Samsung hat nicht nur das Wearables-Portfolio erweitert und dabei unter anderem den Galaxy Ring auf den Markt gebracht. Vielmehr feierten die Falt-Phones, das Galaxy Z Fold 6 und das Z Flip 6, mit KI-Funktionalitäten Premiere in Paris.
Das neue Samsung Galaxy Z Fold 6 und das Flip 6 sind wie die neu vorgestellten Wearables mit KI-Funktionen ausgestattet.
(Bild: Samsung)
Den Echtzeitübersetzer und die smarten Helfer, die die KI-Funktionen der Galaxy AI bieten, sind jetzt auch in den neuen Foldables von Samsung integriert. Über KI-Funktionen verfügen jetzt aber auch die neu vorgestellten Wearables von Samsung. Mit dem Galaxy Ring, der Galaxy Watch 7 und der Galaxy Watch Ultra will der Technologie-Riese auf digitalem Weg und mit Hilfe von KI die Gesundheit von Nutzer verbessern. Auch die neu vorgestellten Kopfhörer Galaxy Buds und Buds Pro arbeiten mit KI-Funktionen. Sie können beispielsweise Sirenensignale in der Umgebung automatisch erkennen und die Lautstärke der Musikwiedergabe absenken, damit die Gefahrenlage rechtzeitig erkannt wird.
Samsung Galaxy Z Fold 6 und Galaxy Z Flip 6
Die Galaxy-Z-Serie ist darüber hinaus schlanker, leichter und leistungsfähiger geworden. Zudem wurde laut Hersteller die Scharnier-Konstruktion optimiert. Eine verbesserte Beschichtung auf dem Hauptdisplay soll ferner die innere Falz verstärken und für mehr Festigkeit sorgen.
Angetrieben werden die neuen Falt-Phones vom Snapdragon 8 Gen 3 for Galaxy 6. Der Prozessor bietet laut Samsung eine hohe CPU-, GPU- und NPU-Leistung und ist für die AI-Verarbeitung optimiert. Dazu gibt es beim Fold 6 verschiedene Speicheroptionen. Zu den 12 GB Arbeitsspeicher lassen sich 256 GB, 512 GB oder 1 TB interner Speicher hinzu ordern. Beim Flip 6 gibt es ebenfalls 12 GB RAM kombinierbar mit 256 oder 512 GB Hauptspeicher.
Das Galaxy Z Fold 6 verfügt über ein 7,6 Zoll großes Hauptdisplay mit einer Auflösung von 2.160 x 1.850 Pixel und einer adaptiven Bildwiederholrate von 120 Hz. Der 6,3 Zoll große Frontbildschirm löst mit 2.376 x 968 Pixel auf.
Beim kompakteren Flip 6 kommt ein 3,4 Zoll großes Super-AMOLED-Frontdisplay zum Einsatz ebenso wie ein 6,7 Zoll großes Hauptdisplay mit einer Auflösung von 2.640 x 1.080 Pixel. Die Bildwiederholrate beträgt auch da bis zu 120 Hz.
In beiden Foldables integriert sind KI-Funktionen. So soll der Notizen-Assistent etwa Besprechungsnotizen übersetzen, zusammenfassen und automatisch formatieren. Und die neue Transkriptionsfunktion setzt Sprachaufnahmen in Text um und fasst sie zusammen. Zudem soll auch der S Pen über einen erweiterten Funktionsumfang verfügen. Aus Skizzen oder Zeichnungen erstellt die KI der neuen Skizze-zu-Bild-Funktion Bildvorschläge und ganze Kunstwerke.
Manche der Galaxy-AI-Funktionen nutzen darüber hinaus beide Bildschirme der Falt-Phones. So zeigt etwa der Dolmetscher im Gesprächsmodus auf dem Haupt- und Frontdisplay beiden Gesprächspartnern die für sie relevante Übersetzung an. Ebenfalls integriert ist die Google GeminiApp, über die Googles KI-Funktionen nutzbar sind.
