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Bildschirm-Entspiegelung und Komplett-Austausch bei Notebooks Für TDComponents sind Kratzer im Display kein Problem

Redakteur: Sarah Gandorfer

Bei TDComponents hat man schon etliche Möglichkeiten gesehen, wie ein Notebook-Bildschirm zu Bruch gehen kann. Hier hilft das Unternehmen, ohne dass gleich ein neuer Laptop angeschafft werden muss.

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Hermann Lindermaier, Geschäftsführer von TDComponents, vor der Landkarte mit den Standorten der Kunden.
Hermann Lindermaier, Geschäftsführer von TDComponents, vor der Landkarte mit den Standorten der Kunden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Stolz steht Hermann Lindermaier, Geschäftsführer und Gründer von TDComponents, vor der Landkarte, die aufzeigt, wo seine Kunden herkommen. Die meisten Aufträge gehen aus Europa ein, aber einige kommen auch aus exotischen Orten wie Martinique. Das Unternehmen repariert Notebookdisplays und entspiegelt diese auch nachträglich. „Bei Projektgeschäften kann es unter Umständen günstiger sein, Geräte mit spiegelnden Bildschirmen zu kaufen und diese nachträglich zu entspiegeln“, erzählt Lindermaier. „Aber es werden oft auch Geräte mit kaputtem Display eingeschickt, beispielsweise, weil beim Zuklappen ein Kugelschreiber eingeklemmt war.“

2002 hat er die Firma in Aichach gegründet. Die Idee kam ihm, als er 1996 als Broker in den USA war. Dort konnte man damals bereits einzelne Displays nachkaufen und musste sich nicht, wie in Deutschland, bei Problemen jedes Mal an den Hersteller wenden. Dieser ließ sich dann oft Zeit, bis das reparierte Gerät wieder beim Kunden stand. Bei TDComponents hält der Kunde in der Regel sein Notebook nach zwei Werktagen wieder in der Hand.

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Datenbank und Lagerbestand

„Als erstes haben wir in Deutschland eine Datenbank mit den verschiedenen Displays aufgebaut. Kategorisiert wurden dabei mögliche baugleiche Modelle, Informationen zu Aufhängungen, Verschraubung und Ähnlichem“, erklärt der Geschäftsführer. Zudem hat das Unternehmen derzeit für rund 3.000 verschiedene Modelle Displays auf Lager, so dass ein schneller Austausch möglich ist. Außerdem werden einige der defekten Bildschirme aufgehoben, die bei Bedarf repariert und dann als B-Ware angeboten werden. „Das kann bei ungewöhnlichen Größen der Fall sein, die heutzutage weniger nachgefragt werden, aber zum Beispiel noch immer in Industriegeräten eingesetzt werden“, so Lindermaier.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Display-Modelle künftig Mangelware sein werden und wie TDComponents sich darauf vorbereitet.

(ID:2042015)