer-Rechner an. Darunter einen All-in-One mit gekrümmten 32-Zoll-Display, ein superflaches Notebook, den Surface-Klon Spectre x2 und eine limitierte Ausgabe des Convertibles Spectre x360.

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Der etwas andere All-in-One-Rechner: HP nutzt für den Envy Curved All-in-One ein gekrümmtes 34-Zoll-Display mit WQHD+-Auflösung.
Der etwas andere All-in-One-Rechner: HP nutzt für den Envy Curved All-in-One ein gekrümmtes 34-Zoll-Display mit WQHD+-Auflösung.
(Bild: HP)

Nach den neuen Büro-Rechnern der Elite-Baureihen bringt HP nun eine ganze Reihe neuer Geräte für Heimanwender oder Freiberufler auf den Markt. Angekündigt wurden sie in Barcelona gemeinsam mit Microsoft, denn die neuen Rechner bieten auch einige Spezialfunktionen für Windows 10.

HP Envy Curved All-in-One

Das optisch herausragende Gerät unter den Neuvorstellungen von HP ist der Envy Curved All-in-One mit gekrümmtem 34-Zoll-Display. Das Display mit 2.000 mm Radius liefert die WQHD+-Auflösung (3.440 x 1.440 Pixel), unterstützt aber kein Touch. Dafür hat HP eine Intel-RealSense-Kamera eingebaut, die nicht nur eine Gestensteuerung und den Einsatz als 3D-Scanner erlaubt, sondern auch noch die Anmeldung via Windows Hello.

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Für Anwender weniger Platz auf dem Schreibtisch hat HP noch zwei Envy-All-in-Ones mit 23,8- und 27-Zoll-Display in Petto. Die sind zwar nicht gekrümmt, dafür aber mit Touch-Funktion. Sie bieten Auflösungen zwischen QHD (2.560 x 1.440 Pixel) und 4K. Laut HP ist die Farbdarstellung bei allen Geräten durch Technicolor zertifiziert. Für die Audiowiedergabe hat sich HP bei der Kompetenz von Bang & Olufsen bedient. Beim 34-Zöller wird das Panel von sechs Lautsprechern, darunter zwei Hochtönern, flankiert, bei den kleineren Modellen sind vier Lautsprecher eingebaut.

Die Rechenleistung stellen Core-i5- oder i7-Prozessoren bereit, die bei den Basismodellen auch für die Grafik zuständig sind. Daneben wird es auch Modellvarianten mit AMD Radeon R9 und beim 34-Zöller mit Nvidia Geforce 960A geben. Beim Massenspeicher haben die Kunden die Wahl zwischen HDDs bis herauf zu 2 TB Kapazität und auch einer zusätzlichen 128-GB-SSD als Systemlaufwerk.

Die All-in-Ones sollen ab November angeboten werden. Die Startpreise (UVP) liegen bei 1.499 Euro für den 23,8-Zöller, bei 1.799 Euro für den 27-Zöller und bei 2.499 Euro für den 34-Zöller.

HP Spectre x360 Limited Edition

Die enge Zusammenarbeit von HP und Bang & Olufsen macht sich besonders bei der limitierten Sonderversion des Spectre x360 bemerkbar. Das Convertible mit einem um 360 Grad schwenkbarem 13,3-Zoll-Display ist mit Audiotechnik des dänischen Hifi-Herstellers bestückt und kommt anlässlich dessen 90-jährigen Jubiläums in einer Farbkombination aus Silber und Kupfer. Das Sondermodell und auch die anderen Modelle des Spectre x360 sind nun mit Skylake-Prozessoren und M.2-SSDs mit bis zu 512 GB Kapazität ausgestattet. Die Akkulaufzeit der 1,4 kg schweren Geräte soll bis zu 12 Stunden betragen. Der 13,3-Zoll-Touchscreen ist mit Full-HD oder QHD-Auflösung wählbar. Das Spectre x360 ist ab Oktober zu einem Preis ab 999 Euro (UVP) lieferbar.

HP Spectre x2

Beim Design des neuen Spectre x2 hat sich HP ganz offensichtlich vom Microsofts Surface inspirieren lassen. Das 12-Zoll-Tablet mit Full-HD-Touchscreen kann mit einem Edelstahlbügel ähnlich wie das Surface aufgestellt werden, das Keyboard wird magnetisch mit der Unterkante des Tablets verbunden und kann auch wie beim Surface stärker geneigt werden. Allerdings gehört das Keyboard mit Alu-Oberfläche beim Spectre x2 bereits zum Lieferumfang, eben so wie der HP Active Pen.

In dem acht Millimeter dünnen Tablet mit 840 Gramm Gewicht arbeitet ein Intel Core M der sechsten Generation als Prozessor, als Datenträger dient eine SSD mit bis zu 256 GB Kapazität. Die Akkulaufzeit soll bis zu 10 Stunden betragen. HP hat im Spectre x2 gleich zwei USB-Typ-C-Buchsen untergebracht, die allerdings nur die USB-3.0-Performance bieten. Lautsprecher sitzen sowohl im Keyboard, als auch im Tablet. Das verfügt neben der rückseitigen 8-MP-Kamera noch über eine 5-MP-Webcam und die Intel-RealSense-3D-Kamera R200. Auf das Spectre x2 muss man noch bis November warten, es soll ab 1.099 Euro (UVP) kosten.

HP Envy 13

Mit dem schlanken Envy 13 will HP die Freunde herkömmlicher Clamshell-Notebooks ansprechen. Das 13,3-Zoll-Gerät mit einem gebogenen Metallgehäuse ist 1,27 kg leicht und es soll mit einem Intel-Core-Prozesser der sechsten Generation bis zu 10 Stunden im Akkubetrieb durchhalten. Für die CPU stehen Core i3, i5 oder i7 der U-Serie zur Wahl, für die Grafik sorgt jeweils die im Prozessor integrierte Intel-HD-520-GPU. Die SSD ist mit bis zu 512 GB Kapazität wählbar, beim Display gibt es neben der Full-HD-Option auch die QHD+-Auflösung. In der Handballenablage unter dem beleuchteten Keyboard sitzt ein Windows-Hello-tauglicher Fingerprint-Leser. Das Envy 13 kommt im Oktober zu einem Preis ab 799 Euro (UVP) in den Handel.

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