KI und Cloud – wie geht es weiter? Träumt die KI von elektrischen Schafen in der Cloud?
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Philip K. Dicks Frage, wovon Androiden träumen, zeigt, wie theatralisch KI oft inszeniert wird. Der Hype kann Blasen treiben; die Cloud mit GPUs, Rechenleistung, Speicher und Netzwerken ist dagegen die reale Basis. Welche Rolle hat die Cloud als Verteiler dieser „Träume“?
In seinen Romanen hat Kultautor Philip K. Dick mit Vorliebe Figuren durch Welten geschickt, die sich als etwas anderes entpuppen, als sie zu sein scheinen. Ein Zuhause, das eine Simulation ist. Eine Erinnerung, die man gekauft hat. Ein Gegenüber, das kein Mensch ist. Seine Helden stehen selten vor der Frage, wie sie ein Problem lösen – sondern vor der Frage, in welcher Realität sie das Problem eigentlich lösen sollen.
Welche Cloud-Story ist real?
Wenn man so will, befindet sich in dieser Situation derzeit jeder, der über Cloud-Strategien entscheiden muss. Nicht, weil die Technik unverständlich wäre, sondern weil sich kaum noch klären lässt, welche Erzählung über die Cloud gerade gilt. Ist die Public Cloud der Effizienzgewinn, ohne den moderne IT nicht mehr denkbar ist? Oder das Einfallstor, das Daten und Geschäftsprozesse fremdem Recht und fremder Politik ausliefert? Ist „Digitale Souveränität“ die überfällige Korrektur einer jahrzehntelangen Abhängigkeit – oder ein Etikett, das auf Rechenzentren geklebt wird, um ein Gefühl von Kontrolle zu verkaufen, das es technisch so nicht gibt?
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