Marlin-Challenge Lösungen für sichere und störungsresistente maritime Kommunikation gesucht

Von Ira Zahorsky 1 min Lesedauer

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Die chinesische Navy entwirft Fisch-Drohnen, die Deutsche Marine ist gemeinsam mit der Cyberagentur auf der Suche nach neuen Lösungen für sichere und störungsresistente maritime Kommunikation. Die Marlin-Challenge läuft bis 2. Juli 2026.

Bis 2. Juli 2026 können sich Start-ups, KMU, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und technologieorientierte Teams aus EU- und NATO-Staaten bei der „Marlin-Challenge“ bewerben. Die Cyberagentur und die Deutsche Marine suchen Lösungen für sichere und störungsresistente maritime Kommunikation.(Bild:  magnific/Cyberagentur)
Bis 2. Juli 2026 können sich Start-ups, KMU, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und technologieorientierte Teams aus EU- und NATO-Staaten bei der „Marlin-Challenge“ bewerben. Die Cyberagentur und die Deutsche Marine suchen Lösungen für sichere und störungsresistente maritime Kommunikation.
(Bild: magnific/Cyberagentur)

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit (Cyberagentur) und die Deutsche Marine starteten am 11. Mai 2026 die Marlin-Challenge. In der ersten Wettbewerbsphase, die bis zum 2. Juli 2026 läuft, sollen technologische Potenziale für maritime Anwendungen identifiziert werden. Start-ups, KMU, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und technologieorientierte Teams aus EU- und NATO-Staaten können ihre Kurzkonzepte für sichere und störungsresistente maritime Kommunikation per E-Mail an angebote@cyberagentur.de einreichen.

Im Meer eingesetzte Kommunikations- und Technologiesysteme müssen besondere Anforderungen erfüllen. Gefragt sind Lösungen für maritime, nachrichtentechnische oder sicherheitstechnische Kommunikation, Sensorik, Verteidigung, Cyber-, Funk- und Netzwerktechnik.

Mehrstufiges Wettbewerbsverfahren

Nach formaler Eignungsprüfung werden die Konzepte fachlich bewertet und bis zu sechs Teams für die nächste Phase zugelassen. In dieser folgen die Ausarbeitung der Ansätze anhand detaillierter Pläne sowie die Entwicklung von Prototypen. Diese werden schließlich unter Realbedingungen in der Sandbox der Marine getestet und die Platzierungen der Teilnehmenden bekannt gegeben.

Weitere Informationen zur Marlin-Challenge und die Teilnahmebedingungen gibt es auf der Website der Cyberagentur.

Was ist ein Marlin?

Ein Blauer Marlin
(Bild: Flo Schimkaitis - stock.adobe.com)

Die Arten der Speerfisch-Gattungen Istiompax, Kajikia und Makaira werden auch Marline genannt. Sie sind große Raubfische der offenen Hochsee und leben in warmen Regionen des Atlantiks, Pazifiks und Indischen Ozeans sowie im Mittelmeer.

Die größte Art, der Blaue Marlin, kann bis zu fünf Meter lang werden; die kleinste, Tetrapturus georgii aus dem Mittelmeer und dem Ostatlantik, erreicht rund 1,85 Meter.

Marline – allen voran der Schwarze Marlin – zählen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h zu den schnellsten Fischen der Welt. Im Laufe ihres Lebens legen die wanderfreudigen Räuber oft mehrere zehntausend Kilometer in den Weltmeeren zurück.

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