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Managed Security Services Der Distributor Cyber Monks geht an den Start

| Autor: Michael Hase

Unter der Marke Cyber Monks hat sich ein neuer, auf Managed Security Services fokussierter VAD formiert. An der Spitze des Frankfurter Unternehmens stehen ehemalige Führungskräfte des Distributors Spectrami, der sich aus Europa zurückgezogen hat.

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Security-Lösungen werden immer häufiger als Managed Service bereitgestellt.
Security-Lösungen werden immer häufiger als Managed Service bereitgestellt.
(Bild: © leowolfert - adobe.stock.com)

An Security-Kompetenz herrscht in der Distribution kein Mangel. Bei vielen VADs und inzwischen auch bei den so genannten Broadlinern bildet das Thema einen Schwerpunkt. Trotzdem wagt sich jetzt ein weiterer Player an den Markt. Unter dem Namen Cyber Monks haben IT-Sicherheitsexperten in Frankfurt / Main einen Distributor gegründet, der sich auf Managed Security Services fokussiert. Das Startup wurde am 14. Juli dieses Jahres ins Handelsregister eingetragen.

Anas Handous führt die Geschäfte des neuen Security-Distributors Cyber Monks.
Anas Handous führt die Geschäfte des neuen Security-Distributors Cyber Monks.
(Bild: Cyber Monks)

Die Geschäfte von Cyber Monks führt Anas Handous. Zu den leitenden Managern gehören außerdem Christian Holtmann als Chief Sales Officer und Michael Ibe als Chief Technology Officer. Alle drei waren zuletzt beim Distributor Spectrami tätig, der sich mittlerweile aus Europa zurückgezogen hat. Laut seiner Website agiert das Unternehmen mit Hauptsitz in Dubai nurmehr im Nahen Osten und in Afrika. Handous war bei Spectrami als Geschäftsführer der europäischen Organisation tätig. Holtmann und Ibe nahmen dort Funktionen im Vertrieb beziehungsweise in der Technik wahr. Spectrami war im August 2017 durch die Übernahme des Distributors NPC aus Neu-Isenburg auf den deutschen Markt gekommen.

Mit dem neuen Unternehmen wollen Handous, Holtmann und Ibe von Frankfurt aus den europäischen Markt bedienen. Außerdem unterhält Cyber Monks ein Joint Venture mit dem VAD MEA Tec in Dubai, der den Nahen Osten abdeckt. Fachlich konzentriert sich die Neugründung auf IT-Sicherheitslösungen, die als Managed Service angeboten werden. Dazu wählen die Spezialisten geeignete Technologien aus, testen sie und stellen sie in einem Rechenzentrum bereit. Cyber Monks will damit Systemhäuser in die Lage versetzen, ihre Kunden effizient gegen Bedrohungen aus dem Cyberspace zu schützen. Zudem bietet der Distributor seinen Partnern flexible Abrechnungsmodelle an, die keine Vorabinvestitionen erfordern.

Anbieter aus der Nische

Beim Portfolio setzt der VAD nicht auf Produkte namhafter Anbieter, sondern auf weniger bekannte Cybersecurity-Lösungen, die von kleinen, spezialisierten Unternehmen stammen. Diese Hersteller bieten keinen umfangreichen lokalen Support für Partner und deren Kunden an. „Genau hier kommen wir ins Spiel“, betont Cyber-Monks-Chef Handous. „Wir finden die besten Lösungen und hosten diese für unsere Channelpartner.“ Außerdem unterstützt sie der VAD bei Lead-Generierung und Vertrieb, stellt technischen Support bereit und veranstaltet Schulungen. Zu den Anbietern im Portfolio zählen Agari, Authlogics, AVA, Build38, Dataguise, Deep Instinct, RiskRecon und SecureAuth.

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 Michael Hase

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Chefreporter