IT-BUSINESS Podcast – Folge 22 Podcast „IT ImPuls“: Digitale Souveränität als Verkaufsargument?

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland hält die eigene Abhängigkeit von digitalen Produkten und Diensten US-amerikanischer Anbieter für riskant. Gegenmaßnahmen ergreifen aber die wenigsten. Ist Digitale Souveränität eine Chance für den Channel?

Digitale Souveränität wird für viele Unternehmen in Deutschland immer mehr zu einem Verkaufsargument. Höchste Zeit also für eine Bestandsaufnahme!  (Bild:  Vogel IT-Medien / Carin Boehm)
Digitale Souveränität wird für viele Unternehmen in Deutschland immer mehr zu einem Verkaufsargument. Höchste Zeit also für eine Bestandsaufnahme!
(Bild: Vogel IT-Medien / Carin Boehm)

93 Prozent der deutschen Unternehmen sind laut Bitkom von digitalen Technologien aus dem Ausland abhängig. Das Spannende daran ist die Kluft zwischen Erkenntnis und Handlung. Über die Hälfte der Firmen setzt weiterhin auf chinesische oder US-amerikanische Lösungen, obwohl sie ihnen eigentlich nicht mehr traut. Bei 57 Prozent bleibt die Abhängigkeit bestehen.

Trotzdem kommt Bewegung in den Markt. Laut der Studie „The State of Digital Sovereignty 2026“ von Myra Security schloss im vergangenen Jahr noch fast die Hälfte der IT-Entscheider europäische Lösungen aus. Heute sind es nur noch 4,6 Prozent. Gleichzeitig führen 40 Prozent aktiv europäische Alternativen ein, doppelt so viele wie vor zwölf Monaten.

Abhängigkeiten erkennen und bewusst entscheiden

In der neuen Folge von IT ImPuls sprechen Mihriban Dincel und Margrit Lingner darüber, warum das Thema gerade jetzt den IT-Markt umkrempelt. Dabei wird klar: Ein Ausstieg ist oftmals gar nicht so einfach. Systeme stecken tief in den Betriebsabläufen der Unternehmen. Ein Wechsel wirft Fragen zu Migration, Kompatibilität, Kosten und Schulungen auf.

Ein Schwarz-Weiß-Thema ist Digitale Souveränität dennoch nicht. Schließlich geht es nicht darum, jedes internationale Produkt vor die Tür zu setzen. Unternehmen sollten eher bewusst entscheiden, welche Abhängigkeit sie akzeptieren, welche Risiken daraus entstehen und ob es realistische Alternativen gibt. Zudem macht die Herkunft einer Lösung sie nicht automatisch souverän. Die eigentlichen Fragen sind, wo die Daten verarbeitet werden, wer darauf zugreifen darf und wem der Anbieter gehört.

Als Statementgeber mit dabei:

  • Philip Weber ist CEO von Elovade, einem Value Added Distributor. Das Unternehmen vertreibt Software, Cloud- und IT-Sicherheitslösungen an IT-Fachhändler sowie Dienstleister und liefert europäische Alternativen an den Channel.
  • Markus Senbert ist Channel Sales Director bei der Sysob IT-Distribution. Er verantwortet den Vertrieb an Reseller, darunter Key-Account-Management und den Aufbau von Reseller-Partnerschaften.

Sie sind neugierig geworden und möchten mehr über das Thema Digitale Souveränität erfahren? Dann hören sie in unsere neue Podcastfolge IT ImPuls „Digitale Souveränität als Verkaufsargument?“ rein. Auch dieses Mal mit einem passenden KI-generierten Song, der einen #Ohrwurm garantiert.

IT ImPuls gibt es auf Spotify,, Apple Podcast, Deezer, Amazon Music, Podimo und neuerdings auch auf Youtube. Abonnieren Sie jetzt den IT-BUSINESS Podcast.

Sie haben Themenvorschläge und Anregungen für kommende Podcast-Folgen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an Mihriban Dincel.

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