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Compass von Cobalt Iron

Backup für die Datenflut

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Cobalt Iron ist auf die Sicherung großer Datenmengen und die Vereinfachung komplexer Systeme spezialisiert.
Cobalt Iron ist auf die Sicherung großer Datenmengen und die Vereinfachung komplexer Systeme spezialisiert. (Bild: peterschreiber.media - stock.adobe.com)

Stamm-, Bewegungs- und Bestandsdaten, Sensor- und Realtime-Daten, geschäftliche und Forschungsdaten, originäre und abgeleitete Daten – wenn es an einem keinen Mangel gibt, dann sind es Daten. Cobalt Iron hat sich auf die Sicherung großer Mengen davon spezialisiert.

Die wachsende Bedeutung hybrider Strukturen geht am Backup- und Disaster-Recovery-Umfeld nicht spurlos vorbei. Dort ­findet gerade ein Wechsel von Legacy-Anwendungen hin zu neuen Herstellern statt – ein klassischer Verdrängungsmarkt. Neue Player im Markt punkten, wenn sie Komplexität aus dem Management der Systeme beim Kunden nehmen können. Cobalt Iron ist in diesem Marktumfeld im Enterprise-Umfeld aufgestellt, speziell, wenn es um große, zu sichernde Datenmengen geht. Seit 2013 ist die Firma mit der Lösung „Compass“ auf dem Markt und will nun mehr PS auf die Straße bringen, was den indirekten Vertrieb angeht.

Wildwuchs beim Backup

Martin Bichler, Senior Director, EMEA Channel Sales, Cobalt Iron
Martin Bichler, Senior Director, EMEA Channel Sales, Cobalt Iron (Bild: Cobalt Iron)

„Im Enterprise-Markt sind sechs bis acht verschiedene Backup-Lösungen keine Seltenheit: eine für VMware-Umgebungen, eine für Windows, eine für Linux, eine für Container-Anwendungen, eine im Hyperconverged-Bereich und dann vielleicht noch eine Remote-Cloud-Lösung“, skizziert Martin Bichler, Senior Director, EMEA Channel Sales bei Cobalt Iron ein typisches System beim Kunden.

Vor 20 Jahren wurde wie bei Client-Server-Umgebungen alles mit einer Lösung abgedeckt, seither wurden die Systeme aber tendenziell immer komplexer. „Das Gebot der Stunde“, so Bichler, sei daher, das Management der einzelnen, angebundenen Backup-Pfade zu vereinfachen und zu automatisieren.

Multi-Petabyte-Umfeld

„Wenn man so will, fängt Cobalt Iron da an, wo viele andere Backup-Lösungen an ihre Grenzen kommen, denn unsere Kernzielgruppe ist nicht der Midmarket, sondern das Enterprise-­Segment – das startet im unteren Terabyte-Bereich und skaliert theoretisch unendlich nach oben in das Multi-Petabyte-Umfeld, wie beispielsweise bei einem unseren Kunden, einer großen internationalen Airline. Auch im Forschungsumfeld müssen häufig Daten in Petabyte-Größe gesichert werden“, sagt der Channel-Verantwortliche.

Die Compass-Software wird dazu in Form so genannter Acceleratoren – kurz: ACC – in die verbundenen Datacenter gebracht. Im On-Prem-Segment wird dafür Hardware in Form eines 19-Zoll-Einschubs in­stalliert. Hier kooperiert Cobalt Iron mit ­Lenovo als Hardware-Lieferanten. Geht es um Backup in der Cloud – bei beispielsweise AWS, Azure, Alibaba, IBM oder Google – wird eine spezielle Cloud-Version als reine Software zur Verfügung gestellt.

Automatisierungsgrad

Diese Backup-Infrastruktur kann dann komplett automatisiert ohne manuelles Eingreifen betrieben werden, so der Manager. „Es müssen also keine Treiber installiert werden und das Management in ­Hinblick auf die Orchestrierung läuft automatisiert über das so genannte Commander-Modul, das als App oder web-basiert zur Verfügung steht.“

Die ACCs liefern Daten an eine zentrale „Analytics Engine“, die im Sinne von Predictive Analytics das automatisierte Management unterstützt. „Wenn beispielsweise Backup-Jobs fehl laufen könnten, weil gewisse Workloads so stark wachsen oder wenn Storage absehbarerweise nachgerüstet werden sollte, bekommt der Admin das vom System vorausschauend mitgeteilt“, beschreibt Bichler. Ein ACC ist auf bis zu acht Petabyte Daten ausgelegt. Werden Daten gesichert, scannt die Compass-Lösung zudem, ob womöglich schlafender Ransomware-Schadcode mit abgesichert werden würde und schlägt gegebenenfalls Alarm.

Ein durchschnittliches Projekt liegt bei rund 250.000 Euro Umsatz, verrät Bichler. „Was die Projektanforderungen angeht gilt: Je komplexer und je größer, desto idealer für Cobalt Iron als Lösungsanbieter.“ Interessant wird ein Projekt für die Cobalt-Iron-Lösung ab etwa 50 Terabyte an zu sicherndem Datenvolumen.

Channel-Partnerschaften

Durch die Beheimatung im On-Demand-Programm von Lenovo in Sachen Hardware ist die Cobalt-Iron-Lösung über die Lenovo-Distribution verfügbar, so Bichler: „Mit Tech Data sind wir hier schon sehr weit.“

Insbesondere für Managed Service Provider eigne sich Cobalt Iron als Partner, findet Bichler und ergänzt: „Es gibt durchaus noch weiße Flecken auf der vertrieblichen Landkarte in Deutschland.“

Am 29. Januar 2020 stellt sich Cobalt Iron Akteuren aus dem Channel in München vor. Interessenten können sich online dafür anmelden.

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