Zwei ehemalige DNS-Manager mit eigenem Unternehmen am Markt William Geens und Oliver Roth gründen Distributor und Dienstleister Prianto

Redakteur: Ira Zahorsky

Ex-DNS-Geschäftsführer William Geens hat gemeinsam mit seinem ehemaligen Kollegen Oliver Roth ein neues Unternehmen an den Start gebracht. Seit März firmieren Geens und Roth mit ihrer Prianto GmbH in München.

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Seit März 2009 sind William Geens und Oliver Roth mit ihrem eigenen Unternehmen am Markt. Geens war bis zu seinem Weggang Ende vergangenen Jahres Geschäftsführer bei DNS (IT-BUSINESS berichtete), Roth im gleichen Unternehmen Leiter des Geschäftsbereichs Enterprise Software. Die neu gegründete Prianto GmbH bietet neben Distributionsleistungen auch verkaufbare Dienstleistungen und Services. Im Distributionsbereich vertritt Prianto derzeit im Bereich Enterprise Software die Hersteller Aqua Connect, Novastor sowie das Infrastructure Center von MysoftIT. Weiterhin distribuiert Prianto Provisio und die Produktpalette von Visionapp.

Mehr als Distribution

An Dienstleistungen kümmert sich Prianto für Kunden unter anderem um den Einkauf so genannter Non-Standard-Software-Produkte. Im Kundenauftrag wird Software weltweit flexibel und schnell beschafft. Dabei leistet Prianto Hilfestellungen, wenn vor der Beschaffung noch abgeklärt werden muss, welche Lizenzform des Herstellers am geeignetsten und günstigsten für den jeweiligen Kundenauftrag des Resellers ist. Dem Geschäftspartner wird zusätzlich eine übersichtliche Zusammenfassung der Lizenzierungs- und Renewal-Regelungen des Herstellers angeboten. Der Reseller erspart sich damit die Anlage von neuen, kleineren Software-Lieferanten, die Kredit-Prüfungen und den Handling-Aufwand im Einkaufsbereich.

Marge durch Service-Vermittlung

Auch verkaufbare Dienstleistungen und Services stehen auf dem Angebotsplan von Prianto. Dazu zählen die Software-Programmierung durch 40 Experten in Java und auf .net-Plattformen, um die Software-Produkte beim Endkunden optimal in die bestehende Infrastruktur einbinden zu können. Außerdem werden Professional Services wie technisches Presales Consulting, die Aufnahme der spezifischen Kundenanforderungen, Ausarbeitung einer konkreten IT-Architektur gemäß Anforderungen, Erarbeitung des Implementierungs- und Realisierungsplans sowie die Implementierung bis hin zur Übergabe in den Betrieb angeboten. Diese Services können alle im Namen des Resellers erbracht werden.

Der IT-Händler kann damit neben der Marge aus dem Produktgeschäft und seinen eigenen Dienstleistungen auch Provisionen an den vermittelten Services verdienen. Gleichzeitig kann er nach Bedarf seine Ressourcen verbreitern und auf technisches Know-how zugreifen, das er nicht im eigenen Haus hat. So können Systemhäuser auch Dienstleistungen erbringen, die sie sonst aufgrund fehlender Zertifizierungen ablehnen müssten. Ein Überblick über die Services finden Sie hier.

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