Access Point, Switches, Security Gateway Zyxel geht mit Nebula in die Cloud

Autor: Sylvia Lösel

Netzwerk-Spezialist Zyxel erweitert sein Produkt-Spektrum um eine Cloud-Lösung namens Nebula. Mit ihr können Händler die WLAN-Netzwerke ihrer Kunden sukzessive umstellen.

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Ein ansprechendes, einfach zu bedienendes Dashboard ist das Herzstück der Lösung.
Ein ansprechendes, einfach zu bedienendes Dashboard ist das Herzstück der Lösung.
(Bild: Zyxel)

Mit Nebula bringt Zyxel ein cloud-basiertes Netzwerk-Management als Ergänzung seiner Hardware-Controller-Lösungen für WLAN-Installationen auf den Markt. Nebula ermöglicht die zentrale Verwaltung aller drahtgebundenen und drahtlosen Geräte der neuen Produktserie Zyxel Nebula.

Die in Europa über AWS gehostete Cloud ist das Rückgrat für Konfiguration und Überwachung der Nebula Devices. Die Kundendaten selbst werden nicht durch die Cloud geleitet.

Den Überblick bewahren

Dank Nebula sind Remote-Setup, -Monitoring, -Wartung und -Fehlerbehebung möglich. So können, auch über mehrere Standorte verteilte, Netzwerke auf einer Plattform überwacht und verwaltet werden. Im Gegensatz zu den meisten auf dem Markt erhältlichen Cloud-Netzwerklösungen, die ausschließlich auf drahtlose Netzwerke fokussieren, umfasst die Zyxel-Lösung auch drahtgebundene Switches und Security Gateways der Nebula Serie. Über das Nebula Control Center werden Echtzeit-Metriken, wie eine Zusammenfassung des Netzwerkverkehrs, der Gerätestatus, der Standort und die Netzwerknutzung in einem Browser-basierten Dashboard angezeigt.

Dazu passend gibt es eine App für eine schnelle und einfache Einrichtung der Nebula-Geräte. Dazu muss der QR-Code auf der Verpackung oder dem jeweiligen Device gescannt oder die MAC-Adresse und Seriennummer eingegeben werden. Damit registrieren sich die Devices automatisch und stellen eine Verbindung zur Cloud her. Die benötigte Konfiguration samt Firmware wird automatisch erkannt und heruntergeladen. Das spart Kosten, da die Präsenz eines Technikers vor Ort bei der Installation des Geräts nicht mehr notwendig ist.

Das Nebula Portfolio besteht aus Cloud Managed Nebula Access Points (NAP) und den Cloud Managed Nebula Switches (NSW), die ab sofort verfügbar sind. Das Cloud Managed Nebula Security Gateway (NSG) folgt im ersten Quartal 2017.

Einfaches Lizenzmanagement

Besonderes Augenmerk hat Zyxel auf das dazugehörige Lizenzmodell gelegt und sich bemüht, dieses möglichst einfach für Händler und Kunden zu gestalten. So basiert dieses auf einem Punktesystem, mit Hilfe dessen man auch bei Nachkäufen unkompliziert die Laufzeiten der gesamten Umgebung verlängern kann. Andreas Doelker, Geschäftsführer von Zyxel Deutschland. „Wir liefern unseren Partnern die erschwingliche Cloud-Networking-Lösung, mit der sie durch hohe Kostentransparenz und reibungslose, einfache Abläufe bei ihren SMB-Kunden wirklich punkten können.“

Im Unterschied zum Mitbewerb, der laut Andreas Doelker, nach dem Ablauf der Lizenzverträge keine Konfiguration der Geräte mehr erlaubt, ist dies bei Zyxel weiterhin möglich. Der Hersteller nimmt dem Kunden dann allerdings die Monitoring-Option, in die Zyxel viel Mühe gesteckt und eine bedienfreundliche Benutteroberfläche entwickelt hat. Vorbei sind hier die Zeiten, als ellenlange Programmiercodes eingegeben werden mussten. Für den Händler hilfreich: die Zyxel-Lösung ist mandantenfähig. So kann der Fachhändler alle seine Kunden auf einer Oberfläche zusammenführen und die Übersicht bewahren, während die Daten streng getrennt gehalten werden. Außerdem bekommt er immer Benachrichtigungen, sollte der Kunde doch einmal selbst etwas umgestellt haben. Ein wichtiges Informationsmittel, sollte in der Folge ein Fehler im Netzwerk auftreten.

Partner, die sich selbst auch für den Einsatz der Nebula-Lösung interessieren, können sich für einen kostenlosen Access-Point registrieren (Link und QR-Code siehe Kasten oben auf der linken Seite).

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 Sylvia Lösel

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Chefredakteurin