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IFA 2019

Lenovo bringt Yogas mit Amazon Alexa und KI-Stromsparfunktion

| Autor: Klaus Länger

Das C940 ist das Top-Modell unter den auf der IFA vorgestellten Yogas. Das Convertible kommt mit 14- oder 15,6-Zoll-Display und jeweils 4K- oder Full-HD-Auflösung. Der 14-Zöller mit Ice-Lake-CPU erfüllt die Anforderungen von Intels Athena-Spezifikation.
Das C940 ist das Top-Modell unter den auf der IFA vorgestellten Yogas. Das Convertible kommt mit 14- oder 15,6-Zoll-Display und jeweils 4K- oder Full-HD-Auflösung. Der 14-Zöller mit Ice-Lake-CPU erfüllt die Anforderungen von Intels Athena-Spezifikation. (Bild: Lenovo)

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Auf der IFA in Berlin stellt Lenovo die 2020er-Generation der Yoga-Modelle vor. Sie sind nun größtenteils mit Intel-Core-Prozessoren der 10. Generation bestückt. Zudem hält Amazons Alexa in mehr Modellen Einzug und eine lernfähige Stromsparfunktion ist ebenfalls an Bord.

Auf den ersten Blick hat sich bei den kommenden Yoga-Modellen C940, C740, S740 und C640 gegenüber ihren direkten Vorgängern nicht viel geändert. Sie sind noch etwas kompakter durch schmalere Displayränder und sie sollen laut Lenovo „smarter” sein. Ein lernfähiger Kühlmodus mit dem Namen Q-Control soll Leistung, Lüftersteuerung und Akkulaufzeit basierend auf dem Nutzerverhalten optimieren. Unter der Haube hat sich bei den neuen Yoga-Modellen aber einiges getan.

Yoga C940 und C740

Das Yoga C940 ist das Paradepferd unter den Lenovo-Convertibles. Es wird im Oktober in zwei Varianten mit unterschiedlicher Hardware auf den Markt kommen. Das Modell mit 14-Zoll-Display ist mit einer Intel-Core-CPU der 10. Generation ausgerüstet. Dabei nutzt der Hersteller beim Core i5 oder Core i7 10-Nanometer-Ice-Lake-Modelle mit vier Kernen und integrierter leistungsfähiger Iris-Plus-Grafik. Damit erfüllen die Full-HD-Varianten die Intel-Athena-Anforderungen, denn sie liefern eine Akkulaufzeit von bis zu 17,5 Stunden. Die 4K-Versionen schaffen das mit maximal 10,5 Stunden nicht. Das Yoga C940 mit 15,6-Zoll-Display ist mit Core-i7- oder Core-i9-Prozessoren der 9. Generation ausgestattet und bietet damit sechs oder acht Prozessorkerne. Es ist zudem mit einer Nvidia Geforce GTX 1650 als zusätzlicher Grafikkarte ausgerüstet. Allerdings bringt es mit 1,9 kg deutlich mehr Gewicht auf die Waage, als der 1,35 kg leichte 14-Zöller. Thunderbolt gehört ebenso zur Basisausstattung, wie ein im Gehäuse parkbarem Stift. Der Startpreis beim 14-Zöller wird bei 1.499 Euro (UVP) liegen, der 15,6-Zöller kostet mindestens 1.699 Euro (UVP).

Mit einem Startpreis von 999 Euro (UVP) ist der ebenfalls als 14- oder 15,6-Zöller lieferbare C740 deutlich günstiger. Allerdings sind die Convertibles grundsätzlich nur mit Full-HD-Displays ausgerüstet. Als Prozessor wird hier Intels Carbon Lake eingesetzt. Diese Prozessoren der 10. Generation sind noch 14-Nanometer-Modelle mit herkömmlicher UHD-620-GPU. Die Laufzeit mit Akkustrom liegt laut Hersteller bei 14 (14 Zoll) beziehungsweise 15 Stunden (15,6 Zoll) Amazon Alexa ist ebenso wie beim C940 mit von der Partie, der Stift ist dagegen optional. Alle Yogas sind mit PCIe-SSD oder einer Intel-Optane-SSD lieferbar, die bis zu 1 TB NAND-Flash mit 32 GB Optane-Speicher als Cache kombiniert. Die Schiebeabdeckung für die Webcam und der Fingerprintreader für die Anmeldung sind bei allen Modellen Standard.

