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Lenovo Thinkbook, Thinkpad X1 Extreme, Thinkcentre Nano und IoT-Lösungen

Business-Hardware vom Alu-Notebook bis zum Nano-PC

| Autor: Klaus Länger

Mit Thinkbook stellt Lenovo eine neue Notebook-Familie für den Einsatz in kleineren und mittleren Unternehmen vor. Das Thinkpad X1 Extreme der zweiten Generation kommt mit Intel-Octacore-Prozessor und stärkerer CPU. Einen Ausblick auf die Zukunft gibt der Thinkpad-X1-Prototyp mit faltbarem OLED-Panel.
Mit Thinkbook stellt Lenovo eine neue Notebook-Familie für den Einsatz in kleineren und mittleren Unternehmen vor. Das Thinkpad X1 Extreme der zweiten Generation kommt mit Intel-Octacore-Prozessor und stärkerer CPU. Einen Ausblick auf die Zukunft gibt der Thinkpad-X1-Prototyp mit faltbarem OLED-Panel. (Bild: Lenovo)

Ende Mai bringt Lenovo mit Thinkbook eine neue Notebook-Modellfamilie für KMU auf den Markt. Weitere Lenovo-Neuheiten für Business-Kunden sind die zweite Generation des ThinkPad X1 Extreme und der ultrakompakte Desktop-PC Thinkcentre Nano. Einen Ausblick auf die Zukunft gibt das Thinkpad X1 mit Faltdisplay.

Lenovo führt mit Thinkbook eine neue Marke für Kunden aus kleineren und mittleren Unternehmen ein. Die ersten Geräte der neuen Marke sind der 13,3-Zöller Thinkbook 13s und das 14s mit 14-Zoll-Display. Auf den deutschen Markt kommt aber nur das 13s. Mit seinem silbergrauen Aluminium-Magnesium-Chassis erinnert das Thinkbook eher an Consumer-Notebooks, als die Thinkpads, bietet aber mit einem entspiegelten IPS-Panel, TPM 2.0, Fingerprintreader und Windows 10 Pro als Betriebssystem typische Ausstattungsmerkmale von Business-Geräten. Als Prozessor setzt der Hersteller Core-Prozessoren aus der aktuellen Whiskey-Lake-Generation ein. Je nach Modellvariante wird entweder ausschließlich die im Prozessor integrierte GPU oder als zusätzlicher Grafikchip ein AMD Radeon 540X genutzt.

Der Arbeitsspeicher kann bis zu 16 GB groß sein, als Massenspeicher dient eine M.2-SSD mit PCIe- oder SATA-Interface. Das durch einen schmalen Rahmen eingefasste 13,3-Zoll-IPS-Panel liefert die Full-HD-Auflösung. Es kann um bis zu 180 Grad aufgeklappt werden. Die kompakte Webcam kann durch einen Schieber abgedeckt werden. An Schnittstellen stellt das Thinkbook unter anderen zwei USB-C-Ports bereit, die USB 3.1 Gen2 unterstützen. Der Fingerprintreader für die Windows-Hello-Anmeldung ist im Power-Button integriert, der oberhalb der Chiclet-Tastatur sitzt. Zusätzlich sind für Skype für Business zertifizierte Dual-Array-Mikrofone und zwei Harman-Lautsprecher eingebaut.

Den bei Thinkpads üblichen Trackpoint bietet das Thinkbook 13s nicht. Die Akkulaufzeit beträgt laut Lenovo bis zu 11 Stunden, der Preis soll bei 879 Euro (UVP) beginnen. Das knapp 1,4 kg schwere Notebook soll ab Ende Mai verfügbar sein.

Für August peilt Lenovo den Marktstart für die zweite Generation des Thinkpad X1 Extreme an. Es basiert nun auf Whiskey-Lake-H-Prozessoren bis hinauf zum Core i9 mit acht Cores und einer Nvidia Geforce GTX 1650 Max-Q als Grafikkarte. So soll eine um 70 Prozent höhere Leistung liefern, als die GTX 1050 in der ersten Generation des 15,6-Zoll-Notebooks. Der Arbeitsspeicher kann auf bis zu 64 GB ausgebaut werden, der SSD-Speicher auf bis zu vier TB. Hier sitzen dann zwei PCIe-SSDs im M.2-Format auf dem Mainboard. Für den Anschluss sehr schneller externer Speichermedien sowie als Docking-Schnittstelle sind zwei Thunderbolt-3-Schnittstellen vorhanden. Beim Display gibt es nun neben IPS-Panels mit Full-HD- oder 4K-Auflösung zusätzlich einen 4K-OLED-Touchscreen als Option. Das ab 1,07 kg leichte Thinkpad X1 Extreme läuft laut Hersteller bis zu 15 Stunden im Akkubetrieb. Es soll ab 1.784 Euro (UVP) kosten.

Wie sich Lenovo das Thinkpad X1 des Jahres 2020 vorstellt, zeigt eine Studie mit einem flexiblen OLED-Panel, das in Zusammenarbeit mit LG entwickelt wurde. Das 13,3-Zoll-2K-Display des Windows-Mobilrechners mit Intel-CPU lässt sich in der Mitte zusammenfalten. So kann es als kompaktes Notebook mit Touch-Keyboard oder als Tablet mit Stiftbedienung genutzt werden. Für das Verfassen längerer Texte lässt es sich zudem mit einer herkömmlichen Tastatur kombinieren.

Mini-PC für Büro und IoT

Mit einem Gehäusevolumen von 0,35 Litern ist das Thinkcentre M90n-1 Nano noch einmel deutlich kleiner als das Thinkcentre Tiny. Der mit Intel-Core-U ausgestattete Rechner fasst bis zu 16 GB RAM und zwei PCIe-SSDs mit jeweils 512 GB Speicherplatz. Zu den Schnittstellen zählen neben DisplayPort und GBit-LAN und einem USB-Typ-A-Port mit USB 3.1 Gen2 auch eine USB-Typ-C-Buchse. Die unterstützt nicht nur ebenfalls USB 3.1 Gen2, sondern auch DisplayPort und die Stromversorgung über USB. So genügt bei einem mit USB-C ausgestatteten Monitor ein Kabel. WLAN kann mittels einer M.2-Karte nachgerüstet werden. Neben dem M90n-1 Nano für den Büroeinsatz bietet Lenovo eine lüfterlose IoT-Variante mit Intel Core i3 oder Celeron für den Einsatz bei rauen Umweltbedingungen an. Sie unterstützt bis zu acht GB RAM und eine M.2-SSD. In der Core-i3-Variante ist der robuste Mini-PC mit zwei LAN-Ports ausgerüstet und kann mit einer Erweiterungs-I/O-Box kombiniert werden, die weitere Schnittstellen enthält.

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