Commodore USA bringt alte Marke in neuem Gewand Der Kult „Amiga“ ist zurück
Commodore bringt den Amiga wieder auf den Markt. Der Amiga Mini ähnelt äußerlich dem Mac Mini von Apple, ist ziemlich teuer und taugt nicht unbedingt für Gamer.
Anbieter zum Thema

Commodore USA lässt den Kult-PC Amiga wieder aufleben. Der Amiga Mini misst 19,7 Zentimeter im Quadrat und ist etwa 7,5 Zentimeter hoch. Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium und ist in den Farben Silber und Schwarz zu haben.
Im Inneren taktet eine Sandybridge-CPU i3-2130 mit 3,4 Gigaherzt. Gegen Aufpreis kann auch ein i5-2500K-Prozessor mit 3,3 (3,7 mit Turboboost) Gigahertz (Mehrkosten 260 US-Dollar) oder ein Intel-i7-2700k-Quadcore-Prozessor mit 3,5 (3,9 mit Turboboost) Gigahertz (Mehrkosten 360 US-Dollar) eingebaut werden. Als Betriebssystem ist die Commodore-eigene Linux-Distribution Commodore OS Vision vorinstalliert. Windows kann optional installiert werden.
Im Grundpreis sind vier Gigabyte DDR3-1333-RAM Arbeitsspeicher verbaut. Auch hier gibt es gegen Aufpreis die Möglichkeit, auf acht (plus 40 US-Dollar) beziehungsweise 16 Gigabyte (plus 140 US-Dollar) aufzustocken. Die Festplatte fasst ein Terabyte Daten. Gegen Mehrzahlung kommt der Rechner auch mit einer 300 (495 US-Dollar Aufpreis) beziehungsweise 600 Gigabyte (995 US-Dollar Aufpreis) fassenden SSD der Intel-SSD320-Serie. Wird eine davon mitgekauft, bleibt noch Platz für ein weiteres 2,5-Zoll-Laufwerk.
Für die Grafikdarstellung ist eine Nvidia Geforce GT 430 GPU mit einem Gigabyte DDR3 zuständig. Mit dieser sollen drei Monitore angesteuert werden können. Für moderne Spiele reicht die Leistung der Grafikkarte nicht. Ein Slot für Blu-rays, der auch zum DVD-Brennen genutzt werden kann, und der 7.1-Kanal-Klang sollen die Filmwiedergabe zum Erlebnis machen.
An Anschlüssen bietet der Amiga Mini HDMI, zwei Dual-Link-DVI, DisplayPort, einen Gigabit-Ethernet-Port sowie je vier Mal USB 3.0 und 2.0.
Der Amiga Mini kostet in der Grundausstattung 1.495 US-Dollar. Ein Barebone-Gerät ist bereits ab 345 Dollar zu haben.
Ursprünge des Amiga
Die ursprüngliche Marke Commodore machte sich in den 1980er und frühen 1990er Jahren einen Namen mit dem C64 und dem Amiga. Vor allem für Gamer war der Amiga damals ein Muss. 1994 ging das Unternehmen in Insolvenz. Die Markenrechte am Namen Commodore sicherte sich Ende 2004 das Unternehmen Yeahronimo Media Ventures, das sich im Oktober 2005 in Commodore International Corporation umbenannt hat.
Der Amiga Mini wird von Commodore USA produziert. Das im April 2010 von Barry Altman gegündete Unternehmen sicherte sich die Lizenzrechte an Commodore und Amiga. ?
(ID:32624960)