Avocent ADX Ecosystem Vertiv stellt Plattform für Edge-, Hybrid- und dezentrale Netzwerke vor

Autor: Melanie Staudacher

Mit dem „Avocent ADX Ecosystem“ will Vertiv den sich ändernden Anforderungen an Rechenzentren gerecht werden. Die dazugehörige Plattform bringt der Hersteller sowohl für hybride Netzwerkarchitekturen wie auch die Anforderungen von Remote Work auf den Markt.

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Vertiv hat die Produkte des Avocent ADX Ecosystems gelauncht, um die Herausforderungen beim Arbeiten von verteilten Standorten aus zu bewältigen.
Vertiv hat die Produkte des Avocent ADX Ecosystems gelauncht, um die Herausforderungen beim Arbeiten von verteilten Standorten aus zu bewältigen.
(Bild: yoshitaka - stock.adobe.com)

Um Mitarbeiter dabei zu unterstützen, auch remote sicher zu arbeiten, hat Vertiv das Avocent ADX Ecosystem entwickelt. Es eignet sich für den Einsatz in Unternehmens-, Edge-, Cloud und Colocation-Umgebungen. Das Ecosystem umfasst die MP1000 Management Plattform, den RM1048P Rack Manager und den IPUHD 4K IP KVM Switch.

Die Management-Plattform bietet eine sichere Verwaltung der virtuellen und physischen IT-Infrastruktur. Dies umfasst KVM-Verbindungen (Keyboard, Video, Mouse), wodurch Anwender mehrere Computer mit nur einer Maus, einer Tastatur und einem Bildschirm steuern können, aber auch serielle Verbindungen für rund 100 Nutzer gleichzeitig.

Der Rack Manager verbindet und verwaltet verschiedene IT-Geräte am Rack und kann mit oder ohne Avocent ADX MP1000 eingesetzt werden. Er führt IP-Adressen zusammen, um IP-Engpässe zu minimieren, wenn dem Rack weitere Geräte hinzugefügt werden. Außerdem nutzt der Rack Manager PoE (Power over Ethernet), um die Anzahl der Kabel im Rack zu reduzieren.

Als Erweiterung des KVM-Portfolios kann der IPUHD 4K IP KVM Switch circa 100 Benutzer und 48 Ziele in einer Sitzung verwalten. Darüber hinaus ermöglicht er eine 4K-Videoübertragung mit einer Leistung von 20 GB im Uplink. Jeder Switch ist mit USB-C-Anschlüssen und kürzeren Kabeln ausgestattet.

Zudem setzt Vertiv die Avocent-Core-Insight-Technologie ein, um die Kommunikation mit Redfish-fähigen Geräten zu verbessern.

Dadurch bewältigt Avocent ADX die Herausforderungen beim Remote Management von verteilten und hybriden Netzwerkarchitekturen. Darunter fallen beispielsweise die Skalierung von Systemen, um mit dem Wachstum des Netzwerks Schritt zu halten, die Gewährleistung eines sicheren Zugriffs für bestimmte Nutzer und die Bereitstellung von hochauflösenden Videofunktionen.

„Mit den rasch zunehmenden Einsatzmöglichkeiten von KI, IoT, 5G und anderen datenintensiven Technologien werden Rechenzentren jeder Größenordnung immer komplexer. Darüber hinaus befinden sich IT-Plattformen zunehmend an Standorten außerhalb des traditionellen Rechenzentrums. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass die IT-Management-Plattformen sich weiterentwickeln, um diesen neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Dazu gehört auch, dass sie noch sicherer, zuverlässiger und nützlicher für Anwendungen der nächsten Generation werden“, erklärt Angie McMillin, Vice President und General Manager of IT-Systems bei Vertiv.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH