Nachgefragt bei Schneider Electric, IBM, Dell und Equinix Wie sieht die Zukunft von Edge Computing aus?

Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Ulrike Ostler

Es besteht ein enormes Bedürfnis nach dezentraler IT-Power, das heute mit Edge Computing adressiert wird. Dieses brachte die Datenverarbeitung zurück an den Ort der Datenerfassung, weswegen das Design der Edge-Rechenzentren sehr schmal angelegt war. Nun scheinen Anwender am Rand aber immer besser ausgestattete Rechenzentren zu fordern. Oder doch nicht? Wir haben bei führenden Herstellern nachgefragt.

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Es besteht ein enormes Bedürfnis nach dezentraler IT-Power, das heute mit Edge Computing adressiert wird.
Es besteht ein enormes Bedürfnis nach dezentraler IT-Power, das heute mit Edge Computing adressiert wird.
(Bild: gemeinfrei, geralt / Pixabay)

Ein Fünftel der Unternehmen nutzt Edge Computing produktiv, so die Analysten von IDC. Die Gründe dafür sind hauptsächlich technologischer Natur: unvermeidbare Einbußen bei den Transaktionszeiten von Daten über lange Distanzen werden so verhindert. Zudem können höhere Standards für Datensicherheit gewährleistet werden – zum Beispiel regulatorische Vorgaben, Daten im eigenen Netzwerk verarbeiten zu müssen.

Edge war angetreten, um am Rande des Netzwerkes Daten zu sammeln und sie dort vor-zu bearbeiten. Nur die analysierten Daten sollten ans Rechenzentren gesendet werden. Dies mündete in sehr 'schmale' Edge Datacenter, oft nicht vielmehr als ein Switch oder kleiner Server. Nun fordern Anwender aber immer besser ausgestattete Edge-Rechenzentren, scheint es.

„Das können wir ganz klar bestätigen“, berichtet Michel Arres, VP Secure Power DACH & Benelux bei Schneider Electric. „In den vergangenen Jahren haben sich die Einsatzfelder von dezentralen IT-Anlagen speziell von Edge-Installationen stark gewandelt, zum einen was die Art und Kritikalität der Anwendung angeht, zum anderen was die ausgelagerten Datenmengen an sich betrifft.

Das Edge-Modell hat sich hierbei für viele unternehmenskritische Anwendungsbereiche als zuverlässiges Erfolgskonzept herausgestellt. Deshalb steigen die Anforderungen an die durchschnittliche Verfügbarkeit. Redundante USV-Systeme und Cooling-Infrastruktur aber auch ergänzende Systeme zur Temperaturüberwachung, Zutrittskontrolle und Fernüberwachung gehören deshalb zur Grundausstattung – auch bei kleineren Edge-Installationen.“

Michel Arres, VP Secure Power DACH & Benelux, Schneider Electric
Michel Arres, VP Secure Power DACH & Benelux, Schneider Electric
(Bild: Andreas Schebesta)

Im Gegensatz dazu kann IBM (noch) keine umfangreich ausgestatteten Edge- Rechenzentren (RZ) am Horizont erblicken: „Edge-Rechenzentren sind eine Ergänzung zu zentralen Rechenzentren. Eine Verschiebung von Workload von zentralen Datacenter hin zu Edge-Rechenzentren sehen wir nicht. Sehr stark sehen wir aber die Entwicklung hin zu hybriden IT-Konzepten und Cloud-Strukturen“, so Jürgen Strate, Direktor Sales & Strategic Business Development, Site and Facilities Services IBM.

Welche Komponenten oder Funktionen fragen die Kunden für Edge Datacenter aktuell insbesondere nach?

„Im Moment gibt es die größte Nachfrage nach Komponenten für die Beschleunigung vorhandener Rechenkapazitäten, also nach Accelerator-Karten wie klassischen GPUs“, so Peter Dümig, Senior Server Product Manager bei Dell Technologies. „Neben diesen speziellen Komponenten suchen unsere Kunden nach Systemen, die an die Gegebenheiten am Edge angepasst sind, zum Beispiel nach kompakten, robusten Servern, die eben gerade außerhalb klassischer Rechenzentren betrieben werden können. Dazu gibt es den Wunsch nach spezieller Netzwerktechnik wie SmartNICs oder SD-WAN-Lösungen.“

Arres von Schneider Electric fügt hinzu: „Allgemein spielt die Software-Ausstattung eine immer größere Rolle bei Edge-Projekten und wird stark nachgefragt.“ Das bestätigt auch Strate von IBM: „Durch die kontinuierlich steigende Digitalisierung, Industrie 4.0, Anwendung wie 5G, Autonomes Fahren und/oder KI-Anwendungen und mehr nimmt die Anzahl an Edge-Anwendungen signifikant zu.“ Er fügt hinzu, dass wichtige Rahmenbedingungen für Edge-Rechenzentren nicht zuletzt „Plattformunabhängigkeit, Portierbarkeit sowie die Einbindung in hybride IT- und Cloud-Strukturen“ seien.

Verbindungen sind auch für die Kunden von Equinix besonders wichtig: „Kunden in unseren regional verteilten Rechenzentren kommt es vor allem auf Konnektivität und den schnellen und flexiblen Aufbau einer vernetzten IT-Infrastruktur möglichst nah an der ‚Edge‘ an“, so Feidner. „Equinix bietet direkte Interconnection zu Clouds, Services und Partnern aber auch eine breite Palette an Infrastrukturlösungen an. Dazu zählt unter anderem der Service ‚Network Edge‘, der den flexiblen Aufbau einer Netzwerkinfrastruktur an der Digital Edge ohne zusätzliche physische Hardware ermöglicht. Auch die flexible Bereitstellung von Hardware as a Service wird immer relevanter.“

Die Anforderungen an Edge steigen also ohne Zweifel. Werden sich am Edge bald „richtige“ Rechenzentren finden, also gut ausgestattete Serverräume?

Strate von IBM sieht u.a. im Produktionsumfeld zunehmende Serverräume mit definierte Verfügbarkeits- und Schutzklassen nach DIN EN 50600. „Sofern man diese als Edge Rechenzentren versteht, kann man die Frage bejahen. Allerdings bedeutet dies kein Trend hin zu einer Dezentralisierung.“ IBM arbeitet übrigens in Sachen „Datacenter in a Box“ mit Rittal im Bereich der Fertigungsindustrie zusammen und bietet dort über die German Edge Cloud eine Edge Appliance "Oncite Powered by IBM" an.

Autor ist Jürgen Strate, Direktor Sales & Strategic Business Development, Site and Facilities Services IBM D/A/CH
Autor ist Jürgen Strate, Direktor Sales & Strategic Business Development, Site and Facilities Services IBM D/A/CH
(Bild: IBM)

„Wir rechnen damit, dass ein mit seinen Aufgaben wachsendes Konzept wie Edge Computing künftig durchaus auch modulare Rechenzentren erforderlich macht“, antwortet Dümig von Dell, das auch Modularen Data Centers (MDC) anbietet.

„Gerade die Unternehmen, die bislang wenig stark digitalisiert sind, setzen zunächst auf Rechenzentren in größeren Städten, über die sie flexibel auf Cloud-Services und Ökosysteme zugreifen können. Nur wenige verfolgen ein Edge-Konzept, das sich ausschließlich auf Mikro-Rechenzentren und Container konzentriert – auch weil hier aktuell noch keine ausreichende Konnektivität gegeben ist“, berichtet Jens-Peter Feidner, Managing Director, Germany bei Equinix, aus seiner Praxis.

Für ihn ist die Zukunft von Edge – analog zu den Aussagen von Düming - im modularen Aufbau zu suchen: „Wir sehen in den nächsten Jahren eher eine parallele Entwicklung: Neben großen Interconnection- und Co-Location Rechenzentren wie in Frankfurt werden künftig auch kleinere, modulare und flexible Rechenzentrumsdesigns in kleineren Städten eine wichtige Rolle spielen.“

„Letztlich unterscheidet eine Edge-Installation sich nicht grundlegend von einem herkömmlichen Rechenzentrum“, stellt Arres klar. Für ihn ist hier wie dort die Fragen nach der benötigten Ausfallsicherheit entscheidend: „Nur weil sich ein Rechenzentrum am Netzwerkrand befindet, heißt das heute nicht mehr automatisch, dass hier weniger hohe Ansprüche an die Ausfallsicherheit gestellt werden sollten.

Das Gegenteil ist der Fall. Da es sich bei einer Edge-Architektur um ein System mit vorgelagerten IT-Ebenen handelt, potenzieren sich mögliche Ausfallzeiten von zentralem Rechenzentrum und Nebenstelle – das kann schnell zu einem hohen Wartungsaufwand führen und die IT-Kosten entsprechend nach oben treiben.“

Und wenn ein solches Datacenter dennoch einmal ausfällt? Wer wartet diese Rechenzentren?

