Hosted PBX als Grundlage für Unified Communications aus der Cloud Bei virtuellen TK-Anlagen hofft Nfon auf Werbe-Euros der Großen

Redakteur: Sarah Gandorfer

Was die großen Provider wie Deutsche Telekom und Vodafone erst Anfang nächsten Jahres launchen, das hat Nfon schon lange im Programm: virtuelle Telefonanlagen, die nach Bedarf an das ERP-System oder den Microsoft Communication Server angebunden werden können.

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Derzeit machen virtuelle Telefonanlagen nur ein Prozent aller TK-Anlagen aus. Doch verschiedene Marktanalysten prognostizieren, dass sich das Volumen in den nächsten fünf Jahren verzehnfachen wird. Das größte Problem derzeit ist allerdings, dass rund 60 Prozent der ITK-Entscheider in den Unternehmen mit den Begriffen „virtuelle Telefonanlage“, „IP Centrex“ oder „Hosted PBX“ nichts anfangen können.

Dabei geht es in erster Linie schlicht darum, zu telefonieren, ohne auf die Leitungen der Deutschen Telekom zugreifen zu müssen. Nfon nutzt eine breitbandige Internetverbindung und leitet die Gespräche so über die Server in den angemieteten Rechenzentren. Das spart dem Kunden Geld, denn die teure Vermittlungstechnik entfällt. Zudem bietet die Nfon-Lösung neben der bloßen IP-Telefonie noch weitere Vorteile. So sorgt ein CTI-Client (Computer Telephony Integration) für die Integration zwischen IT und TK. Dieser scannt beispielsweise Outlook-Mails nach Telefonnummern, die dann direkt per Mausklick angewählt werden können. Auf Wunsch kann auch das unternehmenseigene ERP-System oder ein Microsoft Communication Server angebunden werden. Bis zum Jahresende möchte der Hersteller auch eine desktop-basierte Videokonferenz-Funktion anbieten. Damit ist der Grundstein zu Unified Communications aus der Cloud gelegt.

Vor den Produkten der großen Provider, namentlich Officenet von Vodafone und Deutschland-LAN der Telekom, hat Nfon-CEO Marcus Otto keine Angst. Beide TK-Anlagen werden vermutlich im ersten Quartal 2011 gelauncht. „Im Gegenteil, es würde uns massiv helfen, wenn die Großen ihre Werbe-Euros in den Kampf führen würden, um die virtuelle Telefonanlagen bekannter zu machen“, ist Otto überzeugt. „Wir haben bereits seit drei Jahren ein fertiges Produkt, das wir noch dazu günstiger anbieten.“

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