Asus Zenfone 7 (Pro) Asus stellt 5G-Flaggschiff mit Flip-Dreifachkamera vor

Autor Ann-Marie Struck

Asus bringt mit dem Zenfone 7 und der Pro-Version zwei Smartphones mit besonderem Kameramodul auf den Markt. Die Flipkamera kombiniert Front- und Rückkamera und kommt so ohne Aussparungen im Display aus. Außerdem sind die Smartphones 5G-fähig.

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Das Asus Zenfone 7 hat als technische Innovation eine Flipkamera an Bord.
Das Asus Zenfone 7 hat als technische Innovation eine Flipkamera an Bord.
(Bild: Asus)

Bereits beim Vorgängermodell dem Asus Zenfone 6 setzt der taiwanische Hersteller auf eine Rotationskamera. Jetzt erscheint das Zenfone 7 und das Zenfone 7 Pro ebenfalls mit einem außergewöhnlichem Flipkamerasystem. Die Dreifachkamera der 7er-Serie besteht aus einer 64-Megapixel-Weitwinkel-Hauptkamera von Sony (IMX686) mit einer F1.8-Blende. Dazu gibt es Sonys IMX363 Ultraweitwinkel-Kamera mit bis zu 113 Grad und 12 Megapixel und ein 8-MP-Teleobjektiv. Die Kamera ermöglicht auch 4K-Videos.

Der Flipmechanismus wird von einem kleinen Schrittmotor angetrieben, der das Kamerasystem um bis zu 180 Grad von hinten nach vorne rotieren lässt. So wird die Haupt- zur Selfiekamera und das Display kommt ohne Aussparungen (Notch) aus.

Das Kameramodul besteht aus der Hauptkamera Sony IMX686 mit 68 Megapixel, einer bis zu 113-Grad-Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixel und einem 8-Megapixel-Teleobjektiv.
Das Kameramodul besteht aus der Hauptkamera Sony IMX686 mit 68 Megapixel, einer bis zu 113-Grad-Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixel und einem 8-Megapixel-Teleobjektiv.
(Bild: Asus)

Die 6,67 Zoll großen AMOLED-NanoEdge-Displays im 20:9-Format lösen bei beiden Geräten mit 1.080 x 2.280 Pixel auf. Die Bildwiederholfrequenz liegt bei 90 Hertz.

Die Smartphones messen 165,1 x 77,3 x 9,6 Millimeter und bringen 230 Gramm auf die Waage. Als Betriebssystem ist beiden Android 10 mit der Hersteller-eigenen Benutzeroberfläche ZenUI7 aufgespielt.

Unterschied im Speicher und Prozessor

Das Zenfone 7 unterscheidet sich von der Pro-Version hauptsächlich im Prozessor und Speicher. Dabei kommt bei beiden der Qualcomm Snapdragon 865 zum Einsatz, der für 5G optimiert ist. Die Pro-Version ist mit der Plus-Variante des Prozessors ausgestattet, der durch einen höhere Taktrate (mit bis zu 3,1 GHz anstatt 2,84 GHz) auch mehr Leistung bringt. Der Arbeitsspeicher umfasst bei beiden Smartphones 8 Gigabyte. Das Zenfone 7 verfügt über 128 Gigabyte internen Speicher, die Pro-Version über fast doppelt so viel Speicherkapazität (256 Gigabyte). Dafür lassen sie sich beide per MicroSD um bis zu 2 Terabyte erweitern. Durch einen Tripel-Slot für eine MicroSD sowie zwei Nano-SIM-Karten bleibt das Device trotz Speichererweiterung Dual-SIM-fähig.

Ein weitere Unterschied zwischen den Modellen ist, dass das Zenfone 7 Pro über einen optischen Bildstabilisator (OIS) in der Haupt- und in der Tele-Kamera verfügt. Dadurch soll Unschärfe bei Verwacklungen bei der Aufnahme durch beispielsweise Gehen vermieden werden.

Weitere Ausstattung, Preis und Verfügbarkeit

In der Zenfone-7er-Serie ist in den Geräten ein 5.000-mAh-Akku verbaut, der sich mit 30 Watt schnell laden lässt. An Verbindungen unterstützen die Devices neben 5G,Wi-Fi 6, 4G, LTE, Bluetooth 5.1 sowie NFC. Zudem lassen sich die Smartphones über einen Fingerabdrucksensor, der im Power-Button integriert ist, entsperren.

Die UVP für das Asus Zenfone 7 liegt bei 700 Euro. Die Pro-Version schlägt mit 800 Euro (UVP) zu Buche. Beide Smartphones sind in den Farbvarianten Schwarz und Weiß „in Kürze“ erhältlich.

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