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IFA 2019

Asus mit Power-Hardware für Kreative und einem superleichten 14-Zoll-Notebook

| Autor: Klaus Länger

Mit ProArt bringt Asus eine komplette Familie aus Notebooks, Desktop-Rechnern und Displays für anspruchsvolle, professionelle Anwender in kreativen Berufen heraus.
Mit ProArt bringt Asus eine komplette Familie aus Notebooks, Desktop-Rechnern und Displays für anspruchsvolle, professionelle Anwender in kreativen Berufen heraus. (Bild: Asus)

Mit den Geräten der ProArt-Serie bringt Asus Power-Notebooks und Mini-Workstations mit Quadro-Grafik sowie Highend-Monitore für Kreativ-Profis auf den Markt. Eine weitere IFA-Premiere ist ein 880-Gramm-14-Zoll-Notebook.

Bereits zwei Tage vor dem Messestart lüftete Asus den Vorhang über den IFA-Neuheiten. Mit der ProArt-Serie startet der Konzern zu seinem 30. Geburtstag eine neue Modellfamilie, die sich an Profis aus dem kreativen Sektor richtet, die etwa 3D-Animationen für Spiele oder Filme schaffen, Videos mit hoher Auflösung bearbeiten oder in der Bildbearbeitung tätig sind. Ebenso wie MSI oder Acer, die derartige Modellfamilien bereits im Markt haben, sollen Kunden adressiert werden, die zwar die Leistung von Gaming-Rechnern oder Workstations benötigen, dabei aber auf kompakte Geräte mit elegantem Design Wert legen. Den späteren Start kompensiert Asus mit umso fulminanteren Ankündigungen. So bezeichnet Samsung Hu, der die Neuheiten gemeinsam mit seinem Co-CEO S.Y. Hsu der Presse präsentierte, das ProArt Studiobook One schlicht als „das schnellste Notebook der Welt“.

ProArt Studiobook One W590

Der überraschend kompakte 15,6-Zöller ist das erste und bislang auch einzige Notebook mit einer Quadro RTX 6000 als Grafikeinheit. Die Turing-GPU mit 4.608 Cuda-Cores, 576 Tensor-Cores sowie 72 RT-Cores verfügt über 24 GB GDDR6 Grafikspeicher. Als CPU sitzt eine Intel Core i9-9980HK auf dem Mainboard. Der Coffee-Lake-Prozessor mit acht Cores und 5 GHz Turbo-Boost ist die schnellste Mobile-CPU auf dem Markt. Das Mainboard, das zusätzlich noch 32 GB RAM und eine M.2-NVMe-SSD mit einem TB Kapazität aufnimmt, sitzt bei dem in Kooperation mit Nvidia entwickelten Studiobook One hinter dem Display. Damit soll laut Asus die Wärmeabfuhr verbessert werden und die Unterseite des Notebooks wird trotz einer maximalen Leistungsaufnahmen von knapp 300 Watt nicht heiß. Die Kühlung von CPU und GPU übernimmt eine aus Titan hergestellte Vapor Chamber mit sehr kompakten Abmessungen. Beim Aufklappen des Displays wird der äußere Displaydeckel automatisch um etwa 5 Grad angehoben und gibt so die Belüftungsöffnungen frei.

Das 15,6-Zoll-Display liefert die 4K-Auflösung. Es ist Pantone-zertifiziert und soll sich durch eine sehr hohe Farbgenauigkeit auszeichnen. Das ProArt Studiobook One soll im ersten Quartal 2020 auf den Markt kommen. Den Preis nennt Asus noch nicht. Aber er wird wohl im oberen vierstelligen Bereich liegen, da allein die Quadro RTX 6000 mit rund 4.000 Euro zu Buche schlägt.