Yoga S740

Das Modell S740 ist das Yoga, dem die namensgebende Gelenkigkeit fehlt. Denn es ist die neue Version des Clamshell-Notebooks. Lenovo bestückt das S740 in der 14-Zoll-Variante mit einem Carbon-Lake-Prozessor und einer optionalen Nvidia Geforce MX250. In der 15,6-Zoll-Version nutzt es ähnlich wie das C940 Core-Prozessoren der 9. Generation und eine Geforce GTX 1650. Den Einstieg bildet hier allerdings ein Core i5. Beim Display besteht bei beiden Diagonalen die Wahl zwischen Full-HD- oder UHD-Auflösung, das die Akkulaufzeit allerdings von 14 auf zehn Stunden limitiert. Die Preise beginnen hier bei 999 Euro (UVP) für den 14-Zöller und 1.499 Euro für das große Modell. Eine Besonderheit des 14-Zoll-S740 ist der Anwesenheitssensor, der das Gerät automatisch sperrt, wenn sich der Nutzer entfernt.

Yoga C640: Intel statt ARM

Beim vor einem Jahr auf der IFA in Berlin vorgestellten Yoga C630 setzte Lenovo einen Qualcomm Snapdragon 850 als Prozessor ein, der für mehr als 25 Stunden Laufzeit abseits der Steckdose sorgen sollte. Der ARM-SoC mit LTE-Modul kann herkömmliche Windows-Programme allerdings nur in einer x86-Emulationsschicht ausführen, die Leistung kostet und auf 32-Bit-Software beschränkt ist. Daher ist Lenovo beim Yoga C640 wieder zu Intel gewechselt und setzt einen Carbon-Lake-Prozessor aus der 10. Core-Generation ein. Dabei verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden und bietet das 13,3-Zoll-Full-HD-Convertible optional mit LTE-Modul an. Das C640 wiegt 1,3 kg und hat damit 100 Gramm zugelegt. Der Startpreis soll im Oktober bei 899 Euro (UVP) liegen.

Thinkbook und Q-Monitore

Mit dem Thinkbook 13s hat Lenovo das erste Modell dieser neuen Serie an schicken und günstigen Business-Notebooks für SMB-Kunden bereits im Mai vorgestellt. Nun folgen als IFA-Premieren die Modelle Thinkbook 14 und 15, die zum Jahresende verfügbar sein sollen. Beide sind schlanke Alu-Magnesium-Notebooks mit Carbon-Lake-CPU, die den Look von Consumer-Notebooks mit Business-Features wie einem LAN-Anschluss und Thinkshield verbindet. Unter dem Label Thinkshield bündelt der Hersteller eine ganze Palette teils optionaler Sicherheits- und Management-Funktionen.

Mit dem 27-Zoll-QHD-Monitor Q27q sowie dem 24-Zöller Q24i mit Full-HD-Panel will Lenovo ebenfalls jüngere Kunden ansprechen, die viel Wert auf Design und Funktionalität legen, dafür aber keinen Premium-Preis bezahlen wollen. Beide Displays sind fast randlos, sehr flach und mit einem asymmetrischen, keilförmigen Standfuß ausgestattet. Für den Q27q ruft der Hersteller einen UVP von 299 Euro auf, der Q24i soll 189 Euro kosten.

Yoga Smart Tab und Smart Display

Bei dem 10,1-Zoll-Android-Tablet Yoga Smart Tab mit schwenkbarem Standfuß ist nicht Amazons Alexa, sondern der Google Assistant für die Spracherkennung zuständig. Mit dem Google Assistant Ambient Mode soll sich das Gerät zusätzlich als Smart-Home-Zentrale nutzen lassen, mit einer Aussparung im Standfuß kann es sogar an die Wand gehängt werden. Das Full-HD-Tablet mit Snapdragon-439-SoC wird 299 Euro (UVP) kosten und noch im September verfügbar sein. Im November folgt für 130 Euro (UVP) das Lenovo Smart Display 7 mit Google Assistant.

Lenovos Gruß aus der IFA-Küche

IFA 2019

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02.09.19 - Noch vor dem Start der IFA in Berlin gibt es von Lenovo einen Appetithappen vornweg. Der Hersteller bringt für das Weihnachtsgeschäft einen schicken All-in-One-PC, ein 13,3-Zoll-Notebook mit aktueller Intel- oder AMD-CPU, neue Chromebooks und zwei günstige Android-Tablets. lesen

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