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Strategiewechsel zur Hausmesse von Fujitsu Siemens Computers FSC stellt sich als »Infrastructure-as-a-Service«-Anbieter neu auf

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Mit der Komplettübernahme durch Fujitsu habe die geplante Neuausrichtung nichts zu tun, betonte FSC-CTO Dr. Joseph Reger. Die Stoßrichtung hin zum Infrastructure-as-a-Service-Anbieter sei vielmehr ein konsequenter Schritt in der Historie des Unternehmens. Die Rolle des Channels sei weiterhin die der »Basis des Geschäfts«.

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Fujitsu Siemens Computers lädt dieser Tage zur Hausmesse VisIT.
Fujitsu Siemens Computers lädt dieser Tage zur Hausmesse VisIT.
( Archiv: Vogel Business Media )

Allen Turbulenzen um den Siemens-Ausstieg aus dem Unternehmen zum Trotz präsentierte sich FSC betont gewohnt auf der Hausmesse »VisIT« in der Augsburger Schwabenhalle. Rein äußerlich also Business-as-usual. Dass sich hinter den Kulissen in den vergangenen Monaten viel getan hat, steht aber außer Frage. CEO Bernd Bischoff räumte im Fahrwasser der Übernahme seinen Schreibtisch. Er ist im Zuge der Übernahme »aus persönlichen Gründen zurückgetreten« und reichte das Zepter seinem bisherigen CFO Kai Flore weiter. Gleich zu Beginn der VisIT präsentierte auf der fast schon traditionellen Panel-Diskussion dennoch ein altbekanntes Gesicht die Kernthemen der Hausmesse: CTO Joseph Reger stellte die Neuigkeiten rund um Fujitsu Siemens Computers vor – auch wenn dieser Firmenname wohl nur noch ein paar Monate Bestand haben wird.

Nomen est omen

Aber ein Unternehmen ist natürlich mehr als ein Markenname. FSC-Geschäftsführer Hans-Dieter Wysuwa sagte im Gespräch mit IT-BUSINESS, dass der bestehende Brand »Fujitsu Siemens Computers« zwar ein großes Gewicht im Markt habe, es stehe jedoch außer Frage, dass man sich auch namentlich zum »Weltkonzern Fujitsu« bekennen werde. Dass das Unternehmen nach der Übernahme zum ersten April 2009 »Fujitsu Computers« heißen werde, könne er jedoch nicht bestätigen. »Dazu ist es einfach noch zu früh«, so der Manager wörtlich. Zu möglichen Stellenkürzungen »will und kann ich mich nicht äußern«, so Wysuwa weiter. Fest steht jedoch, dass die neue Mutter Fujitsu bereits angekündigt hat, sich nicht von kompletten Standorten trennen zu wollen.

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Wenn es in nächster Zeit Stellenabbau geben werde, dann sei dieser durch die aktuelle (Welt-)Wirtschaftslage bedingt und nicht durch die Fujitsu-Übernahme. Insofern wird die wohl gravierendste Änderung in nächster Zeit wohl der anstehende Namenswechsel sein. Ein Unternehmen ist jedoch mehr als der Name dahinter: in erster Linie sind es die Mitarbeiter, Kunden, die Aktivposten in der Bilanz inklusive Patente sowie Ideen und Strategien. Auch der letztgenannte Punkt wird sich bei FSC ändern. Das deutsch-japanische Joint-Venture in Auflösung wird sich zu einem »Infrastructure-as-a-Service«-Anbieter wandeln. CTO Joseph Reger bemühte sich, diesem schwer greifbaren Anglizismus Substanz zu verleihen sowie die künftige Rolle der Partner zu beleuchten.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Bereiche laut Reger von FSC angeboten werden und welche von Channel-Partnern.

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