„Wartung und Management sind essenzielle Fragen für die Edge. Natürlich herrschen im Industriebereich besonders harte Anforderungen für IT-Anlagen. Die Umgebungsbedingungen sind aber nur ein Teilaspekt“, so Arres. „Das Einsatzspektrum für Edge-Lösungen umfasst heute so gut wie alle Branchen, dazu gehören auch Handel, Logistik oder der Gesundheitssektor. Allen gemeinsam ist dabei, dass es sich um klassische ‚Lights-Out‘-Umgebungen handelt, bei denen kein geschultes IT-Personal vor Ort ist. Deshalb sind neben der physikalischen Sicherheit auch Fernwartungsmöglichkeiten, Zugriffskontrolle und moderne Service-Konzepte wichtig, wie etwa die softwaregestützte vorausschauende Wartung. Nur so ist später ein kosteneffizienter und sicherer Betrieb mit kurzen Service-Reaktionszeiten möglich.“

Fernwartung ist folgerichtig die typische Herangehensweise an die Maintenance von Edge-Komponenten: „Mit den heutigen intelligenten Lösungen für Remote-Diagnostics, Teileplanung und Routenoptimierung sind wir in der Lage auch ‚unwirtschaftliche‘ Standorte effizient zu bedienen und den Kunden den notwendigen Support zu geben“, so Strate von IBM.

Jens-Peter Feidner, Managing Director, Germany bei Equinix
Jens-Peter Feidner, Managing Director, Germany bei Equinix
(Bild: Equinix)

Automatisierung wird immer wichtiger

Generell spielt in Sachen Fernwartung die Automatisierung eine große Rolle, wie unsere Gesprächspartner unisono bestätigen. „Bei unseren regional verteilten Rechenzentren in Städten wird die Wartung rund um die Uhr über unser lokales Technikerteam gewährleistet. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei auch die immer weiter fortschreitende Automatisierung von Rechenzentren, gerade an der Edge“, so Feidner.

Er fügt hinzu: „Wir sehen eine Orchestrierung der Ressourcen über API-Steuerung und Software Tools - Software Defined Infrastructure - über Infrastrukturgrenzen hinweg als wesentlich für den Aufbau von Edge-Rechenzentren. Damit geht auch eine Vereinheitlichung der Hardware einher. Diese ermöglicht im Fehlerfall die Übernahme von Funktionen durch einen anderen funktionsfähigen Knoten, der dann durch die Orchestrierungssoftware die entsprechenden Aufgaben zugewiesen bekommt. Ein Edge-Rechenzentrum wird daher in Zukunft zum größten Teil aus virtualisierter Standard-Hardware bestehen, die je nach Anforderung softwaregesteuert ihre Aufgaben zugewiesen bekommt.“

Auch Dümig von Dell berichtet: „Wir sind generell bestrebt, das Thema Wartung so weit wie nur möglich zu vereinfachen und zu automatisieren. Alle Server sind daher mit unserer Remote Managementkarte „iDRAC“ ausgestattet und erlauben darüber umfassende Fernwartung.

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(Bild: DataCenter-Insider)

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Falls doch ein persönlicher Einsatz nötig ist, können das normale IT-Techniker übernehmen. Unsere Edge-Geräte und -Komponenten sind so entwickelt, dass der Einsatz so einfach wie möglich und so kurz wie nötig ist. Dazu gehören zum Beispiel Bedienelemente auf der Vorderseite der Geräte, die sie leicht zugänglich für Wartungsarbeiten machen.“

Welche Szenarien müssen die von den befragten Firmen ausgelieferten Edge-Rechenzentren typischerweise aushalten?

„Das Einsatzspektrum von Edge-Installationen reicht vom mittelgroßen Rechenzentrum mit Seitenkühltechnik über Multi-Rack-Installation bis hin zum Einzel-Server. Je nach Branche gehen dabei die Anforderungen weit auseinander. Bei Installationen im Bereich der fertigungsnahen IT ist zudem auf Temperaturschwankungen, Luftverschmutzung und Vibrationen zu achten“, so Arres von Schneider.

