Automatisiertes Schwachstellenmanagement Mondoo-Plattform öffnet sich für MSPs und MSSPs

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Mondoo öffnet seine Plattform für Managed Service Provider und Managed Security Service Provider. Mit dem neuen Powered Partner Network können Dienstleister Schwachstellenmanagement als vollständig gemanagten Service unter eigener Marke anbieten.

Über das neue Partnerprogramm Powered Partner Network von Mondoo können Dienstleister Schwachstellenmanagement erstmals als vollständig verwalteten White-Label-Service anbieten.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Über das neue Partnerprogramm Powered Partner Network von Mondoo können Dienstleister Schwachstellenmanagement erstmals als vollständig verwalteten White-Label-Service anbieten.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Mit dem Start des „Powered Partner Networks“ ermöglicht Mondoo nun auch MSPs und MSSPs die Nutzung der Plattform. Partner können somit das Schwachstellenmanagement als vollständig betreute White-Label-Lösung in ihr Portfolio aufnehmen. Auf diese Weise können Dienstleister ihren Kunden nicht nur eine Liste der gefundenen Schwachstellen, sondern auch deren Behebung anbieten.

Service geht über reine Befundliste hinaus

Der neue Service umfasst den gesamten Lebenszyklus: Erkennung, Priorisierung, Ausrollen der Behebung und Verifizierung. Damit geht das Angebot über den aktuellen Marktstandard hinaus. Denn obwohl viele MSSPs Monitoring und SIEM bieten, endet bei vielen das Schwachstellenmanagement oft bei der reinen Befundliste. Die Folge sei dann, dass Kunden die Lücken selbst schließen müssen und Backlogs anwachsen.

Patrick Münch, Mitgründer und CSO von Mondoo, sieht „MSSPs, die über Monitoring und Reporting hinausgehen und die Behebung selbst übernehmen“ als zukünftige Gewinne des Geschäfts. Mit dem Partnerprogramm stelle Mondoo „ihnen die Plattform, die Marge und die Vertriebsunterstützung, um diesen Service unter eigener Marke aufzubauen“.

Vor dem Hintergrund der NIS2-Richtlinie adressiert das Angebot die Notwendigkeit, nicht nur Probleme zu dokumentieren, sondern auch den tatsächlichen Verschluss von Risiken nachzuweisen.

Agentenlose Integration in bestehende Tools

Technologischer Kern der Plattform ist eine agentenbasierte Remediation-Engine, die operative Prozesse automatisiert, sodass ein einzelner Systemadministrator zehn- bis zwanzigmal mehr Kundenumgebungen verwalten können soll als bei einer manuellen Bearbeitung.

Der Workflow der Plattform sieht vor, dass Maßnahmen vorgeschlagen, vom Partner genehmigt und anschließend über bereits vorhandene Kundentools wie Intune, Jamf oder Ansible ausgerollt werden. Alle Änderungen können dabei protokolliert und rückgängig gemacht werden. Bestehende Scanner beim Endkunden müssen nicht ersetzt werden, Mondoo legt die Behebungsebene über vorhandene Werkzeuge. Die Anbindung neuer Kundenumgebungen erfolgt somit agentenlos und soll innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein.

Mondoo bietet zudem technische Schulungen, einsatzfertige Service-Vorlagen und Vertriebsunterstützung an. Finanzielle Anreize sollen gesicherte Margen durch Deal-Registrierung sowie Market Development Funds für den Marktstart schaffen.

Was ist Mondoo?

Mondoo ist eine KI-native Sicherheits- und Vulnerability-Management-Plattform. Sie soll Unternehmen dabei helfen, Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und Compliance-Verstöße über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg zu finden, zu priorisieren und automatisiert zu beheben.

Technisch basiert Mondoo auf eigenen Open-Source-Engines namens cnquery und cnspec, die für Datenerhebung sowie Policy- und Compliance-Checks zuständig sind. Über sogenanntes Policy-as-Code lassen sich automatisierte Prüfungen gegen gängige Standards wie ISO oder NIS2 durchführen. Mehr über Mondoo hier.

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