Backup Exec 22 „Better have a Backup“

Von Dr. Stefan Riedl

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Was Datensicherung angeht, gilt im Cloud-Umfeld das Shared-Responsibility-­Modell, und zwar – was viele Nutzer nicht wissen – auch in der Microsoft-365-Welt. In ­seiner neuesten Version deckt die alteingesessene Veritas-Lösung Backup Exec auch diesen Bereich ab.

Backup ist für andere Ansätze wie beispielsweise Business Continuity das Mittel zum Zweck.
Backup ist für andere Ansätze wie beispielsweise Business Continuity das Mittel zum Zweck.
(Bild: envfx - stock.adobe.com)

Was Microsoft 365 angeht, liegt die grundsätzliche Datenverantwortung nicht bei Microsoft. Mit anderen Worten: Für das Backup und den Ransomware-Schutz ist der Nutzer verantwortlich. Gelebte Praxis sei vielerorts hingegen, dass nach dem Motto verfahren wird: „Das liegt in der ­Microsoft-Cloud, das wird schon passen.“ Ein Fehler, weiß Marvin Wuntke, System Engineer bei TIM. Microsoft kümmert sich zwar um die Datensicherung, allerdings sind einige Fälle nicht abgedeckt, für die vorgesorgt werden muss. „Beispielsweise im Falle versehentlich gelöschter Daten, böswilliger Mitarbeiter, die in schädigender Absicht Daten löschen oder was die ­Archivierung von Daten ausgeschiedener Mitarbeiter angeht, um nur drei Beispiele zu nennen“, so Wuntke.

Upgrade-Potenzial

Vor diesem Hintergrund besteht die Herausforderung im Mittelstand und damit für viele Systemhäuser darin, KMUs im Rahmen ihrer Digitalisierung und Umstellung auf Cloud-Themen umfassend zu schützen. „Insbesondere Microsoft 365 ist hier ein zentrales Thema“, knüpft Martin Böker, Director Channel DACH bei Veritas Technologies an. Diese Nachfrage will Veritas decken, mit einem der zentralen Produkte, nämlich Backup Exec 22, das nun in dieser neuen Version vorliegt. „Sicherlich gäbe es womöglich modernere, vielleicht sogar passendere Bezeichnungen – ich denke da an Business Continuity oder Archivierungs-Management – aber mit Backup im Allgemeinen und Backup Exec im Besonderen sind wir nun mal seit inzwischen 30 Jahren auf dem Markt, so dass sich dieser starke Brand etabliert hat und wir uns sehr schwertun würden, ihn aufzugeben“, so ­Böker. Die große installierte Basis geht versionsmäßig teilweise zurück bis auf die 16, daher sei das Upgrade-Potenzial groß, zumal bei einem Update auch die Absicherung von M365 inbegriffen ist.

Wiederherstellungsmöglichkeiten

Backup Exec 22 spielt laut Böker im M365-Umfeld beispielsweise Vorteile bei gemeinsam im Team genutzten Ordnern aus, im Sinne ­einer Shared-Backup-Lösung. Ransomware-Schutz ist integriert, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie eine Sperrmöglichkeit der gesicherten Daten. Robuste Wiederherstellung umfasst hier beispielsweise Exchange, Bare Metal, also die Sicherung physikalischer Server, SQL, Sharepoint, Active Directory und das ­Oracle-Umfeld.

Ab 500 Nutzerlizenzen im Bereich M365 bietet Veritas alternativ zu Backup Exec 22, die größere Lösung NetBackup SaaS Protection an. Diese kann in NetBackup (NBU) integriert werden, in der eine Reihe von Software-Produkten enthalten sind, darunter auch eine Recovery-Vault- sowie eine Analytics-Lösung unter dem NetBackup-Branding.

Channel-Aspekte

Veritas arbeitet distributionsseitig mit TIM, Ingram Micro und Tech Data zusammen und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit PingUs, einem Reseller mit Consulting-Schwerpunkt, der erweiterte Lösungen anbietet. TIM bietet für den IT-Channel in diesem Ecosystem neben NFR-Lizenzen ein Demo-Center, in dem Partner Lösungen aufbauen können.

Auf halbjährlicher Basis findet ein Stammtisch statt, der in letzter Zeit virtuell in Form eines Webcasts abgehalten wurde. In diesen Veranstaltungen geht es um aktuelle Themen rund um Backup Exec, Erfahrungsberichte aus der Praxis, aber auch um Hilfen bei Supportanfragen.

Laut Böker gab es in den vergangenen Monaten eine Art Sonderkonjunktur bei Digitalisierungsthemen.

Die aufgestockten Budgets werden auch ausgegeben, aber zögerlicher, da es in etlichen Branchen Probleme gibt, beispielsweise in Hinblick auf die Lieferketten. „Mit anderen Worten: Das Geld ist da, aber man will sparen“, bringt Böker es auf den Punkt.

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