Auch Dell bedient bei den Einsatzszenarien eine große Bandbreite. Dümig: „Edge-Komponenten können auf Großbaustellen eingesetzt werden, die ordentlich Staub erzeugen, in Fabriken, in denen die Systeme Belastungen durch Feinstaub, Feuchtigkeit oder hohe Temperaturen ausgesetzt sind, oder in großen Höhen, in denen niedrige Temperaturen oder geringer Luftdruck die Geräte beanspruchen. Aber natürlich gibt es auch Systeme, die einfach in angenehm temperierten Umgebungen ihre Dienste verrichten, also ganz unkompliziert zu betreiben sind.“

Peter Dümig, Senior Server Product Manager bei Dell
Peter Dümig, Senior Server Product Manager bei Dell
(Bild: Dell)

„Typisch ist ein Bezug von Verfügbarkeits- und Schutzklassen nach der DIN EN 50600 und/oder weiteren Standards“, berichtet Strate von IBM. „Grundsätzlich geht Edge Computing von der Anwendung selbst aus. Das bedeutet, die Anforderungen, die an eine RZ-Infrastruktur gestellt werden, werden maßgeblich durch die Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen der Edge-Anwendung selbst definiert.“ Beim Edge Computing komme dabei den Latenzzeiten und der Netzwerkverfügbarkeit eine besondere Bedeutung zu. Die klassischen Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen sind immer eine Basis, aber auch ökologische Aspekte spielen zukünftig eine immer größere Rolle.

„Die ständige Hochverfügbarkeit unserer Rechenzentren ist die wichtigste Anforderung“, stellt Feidner klar. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass alle wichtigen globalen Partner – wie etwa Netzwerk- oder Cloud-Provider – innerhalb eines lokalen Ökosystems schnell und einfach erreichbar seien, um somit einen schnellen Datenaustausch über die Grenzen von Netzwerken und einzelnen Clouds hinweg zu ermöglichen. „Für alle Herausforderungen gilt, dass auch regionale Rechenzentren genauso abgesichert werden, wie die großen zentralen Standorte – nämlich mittels redundant aufgebauter Stromversorgung, Notstrom-Dieseln und einer breitbandigen Datenanbindung an die regionalen Netzwerkbetreiber sowie die zentralen Datenaustauschknoten.“

Auch hierbei sei eine möglichst automatische Überwachung und Verkehrssteuerung unabdingbar, um auch im Fehlerfall einen unterbrechungsfreien Betrieb sicherstellen zu können. „Zusätzlich werden Edge-Rechenzentren künftig auch immer in einem Verbund betrieben werden, sodass ein benachbartes Rechenzentrum in einer anderen Region die Aufgaben im Katastrophenfall mit übernehmen kann. Hierfür werden sicherlich auch Leistungsreserven vorgehalten werden müssen.“

Das sagt der Analyst

Man sieht, auch wenn sich herstellerübergreifend kein eindeutiger Trend hin zu immer besser ausgestatteten Edge-Rechenzentren abzeichnet, dass die randständigen Installationen sowohl heute aber auch in naher Zukunft massiv mit IT und Versorgungssystemen ausgestattet sein werden. Zumindest Schneider sieht einen klaren Trend hin zu immer massiver bestückten Datacenter, die, da sind sich die Experten weitgehend einig, tendenziell modular aufgebaut sein werden.

Das abschließende Wort soll ein Analyst haben, diesmal Dr. Stefan Ried, Principal Analyst und Consultant bei Cloudflight. Er ordnet die aktuellen Trends, wie sie dankenswerterweise von unseren Gesprächspartnern dargelegt wurden, für ein: „Edge Computing ist keine Insel sondern integrierter Bestandteil einer größeren Topologie. Dieses Kontinuum machte es letztlich erheblich einfacher autonome Fähigkeiten auf der Edge mit großen Datenmengen und KI-Prozessen in der Public Cloud zu verbinden.“

Dr. Stefan Ried, Principal Analyst und Consultant bei Cloudflight
Dr. Stefan Ried, Principal Analyst und Consultant bei Cloudflight
(Bild: Cloudflight)

Auf der strategischen Ebene sollten Anwender laut Ried für Ihre Infrastruktur-Planung folgende „ Guidelines“ mitnehmen:

  • 1. Edge Computing ist ein neues Computing-Paradigma.
  • 2. Edge und Cloud Computing koexistieren meistens und konkurrieren kaum.
  • 3. Sehen Sie ein zentrales Management der verteilten Infrastruktur vor.
  • 4. Edge Computing macht viele Industrie 4.0 Anwendungen durch niedrige Latenz erst möglich.
  • 5. Ein IoT Device alleine ist kein Edge Computing. Planen sie die Netztopologie.
  • 6. Edge Computing ist nur durch Standards interoperabel mit der Cloud und Enterprise Computing.
  • 7. Infrastruktur und Software Architektur gehören im Cloud-Native-Zeitalter eng zusammen. Mischen Sie die Teams im Unternehmen.

So sollten Anwender für die Zukunft des Edge Computing gerüstet sein, so modular und umfangreich diese auch immer sein mag

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Dr. Dietmar Müller

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