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Global Partner Summit 2017

HPE macht „Partner Ready” fit für Hybrid-IT

| Autor: Klaus Länger

Das HPE Global Partner Summit ist Teil der Discover 2017 in Las Vegas.
Das HPE Global Partner Summit ist Teil der Discover 2017 in Las Vegas. (Bild: HPE)

Auf dem Global Partner Summit 2017, der im Rahmen der Discover 2017 in Las Vegas stattfindet, verkündet Hewlett Packard Enterprise (HPE) einige Änderungen im Partner-Ready-Programm, die vor allem den Verkauf von Hybrid-IT- und IoT-Lösungen fördern sollen. Zudem hat der Hersteller auch etliche deutsche Partner ausgezeichnet.

Die Verkaufszahlen bei traditionellen Server- und Storage-Systemen waren für HPE in den letzten Monaten nicht gerade erfreulich. Daher hat das Unternehmen nicht nur durch den Kauf von Nimble und Simplivity in den wachsenden Hyper-Converged-Markt investiert, sondern bemüht sich auch vermehrt um Wachstumsbereiche wie Hybrid-IT, Big Data oder Edge-Computing. Dafür dreht HPE auch beim Partnerprogramm „Partner Ready” an etlichen Stellschrauben, um es an die neue Ausrichtung des Unternehmens anzupassen. Services und Hardware heißt nun die Devise. Auf dem Global Partner Summit in Las Vegas hat die Firma den etwa 1.200 anwesenden Partnern, davon circa 50 aus Deutschland, die Neuerungen vorgestellt.

Was die Änderungen für die deutschen HPE-Partner bedeuten, erläutert Gerry Steinberger, Channel Sales Manager bei HPE. Die wichtigste Botschaft für den Channel ist dabei sicher, dass ein höherer Deckungsbeitrag für die Händler ganz oben auf der Liste der aktuellen Leitlinien für das Partner-Ready-Programm steht. Denn laut Steinberger ist es für HPE „wichtig, dass die Partner zufrieden mit uns sind”. Weitere Punkte seinen der Fokus auf ein verstärktes Lösungs- und Service-Geschäft sowie eine Verminderung der Komplexität im Partnerprogramm. Die Partnerstufen Business, Silber, Gold und Platinum bleiben erhalten, allerdings gibt es Anpassungen beim Kompetenzmodell und eine neue Datacenter-Spezialisierung für Silber-Partner.

Kernkompetenzen für Wachstumsmärkte

Um die Gold- oder Platin-Stufe zu erreichen, müssen HP-Partner nicht nur bestimmte Umsatzziele erreichen und Knowledge-Credits durch die Teilnahme an Seminaren und Webinaren verdienen, sie müssen auch Kompetenzen in bestimmten Bereichen erwerben und nachweisen. Dabei reicht Gold-Partnern eine Kompetenz aus einer Liste von neun, Platin-Partner müssen sich bei zwei Kompetenzen zertifizieren und zudem noch vierfacher Gold-Partner sein. Die Palette der Kompetenzen deckt für das beginnende Fiskaljahr 2018 neun Felder ab, die auch die Schwerpunkte der HPE-Strategie illustrieren: Cloud Automation, Software Defined Infrastructue, HPC, Data & Analytics Infrastructure, Object Storage, Business Continuity & Data Protection, Industrial IoT, Edge & Mobile Networking sowie Workplace Experience. Weggefallen sind einige Kompetenzen aus dem Softwarebereich, die durch den Merger der HPE-Software-Abteilung mit Micro Fokus obsolet geworden sind.

Rund um das neu gestaltete Kompetenzraster schnürt HPE ein ganzes Bündel von Lösungspaketen. Zu ihnen gehören Rapid Provisioning, Private und Hybrid Cloud sowie Private Cloud Express, Daten-Management und Analytics mit SAP HANA und der Mobile First Campus mit Aruba. Diese Pakete sollen Partnern dabei helfen, neue HPE-Technologien schneller zu ihren Kunden zu bringen. Ergänzende Hilfen für den Channel sind neue Referenzarchitekturen, Lösungsleitfäden, Kundenpräsentationen und Kurzreferenzkarten.

Mehr Einnahmen für Partner und HPE aus dem Service-Geschäft soll HPE Partner Ready for Services generieren. Die Partner in diesem Programm sollen ihren Kunden mit HPE Pointnext Komplett-Lösungen für Hybrid IT, Big Data und Edge-Computing verkaufen, also den Kernbereichen der Digitalen Transformation.

Data-Center-Spezialisierung für Silber-Partner

Für Silber-Partner gibt es eine neue Data-Center-Spezialisierung, mit denen die bisherigen Server-, Storage- und Netzwerk-Spezialisierungen zusammengefasst werden. Damit schrumpft die Trainingszeit für die Partner von neun auf fünf Tage. Mit der Spezialisierung können die Händler und Systemhäuser das komplette HPE-Portfolio für Rechenzentren verkaufen, einschließlich der HPE-Neuzugänge Simplivity und Nimble sowie Produkte des HPE-Kooperationspartners Arista.

Auszeichnungen für Partner

Gruppenbild mit den deutschen Award-Gewinnern auf dem HPE Global Partner Summit: Gerry Steinberger (HPE), Björn Meyer (Tenzing), Thomas Zimmer (ACP), Ulrich Seibold, Dirk Waltje (ACP), Gerald Gruhl (PDV Systeme), Christian Daniel (PDV Systeme), Alex Burman (Computacenter), Peter Steensma (HPE)
Gruppenbild mit den deutschen Award-Gewinnern auf dem HPE Global Partner Summit: Gerry Steinberger (HPE), Björn Meyer (Tenzing), Thomas Zimmer (ACP), Ulrich Seibold, Dirk Waltje (ACP), Gerald Gruhl (PDV Systeme), Christian Daniel (PDV Systeme), Alex Burman (Computacenter), Peter Steensma (HPE) (Bild: HPE)

HPE nutzt den Global Partner Summit auch für die Auszeichnung besonders erfolgreicher Partner. Im deutschen Channel waren das dieses Jahr Computacenter als Hybrid-IT-Partner, der Aruba-Gold-Partner Tenzing – Dr. Müller & Partner aus Lübeck für den Intelligent-Edge-Sektor, PDV Systeme als Pontnext-Partner und schließlich das Systemhaus ACP als deutscher Partner des Jahres 2017.

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