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Kein manuelles Einpflegen mehr

ITscope bietet Systemhäusern individuelle B2B-Shops

| Autor: Sarah Gandorfer

Benjamin Mund, Geschäftsführer bei ITscope
Benjamin Mund, Geschäftsführer bei ITscope (Bild: ITscope)

IT-Dienstleister können ab sofort mit der ITscope B2B-Suite individuelle Shops für ihre B2B-Kunden erstellen und die Bestellungen automatisch an die Distribution weiterleiten lassen. Die Lösung lässt sich sowohl ans eigene ERP-System, als auch in die eProcurement-Systeme der Kunden einfach anbinden.

Mit dem Einpflegen von Kundenbestellungen ihrer B2B-Kunden verbringen IT-Dienstleister viel Zeit. Einige große Systemhäuser wie Bechtle oder Cancom haben bereits eigene Lösungen geschaffen, um ihren B2B-Kunden einen Shop anzubieten, der an das Warensystem angebunden ist.

Für die Anbindung pro Lieferanten können in solchen Projekten unter Umständen mehrere Wochen Arbeit nötig sein. Gleiches gilt für die Schnittstellen des eigenen Warenwirtschaftssystems und den IT-Systemen der Kunden. Für kleinere und mittlere Systemhäuser ist dementsprechend das Bauen einer eigenen Plattform zu zeit- und kostenintensiv.

Reine Shop-Lösungen gibt es bereits auf dem Markt. Eine davon ist beispielsweise Electronic Sales. Diese Lösungen sind allerdings nicht befüllt – sie enthalten weder die Anbindung zum Lieferanten noch den Content. Auch Distributoren bieten Dienstleistern ihre White-Label-Shop-Lösungen an. Diese jedoch haben den Nachteil, sich eben nur auf diesen einen Lieferanten zu beziehen.

ITscope B2B-Suite mit 370 Lieferanten

Nun macht ITscope solch ein B2B-Beschaffungssystem für alle IT-Dienstleister salonfähig. Mit der „ITscope B2B Suite“ lassen sich in wenigen Minuten und ohne technisches Knowhow individuelle Einkaufswelten je Kunde erstellen. Dabei stehen dem Vertriebsmitarbeiter im Systemhaus mehr als drei Millionen ITK-Artikel von über 370 Lieferanten zur Verfügung.

Aus diesen können kundenspezifische Portfolios zusammengestellt werden, da die Vertriebsmitarbeiter des IT-Dienstleisters die Kundenanforderungen meist sehr genau kennen. „Hat der Business-Kunde beispielsweise HP-Monitore im Einsatz und ist zufrieden mit diesen, möchte er meist nicht unter etlichen anderen Anbietern wählen. Denn dann könnte er genauso gut über Amazon bestellen“, erläutert Benjamin Mund, Mitbegründer und Geschäftsführer von ITscope. Zudem kann das Systemhaus eigene Services oder Produktvarianten, wie Bundles, einstellen.

Die Lösung beinhaltet neben umfangreichem Bildmaterial, Herstellerdatenblättern sowie detaillierten Produktinformationen mit Referenzen auf Zubehörartikel auch eine Anbindung von externen eProcurement-Systemen auf Kundenseite per PunchOut-Mechanismus. Einkäufer können Bestellungen beim Systemhaus daher wahlweise in ihrem individuellen Beschaffungsportal oder über die Oberfläche ihres Procurement-Systems tätigen. Die Anbindung der ITscope B2B-Suite an das Kundensystem erfolgt via per OCI- oder cXML-Schnittstelle.

„Das ist ein Knackpunkt für unsere Kunden, denn quasi jedes Systemhaus setzt eine Warenwirtschaft ein, mit deren Hilfe Bestellungen verwaltet und Rechnungen gestellt werden“, erklärt Mund. „Wir erleben leider immer noch sehr häufig, dass Produkt-, Auftrags- und Bestelldaten von Mitarbeitern händisch in ein solches System eingepflegt werden. Da geht viel Zeit verloren, die viel besser in die Kundenberatung investiert wäre als in solche manuellen Abläufe. Daher haben wir in den letzten Jahren den Ausbau von Anbindungen zu gängigen Branchen-ERPs wie zum Beispiel SITE, c-entron oder Systemhaus.One aktiv vorangetrieben.“

Über die offene API im OpenTrans-Format wird der Informationskreis zwischen allen beteiligten Systemen geschlossen: Individuelle Shop-Frontends sind nahtlos an das Bestell-Backend von ITscope angebunden, während alle relevanten Informationen in die Kernsysteme von Systemhaus und Kunde gespeist werden.

Des Weiteren lassen sich Margenregelungen sowie Domain, Logo und Design individuell je Kunde definieren. Denn Unternehmen aus dem Enterprise-Sektor legten großen Wert auf ein konsistentes Markenerlebnis, auch bei den eigenen Mitarbeitern, so Mund.

Künftig soll es weitere Möglichkeiten der Individualisierung geben. So wird derzeit u. a. an einer feineren Anpassung von selbst angelegten Kategorien, der Farbgebung der B2B-Shops und des Bestellprozesses gearbeitet.

Pilotkunde Macsystems

Erdal Batu, Geschäftsführer von Macsystems aus Bielefeld
Erdal Batu, Geschäftsführer von Macsystems aus Bielefeld (Bild: Macsystems)

Bei der Entwicklung der Suite wirkten 20 Systemhäuser mit. Darunter findet sich der Pilotkunde Macsystems aus Bielefeld. Der Apple-Spezialist unterhielt bisher seine B2B-Shops bei verschiedenen Distributoren. Erdal Batu, Geschäftsführer bei Macsystems „Die Integration an sich war dabei ganz gut, doch es ist denkbar ungünstig für unsere Kunden, sich in jeden Shop einzeln einloggen und die verschiedenen Angebote und Lagerbestände händisch miteinander vergleichen zu müssen.”

Auf der Suche nach einer lieferantenübergreifenden Lösung trat das Systemhaus an die Karlsruher heran. „Der Gedanke lag nahe: Wir nutzen die ITscope-Plattform bereits seit längerem und haben hier nicht nur Zugriff auf mehrere hundert Lieferanten gleichzeitig — dank EDI-Schnittstelle zu über 40 Distributoren können wir auch wichtige Funktionen wie Dropshipment nutzen.”

Usern wie Batu ist es nun möglich, den Verkauf an Kunden digital und automatisiert abzuwickeln ohne sich mit der Bestellung und ihrer weiteren Verarbeitung direkt beschäftigen zu müssen. „Stattdessen können sich die Nutzer unserer B2B-Suite auf ihre eigentliche Stärke konzentrieren: Die persönliche, individuelle Beratung des Kunden und die Pflege von soliden, langfristigen Partnerschaften”, betont der ITscope-Geschäftsführer.

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