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Personelle Aufstockung Komsa baut den technischen Support für Partner aus

Autor: Michael Hase

Der Distributor Komsa erweitert das Service-Portfolio rund um Produkte von Mitel und Unify. Dazu hat das Unternehmen sein Technical Assistance Center (TAC), das Systemhäuser zu Technikfragen berät, personell aufgestockt.

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Im Auftrag ihrer Fachhandelspartner leuchten Service-Techniker von Komsa die WLAN-Umgebung bei Endkunden aus.
Im Auftrag ihrer Fachhandelspartner leuchten Service-Techniker von Komsa die WLAN-Umgebung bei Endkunden aus.
(Bild: Jan Felber)

Telekommunikation ist heute kein alleinstehender Service mehr, sondern hat sich zu einem Bestandteil der gesamten Netzwerkinfrastruktur entwickelt. Dadurch stellen sich nach Bobachtung von Steffen Ebner, Vorstand B2B bei Komsa, höhere Anforderungen an den technischen Support. Der ITK-Distributor aus Hartmannsdorf bei Chemnitz hat auf diese Entwicklung reagiert und das Leistungsangebot seines Technical Asssistance Centers (TAC) erweitert. Dessen Team wurde dafür personell auf fast 30 Mitarbeiter aufgestockt. An neuen Leistungen sind vor allem Services für Produkte der Hersteller Mitel und Unify hinzugekommen.

Steffen Ebner, B2B-Vorstand bei Komsa, möchte Partnern den Rücken freihalten.
Steffen Ebner, B2B-Vorstand bei Komsa, möchte Partnern den Rücken freihalten.
(Bild: Jan Felber)

Zu den Kernaufgaben des TAC gehört es, Fachhandelspartner zu Technologien und Produkten aus dem B2B-Portfolio von Komsa zu beraten. Außerdem helfen ihnen die zertifizierten Experten dabei, Störungen in der Netzwerkinfrastruktur von Endkunden zu beheben. Ein konkreter Anlass für die Sachsen, in ihr Support-Team zu investieren, waren Änderungen im Service von Mitel. Zum Jahresbeginn hat der kanadische Telco- und UCC-Spezialist seinen Support komplett auf die Distribution umgestellt. Entsprechend musste Komsa den Service für diesen Hersteller erweitern.

Heterogene Landschaften

In der Aufstockung des Leistungsangebots sieht B2B-Vorstand Ebner prinzipiell den Vorteil, dass dadurch die im TAC versammelte Kompetenz weiter anwächst. Der Manager hält es für wichtig, dass sich die Experten mit einem breiten Spektrum an Technologien auskennen. Denn nur so können sie Fachhändlern auch bei Systemen, die aus Komponenten verschiedener Hersteller bestehen, unter die Arme greifen. „Damit bilden wir die Realität in der heutigen Unternehmenslandschaft ab“, führt Ebner aus. „Durch Migrationen oder schrittweise Erneuerungen ihrer Infrastruktur haben die meisten Unternehmen inzwischen Produkte vieler verschiedener Hersteller im Einsatz.“

Über den Support im Störungsfall hinaus erbringen die Komsa-Experten auch Dienstleistungen wie WLAN- und DECT-Ausleuchtung und unterstützen Systemhäuser bei der Implementierung von Lösungen vor Ort beim Kunden. Außerdem reparieren oder recyceln die Techniker alte und defekte Anlagen. Nicht zuletzt statten sie Anlagen und Geräte in der eigenen Fertigung des Distributors nach Kundenwunsch mit Software aus und konfigurieren die Systeme vor. Individuelle Konfigurationen lassen sich Komsa zufolge für sämtliche Produkte aus dem B2B-Portfolio in Auftrag geben.

Ein Beispiel für diesen Build-to-Order-Service ist die Installation der Software HiPath Feature Access (HFA) auf IP-Telefone von Unify, die der Distributor seit Kurzem als Dienstleistung anbietet. Der Hersteller selbst liefert Geräte standardmäßig nur noch mit SIP-Software aus. „Viele Systeme verlangen aber die HFA-Software, sodass der Reseller vor der Implementierung noch den Installationsaufwand hat“, erläutert Ebner. Den Service übernehme Komsa für die Partner und liefere die Telefone inklusive der Software aus.

Schulungen

Ihr Wissen über Produkte und Lösungen geben die TAC-Experten auch in Schulungen an den Channel weiter. Das Spektrum reicht von Grund- und Aufbautrainings für konkrete Produktreihen über Zertifizierungskurse bis hin zu Workshops, in denen Best Practices im Mittelpunkt stehen. Das gesamte Programm finden Partner im Schulungskalender von Komsa Systems.

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