Mit an Bord der Foldables sind neue 50-Megapixel-Weitwinkel- und 12-Megapixel-Ultraweitwinkel-Sensoren. Dabei arbeitet der neue 50-Megapixel-Sensor mit einem 2-fachen optischen Zoom und einem 10-fachen AI-gestützten Zoom. Zudem bieten sowohl die Haupt- als auch die Frontkameras umfangreiche KI-Funktionen.
Für eine lange Nutzungsdauer hat Samsung im Flip 6 einen 4.000 mAh großen und beim Fold 6 einen 4.400 mAh starken Akku integriert. Zudem sollen zusätzliche Hard- und Softwareanpassungen für längere Laufzeiten sorgen.
Sowohl das Samsung Galaxy Z Fold 6 als auch das Galaxy Z Flip 6 sind durch Samsung Knox gesichert. Wie die Nutzerdaten verwendet werden, um Galaxy AI zu trainieren, entscheiden die User selbst.
Für mehr Nachhaltigkeit hat Samsung bei den Foldables zum ersten Mal recyceltes Gold und Kupfer verwendet. Darüber hinaus kommen wie in der Galaxy-S24-Serie recyceltes Kobalt und Seltene Erden ebenso wie recycelte Kunststoffe, Aluminium und Glas bei den neuen Falt-Phones zum Einsatz. Und für eine längere Lebensdauer der Smartphones verspricht Samsung jetzt sieben Generationen von Betriebssystem-Upgrades und sieben Jahre Sicherheitsupdates.
KI-Wearables von Samsung
Ebenfalls neu im Portfolio von Samsung sind Wearables wie der Galaxy Ring, die Galaxy Watch 7 und die Galaxy Watch Ultra. Mit dem Galaxy Ring sollen Nutzer die Möglichkeit haben, unauffällig und fast unbemerkt Gesundheitsdaten zu überwachen. Der Ring ist 2,3 bis 3,0 Gramm leicht und bietet eine Wasserfestigkeit von 10 ATM. Dank einer Schutzschicht aus Titanium ist der Ring zudem robust. Der verbaute Akku soll bis zu sieben Tage Laufzeit bieten. Über ein Lade-Etui, das den Ladestatus per LED anzeigt, soll er schnell wieder aufgeladen sein.
Stand: 08.12.2025
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Unterstützt durch KI-Funktionen soll der Ring nach längerem Tragen genauere Auswertungen und maßgeschneiderte Lösungen liefern. Bei der Schlafanalyse nutzt der Galaxy Ring leistungsstarke AI-Algorithmen. So sollen für die Beurteilung der Schlafqualität Funktionen wie eine Schnarcherkennung, Bewegungsmessungen sowie Herz- und Atemfrequenz herangezogen werden. Darüber hinaus soll der neue Energiewert Nutzern den Einfluss des Gesundheitszustands auf ihren Alltag bewusst machen. Anhand des Energiewertes soll es möglich sein, die täglichen Herausforderungen an das eigene Energielevel anzupassen und es zu verbessern. Er setzt sich aus den vier Faktoren Schlaf, Aktivität, Schlafherzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität im Schlaf zusammen. Zusätzlich erhalten Nutzer auf Wunsch personalisierte Benachrichtigungen und Tipps, um ihr Wohlbefinden zu verbessern.
Der Galaxy Ring soll auch die Herzgesundheit überwachen und etwa bei ungewöhnlich hohen oder niedrigen Herzfrequenzen die Pulswarnung über die Samsung Health App auslösen. Zudem trackt der Ring Workouts wie Laufen oder Gehen über die automatische Workout-Erkennung. Ferner ist es laut Samsung auch möglich, mit dem Ring Fotos über ein gekoppeltes Smartphone aufzunehmen.
Gesundheitsdaten lassen sich auch mit der Samsung Galaxy Watch Ultra überwachen. Dabei hat der Hersteller das Design der Smartwatch an das runde Display-Design der Galaxy Watch angelehnt. Abgerundete Ecken sollen einen besseren Schutz bieten. Den Rahmen ist zudem durch Titan geschützt. Die 47 mm große Uhr bietet eine Wasserdichtigkeit von 10 ATM und lässt sich in Höhenbereichen von 500 Metern unter dem Meeresspiegel bis in 9.000 Metern Höhe einsetzen. Workouts wie Schwimmen im Meer oder Radfahren in den Bergen soll sie problemlos aufzeichnen.
Auch mit der Samsung Galaxy Watch 7 erhalten Nutzer einen Überblick über ihre sportlichen Aktivitäten und ihr körperliches Wohlbefinden. Nutzer können damit über 100 verschiedene Workouts verfolgen und analysieren lassen. Darüber hinaus überwacht die smarte Uhr den Blutdruck und erstellt auf Wunsch ein EKG. Zusätzlich soll ein AI-Algorithmus mögliche Anzeichen von Schlafapnoe erkennen und auswerten. Zudem soll der Bioactive-Sensor es erlauben, Glykationsendprodukte (AGEs) per AGEs-Index direkt am Handgelenk zu messen. AGEs sind dem Hersteller zufolge stark von der Ernährung und dem Lebensstil beeinflusst. Sie sollen den gesamten biologischen Alterungsprozess widerspiegeln und Hinweise auf die aktuelle Stoffwechselgesundheit geben.
Dabei soll die Galaxy Watch 7 mit einem leistungsstarken 3nm-Prozessor und einem Dual-GPS-System ausgestattet sein. Erhältlich ist die Gesundheitsuhr mit einem Durchmesser von 40 mm und 44 mm.
Samsung Galaxy Buds 3
Neu im Sortiment von Samsung sind außerdem die In-Ear-Kopfhörer Galaxy Buds 3 und Buds 3 Pro. Die neuen Kopfhörer analysieren über die integrierten Mikrofone Ton und Umgebungsgeräusche in Echtzeit und sollen so eine bessere Klangqualität und aktive Geräuschunterdrückung (ANC) bieten. Beim Musikhören erfassen und identifizieren die Samsung Galaxy Buds 3 Pro kontinuierlich Umgebungsgeräusche und erkennen etwa Sirenen automatisch und passen die Lautstärke an.
Außerdem sollen die Buds 3 per vortrainiertem Machine Learning in der Lage sein, eine Stimme in verschiedenen Geräuschumgebungen originalgetreu zu reproduzieren. Mit der Funktion Super-Breitband-Anrufe führen Nutzer so natürlich klingende Gespräche, vergleichbar mit der Qualität eines Gesprächs per Smartphone.
Preise und Verfügbarkeiten
Die neu vorgestellten Samsung-Geräte sind ab 24. Juli 2024 erhältlich.
Dabei wird das Galaxy Z Fold 6 in den Farben Silver Shadow, Pink und Navy verfügbar sein, während das Galaxy Z Flip 6 in Silver Shadow, Yellow, Blue und Mint zu haben sein wird. Für das Samsung Galaxy Z Flip 6 starte die UVP bei 1.199 Euro (256 GB Speicher). Das Samsung Galaxy Z Fold 6 ab einem UVP von 1.999 Euro (256 GB) erhältlich. Mit 1 TB Speicher kostet das Smartphone 2.359 Euro.
Die Galaxy Buds 3 gibt es in Silber und Weiß zu einem UVP von 179 Euro (Buds 3). Die UVP der Buds 3 Pro liegt bei 249 Euro.
Der Samsung Galaxy Ring soll 449 Euro (UVP) kosten. Und die UVP der Samsung Galaxy Watch Ultra (LTE) liegt bei 699 Euro. Für die Samsung Galaxy Watch 7 in der Größe 40 mm ruft Samsung eine UVP von 319 Euro (Bluetooth) auf und für die LTE-Version 369 Euro. Die UVP für das größere Modell (44 mm) liegen bei 349 Euro (Bluetooth) und 399 Euro (LTE).