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Neues Account-Manager-Modell Tuna Süter übernimmt Vertriebsleitung bei Acmeo

Autor: Michael Hase

Der Telco-Manager Tuna Süter, zuletzt bei Telefónica Deutschland beschäftigt, hat bei Acmeo die Position des Head of Sales übernommen. Zeitgleich führt der hannoversche Distributor im Vertrieb ein Account-Manager-Modell ein.

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Der bisherige Telefónica-Manager Tuna Süter leitet jetzt den Acmeo-Vertrieb.
Der bisherige Telefónica-Manager Tuna Süter leitet jetzt den Acmeo-Vertrieb.
(Bild: Acmeo)

Acmeo hat einen neuen Vertriebsleiter: Tuna Süter, bislang im Direktvertrieb von Telefónica Deutschland tätig, hat die Position seit diesem Monat inne. Als Head of Sales zeichnet der Manager bei dem hannoverschen Distributor für ein mehr als 40-köpfiges Team verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehört es, das Wachstum des Unternehmens weiter voranzutreiben, sowohl durch den Ausbau des Geschäfts mit bestehenden Systemhaus- und MSP-Partnern als auch durch die Rekrutierung neuer Partner.

Der VAD befinde sich „in einem äußerst spannendem Entwicklungsschritt: Wachstum, weitere Schritte in Richtung Europäisierung und Ausbau der Security-Kompetenz“, skizziert der Manager seine neue Herausforderung. Darin sieht er „großes Potenzial“. An der Führungsposition bei Acmeo habe ihn zudem gereizt, ein größeres Vertriebsteam zu leiten und dort neue Strukturen aufzubauen. Denn zeitgleich mit Süters Start führt der Distributor ein Account-Manager-Modell ein. Bislang war dessen Sales-Organisation nach Produktbereichen gegliedert. Henning Meyer, Geschäftsführer bei Acmeo, bezeichnet den personellen Neuzugang wegen seiner Stärken, seines Commitments und seiner Erfahrung als „genau den richtigen Kandidaten“, das neue Modell umzusetzen.

Durchgängige Sales-Laufbahn

In seiner rund 15-jährigen Laufbahn hat Süter durchgängig im Vertrieb gearbeitet, mehrere Jahre davon in Führungsfunktionen. Die längste Zeit verbrachte der Kaufmann in der Telekommunikationsbranche. Bei Telefónica Deutschland war er vier Jahre als Vertriebsleiter für das Direktgeschäft mit gewerblichen Endkunden zuständig. Aus seiner vorherigen Tätigkeit bei Avaya bringt der Manager aber auch Erfahrungen aus dem Partnergeschäft mit. Als Account Manager arbeitete er bei dem UCC-Spezialisten mit Systemhäusern und der Distribution zusammen. Zu seinen weiteren Stationen zählen unter anderem der TÜV Rheinland, wo er als Key Account Manager tätig war, und die E-Plus Group (heute Telefónica).

Der bisherige Sales-Verantwortliche von Acmeo, Marcel Künzenbach, hat den VAD nach mehr als zwei Jahren verlassen und arbeitet seit Juli beim ebenfalls in Hannover ansässigen E-Mail-Sicherheitsspezialisten Hornetsecurity als Head of Distribution Management Europe. Den Anbieter und Acmeo verbindet seit Anfang 2018 eine Partnerschaft.

Regionale Struktur

Was die neue Aufstellung des Vertriebs bei dem Distributor angeht, so gliedert der künftig den deutschen Markt in acht Regionen. Davon werden jeweils zwei durch einen Partner Account Manager (PAM) abgedeckt, der Systemhäusern gegenüber das gesamte Portfolio vertritt. Gehen die Gespräche in die Tiefe, kommen Produktspezialisten aus der Sales-Organisation hinzu. Damit hat jeder Partner künftig einen dedizierten Ansprechpartner. Davon verspricht sich Acmeo-Chef Meyer zum einen eine größere Kundennähe. Zum anderen möchte er eine doppelte oder sogar mehrfache Ansprache von Partnern durch unterschiedliche Spezialisten, wie sie bei dem VAD durchaus vorgekommen ist, künftig vermeiden.

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 Michael Hase

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Chefreporter