Weitere Studiobook-Modelle

Konventioneller sind die übrigen Studiobook- und Studiobook-Pro-Modelle aus der ProArt-Familie mit 15,6 oder 17,7-Zoll-Display aufgebaut, die Hu ebenfalls in Berlin ankündigt. Das Flaggschiff ist hier der 17,3-Zöller Studiobook Pro X (W730) mit Intel Core i7 oder Xeon der neunten Generation, bis zu 128 GB RAM, und einer Nvidia Quadro RTX 5000 als Grafikkarte. Das mit Screenpad 2.0, einem kleinen Touchscreen als Touchpad, ausgestattete Pro X soll im vierten Quartal 2019 mit einem Startpreis von 4.299 Euro (UVP) verfügbar sein.

ProArt Displays und Desktop-PCs

Superlative gibt es ebenfalls bei den ProArt-Monitoren, die auf der IFA aus der Taufe gehoben werden. ProArt PA32UCG mit 32-Zoll-4K-IPS-Panes ist der laut Hersteller weltweit erste professionelle Monitor, der HDR 1600 und bis zu 120Hz Wiederholfrequenz kombiniert. Die Hintergrundbeleuchtung mit Local Dimming und 1.152 Beleuchtungszonen ist aus Micro-LEDs aufgebaut. Das vorkalibrierte Quantum-Dot-Panel mit 10-Bit-Farbtiefe soll einen breiten Farbraum mit hoher Präzision darstellen und das durch eine integrierte Hardware-Kalibrierung auch dauerhaft leisten. Der mit Thunderbolt 3 ausgestattete Monitor kommt im Q1/2020 auf den Markt. Bereits jetzt verfügbar ist das ProArt Display PA32UCX mit VESA Display HDR 1000 und etwas einfacherer Ausstattung aber ebenfalls Quantum-Dot-Panel und 1.152 Beleuchtungszonen. Als dritten ProArt-Monitor gibt es den 27-Zöller PA27UCX mit ebenfalls 4K-Auflösung, Micro-LED-Backlight und Display HDR 1000 mit 576 Beleuchtungszonen. Die Mini-Workstations ProArt Station PA90 und D940MX komplettieren die Modellfamilie.

Eric Chen, Corporate Vice President bei Asus, beziffert im Gespräch mit IT-BUSINESS das weltweite Marktpotenzial für Geräte wie die der ProArt-Familie auf etwa 200 Millionen US-Dollar. In Deutschland sollen sie primär über Systemhäuser verkauft werden, da es sich um komplexe Produkte handelt.

Federleichtes Business-Notebook

Das Asuspro B9, mit 880 Gramm das leichteste 14-Zoll-Businessnotebook weltweit, wird in Berlin von S.Y. Hsu, dem zweiten Asus-CEO, enthüllt. Trotz des geringen Gewichts soll das B9 sehr robust sein, mit seinem Full-HD-Nano-Edge-Design ist es zudem kaum größer als viele 13,3-Zoll-Notebooks. Beim Prozessor greift Asus zu Core-U-CPUs der 10. Generation. Dabei kommen die 14-Nanometer-Modelle der Comet-Lake-Familie zum Einsatz. Gleich zwei PCIe SSDs dienen als Massenspeicher. Sie können auch als Stripe-Set oder für die Datenspiegelung konfiguriert werden. Für externe Datenspeicher oder das Docking steht Thunderbolt 3 als schnelle Schnittstelle bereit. Das Asuspro B9 kommt im Q4 2019 auf den Markt. Der Preis beginnt bei 1.299 Euro (UVP).

Die auf der diesjährigen Computex vorgestellten Notebooks Zenbook Duo und Pro Duo mit Zusatzdisplay über dem Keyboard kommen nun auch auf den deutschen Markt. Das ZenBook Pro Duo UX581 ist ab dem 7.9.2019 zu einem Preis ab 2.999 Euro (UVP) vorbestellbar. Das kleinere und mit einem Preis ab 1.299 Euro (UVP) auch günstigere ZenBook Duo UX481 folgt im vierten Quartal.

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